Zoo Augsburg | Stadt Augsburg

OB Gribl: Zwei Millionen Euro für den Augsburger Zoo

Burma und Targa, die beiden Elefanten im Zoo Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl schaltet sich jetzt in die öffentliche Diskussion um den Neubau des Elefantenhauses im Zoo ein. Nachdem die Europäische Union den Bau nicht finanzieren wird, äußerte sich der OB dennoch optimistisch. Die Stadt hat einen Plan.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Der Oberbürgermeister drängt auf eine ebenso gründliche wie beherzte Entscheidung für den Zoo. Viele fürchten um den Zoo und dessen Zukunft, falls dort Elefanten nicht mehr artgerecht gehalten werden können. Damit würde, auch nach Aussage des Augsburger Zoos, ein wichtiger Attraktivitätsfaktor wegfallen.

Stadtrat nimmt sich Thema „Zoo“ an

Dazu äußerte sich nun auch Augsburgs OB Dr. Kurt Gribl: „Selbstverständlich gehört der Zoo zur Augsburger Stadtkultur, und zwar ebenso wie das Theater Augsburg. Ich will aber nicht, dass einzelne Projekte unserer Stadt gegen andere ausgespielt werden. Dies gehört nicht zum guten Ton und bürgerschaftlichen Miteinander, das wir in unserer Stadt pflegen“. Der OB befasst sich seit längerem mit dem Thema und hat darauf hingewirkt, das vom Zoo alleine nicht zu stemmende Finanzierungsthema in den Stadtrat zu bringen.

Augsburgs Plan passt zum Finanzierungskonzept

Auch der für den Zoo zuständige Referent Reiner Erben hat sich bereist eingeschaltet. „Wir haben umgehend gemeinsam mit Bürgermeisterin und Finanzreferentin Eva Weber an einem realistischem Lösungsansatz gearbeitet“, so Erben. Unter Vorbehalt des Stadtrates ist bereits eine Finanzierung für den Neubau des Elefantenhauses geplant. „Wenn uns das gelingt, entspricht das auch den vom Zoo selbst vorgelegten Finanzierungskonzept“, so OB Gribl zuversichtlich.

So will die Stadt das Elefantenhaus realisieren

Der Augsburger Zoo soll 0,5 Millionen Euro an Eigenmittel aufbringen. 1,5 Millionen Euro sollen durch Spenden und Sponsoring, zum Beispiel auch über den Freundeskreis des Augsburger Zoos, gesammelt werden. Für zwei Millionen Euro könnte der Zoo zu aktuell günstigen Konditionen ein Darlehen aufnehmen. Seitens der Stadt müsste dann ein Sonderzuschuss oder eine Finanzierungshilfe für die restlichen zwei Millionen Euro zugesteuert werden. Diese sollen zusätzlich zu den ohnehin von der Stadt geleisteten Zuwendungen von einer Millionen Euro pro Jahr als Finanzspritze dienen.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN unterstützt den Augsburger Zoo

Helfen Sie mit und unterstützen Sie den Augsburger Zoo und die Elefanten für eine neue Elefantenanlage! Hier können Sie sich informieren und helfen.

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Burma und Targa, die beiden Elefanten im Zoo Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

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Der Oberbürgermeister drängt auf eine ebenso gründliche wie beherzte Entscheidung für den Zoo. Viele fürchten um den Zoo und dessen Zukunft, falls dort Elefanten nicht mehr artgerecht gehalten werden können. Damit würde, auch nach Aussage des Augsburger Zoos, ein wichtiger Attraktivitätsfaktor wegfallen.

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