Sechs Millionen-Projekt

Augsburger Zoo legt Grundstein für das neue Elefantenhaus

Die Zooleiterin (Mitte) legte den ersten Grundstein für das Elefantenhaus. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Das alte Zuhause der Elefanten ist zu klein. Eine artgerechte und moderne Tierhaltung ist dort nicht möglich. Das soll sich mit der neuen Anlage für sechs Millionen Euro ändern. Zooleiterin Barabara Jantschke gab heute den Startschuss für das Großprojekt.

Mit der Planung startete Zooleiterin Barbara Jantschke bereits 2012. Doch alleine kann sich der Tierpark das Mammut-Projekt nicht leisten. „Es ist das größte Bauvorhaben, das der Zoo je realisiert hat“, betont der Zooarchitekt Frank Kirsten, der die Projekt-Leitung innehat.

Tierpark sammelt Spenden

Der Eigenanteil des Zoos beläuft sich auf 500.000 Euro. Die Stadt und zahlreiche Sponsoren unterstützen das Projekt. Zusammen mit seinem Förderverein Freundeskreis hat der Tierpark zusätzlich Spenden gesammelt. In den nächsten drei Jahren sollen so 750.000 Euro zusammenkommen. „Der Prozess ist sehr mühsam“, berichtet Herbert Mainka, Vorsitzender des Vereins. Bisher sind es 570.000 Euro. Auch Schulen und Privatpersonen haben sich engagiert.

Stadt Augsburg unterstützt den Zoo

Auch die Dritte Bürgermeisterin Eva Weber betont bei der Grundsteinlegung, wie wichtig der Tierpark als Freizeitangebot für die Stadt Augsburg und ihre Umgebung ist. Da die Elefanten ein Besuchermagnet sind, investiert die Stadt zwei Millionen Euro in das neue Haus. Der Zoo erhält bereits jährlich eine Millionen Euro von der Stadt für die Betriebskosten.

Zahlreiche Gäste begleiten die Grundsteinlegung im Augsburger Zoo

Altes Elefantenhaus ist nicht artgerecht

Der Neubau ist laut Zoo dringend notwendig, da das alte Elefantenhaus nicht mehr den aktuellen Standards entspricht. Mit der neuen Anlage ändert sich auch die Tierhaltung. Die Elefanten werden künftig in sogenannten geschütztem Kontakt gehalten. Das bedeutet, die Pfleger haben keinen unmittelbaren Kontakt mehr mit den Tieren. Dadurch sollen die natürlichen Sozialstrukturen der Herde gefördert werden. Auch für Pfleger ist diese Methode sicherer. Aktuell leben im Augsburger Zoo zwei Elefanten. Aufgrund des hohen Alters der beiden ist Jantschke eine schnelle Realisierung des Projekts wichtig. Aktuell können auch keine neuen Tiere aufgenommen werden. Das soll sich mit dem neuen Haus ändern. „Vielleicht wird dann auch irgendwann ein kleiner Elefant das Licht der Welt erblicken“, freut sich Jantschke.

Neubau ist vier Mal so groß

Geplant ist ein neues Haus mit einer etwa 5.000 Quadratmeter großen Freianlage auf dem Gelände der ehemaligen Bison- und Barasingha-Anlage. Es ist damit vier Mal größer als das Jetzige. Innen hat das Haus eine Gesamtfläche von 1.500 Quadratmeter. Für jeden Elefanten gibt es einen Laufstall von 600 Quadratmetern. Sowohl im Innenraum, als auch im Außenraum, wird es große Badebecken geben. Die Eröffnung ist für Ende 2019 geplant. Mit dem Abriss wurde bereits im Januar 2018 gestartet. 

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Der Eigenanteil des Zoos beläuft sich auf 500.000 Euro. Die Stadt und zahlreiche Sponsoren unterstützen das Projekt. Zusammen mit seinem Förderverein Freundeskreis hat der Tierpark zusätzlich Spenden gesammelt. In den nächsten drei Jahren sollen so 750.000 Euro zusammenkommen. „Der Prozess ist sehr mühsam“, berichtet Herbert Mainka, Vorsitzender des Vereins. Bisher sind es 570.000 Euro. Auch Schulen und Privatpersonen haben sich engagiert.

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