Gründerszene

Augsburger Startup will Getränke-Branche revolutionieren

Till Sprackties, Florian Schuster und Chris Schultheiß sind die Gründer des Augsburger Startups Seses Drinks. Im Interview verraten sie, wie sie mit ihrem Unternehmen dagegen ansteuern wollen, dass der Aperitif-Markt in den letzten Jahren „etwas eingeschlafen ist“.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Ihr habt das Startup Seses Drinks gegründet. Wie kam die Idee dazu und was steckt hinter dem Namen?

Seses Drinks: Unsere Seses Fruchtreduktionen sind für uns nichts neues, denn wir arbeiten schon seit mehreren Jahren damit. Entstanden sind die Produkte, als wir zusammen hinter der Bar gearbeitet haben. Wir haben den Vorteil der Fruchtreduktionen schnell erkannt, da jeder ohne viel Erklärungsbedarf mit den Produkten umgehen und somit Schnelligkeit, Sauberkeit und Vielfalt steigern konnte.

Wir drei waren und sind auch noch immer der Meinung, dass vor allem der Aperitif-Markt in den letzten Jahren etwas eingeschlafen ist – hier besteht dringender Handlungsbedarf. Über die letzten Jahre haben wir in verschiedenen Gastronomien viel positive Resonanz erhalten und konnten uns Erfahrung mit dem Umgang und der Produktion aneignen. Für den Start haben wir fünf Fruchtreduktionen ausgewählt.

Was sind Fruchtreduktionen überhaupt?

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Eine „Reduktion” beschreibt den Vorgang, bei dem eine Flüssigkeit beim Kochen an Flüssigkeit verliert und somit einen intensiveren Geschmack erhält. Dieses Verfahren verwenden wir bei der Herstellung unserer alkoholfreien Fruchtreduktionen an. Wichtig ist uns dabei ein optimales Verhältnis zwischen Süße und Säure zu schaffen. Abschließend infusionieren wir die Reduktionen mit frischen Kräutern. Im Gegensatz zu einem Sirup haben wir mit bis zu 40 Prozent einen sehr hohen Fruchtanteil und können trotzdem eine Haltbarkeit von mindestens einem Jahr garantieren.

Was kann man mit den Seses Produkten machen?

Ursprünglich waren die Produkte als Basis für alkoholische Aperitifs gedacht. Mit der Zeit konnten wir auch feststellen, dass die Seses Produkte sich ebenfalls zur Produktion von Cocktails, Longdrinks und Limonaden eignen. Wo früher viele Arbeitsschritte und ein hoher Materialaufwand nötig waren, genügen heute 60 Milliliter der Seses Fruchtreduktionen, um einen guten Drink zu machen.

Während die deutsche Wirtschaft und vor allem die Gastronomie in einer Krise stecken, habt ihr gegründet. Wie hat das Corona-Virus euch hierbei beeinflusst?

Glücklicherweise hat uns die Krise nicht so stark getroffen – es hat sich lediglich alles etwas verzögert. Hoffentlich bessert sich im neuen Jahr schnell die Lage, damit auch wir voll durchstarten können.

Wollt ihr mit Seses Drinks eine bestimmte Zielgruppe ansprechen?

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Unsrer Erfahrung haben wir keine spezifische Zielgruppe – die mit den Seses Fruchtreduktionen hergestellten Getränke sind bisher immer gut angekommen. Gleichzeitig bieten unsere Produkte Jedem die Möglichkeit, Getränke herzustellen, für die man früher sehr viele Zutaten und Arbeitsschritte benötigt hat. Insofern kann man die Seses Fruchtreduktion als universale Lösung für Gastronomen und private Haushalt sehen. Daraus ergibt sich unser Claim: Von uns – für alle.

Ihr werbt damit, dass das Produkt 100 Prozent handmade ist. Wieso war das für euch wichtig?

Unserer Meinung ist „handmade” ein Ausdruck von Qualität. Wir sind der Meinung, dass wir durch unseren – recht speziellen – Herstellungsprozess die Qualität unserer Produkte am ehesten gewährleisten können.

Wo kann man Seses Drinks erwerben?

Seit Januar diesen Jahres in unserem Onlineshop.

Aus einem Nebenjob ist ein Startup entstanden. War es schon immer euer Traum, etwas Eigenes aufzuziehen?

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Ursprünglich hatte jeder von uns zu Beginn seines Studiums einen anderen Plan. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre, sind wir der Meinung, dass sich hier eine große Chance für uns ergeben hat. Diese Chance gibt gleichzeitig die Möglichkeit, unsere Leidenschaft für gute Drinks zu leben.

Wie finanziert ihr das Startup?

Aktuell sind wir komplett eigenfinanziert.

Euer größter Fehler und die beste Entscheidung während der Gründung?

Um den größten Fehler zu küren ist es noch etwas zu früh. Unsere beste Entscheidung war es zu dritt zu gründen, da wir uns als Team sehr gut ergänzen und zusammenpassen.

Welche Ziele habt ihr euch für das Jahr 2021 gesetzt?

Ganz oben auf der Liste steht die deutschlandweite Bekanntheit. Es wäre tatsächlich auch schön, an der ein oder anderen Stelle einen aus der Mode gekommenen Klassiker mit unseren Getränken abzulösen. Wir träumen von einer kleinen Revolution in der Branche.

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Ihr habt das Startup Seses Drinks gegründet. Wie kam die Idee dazu und was steckt hinter dem Namen?

Seses Drinks: Unsere Seses Fruchtreduktionen sind für uns nichts neues, denn wir arbeiten schon seit mehreren Jahren damit. Entstanden sind die Produkte, als wir zusammen hinter der Bar gearbeitet haben. Wir haben den Vorteil der Fruchtreduktionen schnell erkannt, da jeder ohne viel Erklärungsbedarf mit den Produkten umgehen und somit Schnelligkeit, Sauberkeit und Vielfalt steigern konnte.

Wir drei waren und sind auch noch immer der Meinung, dass vor allem der Aperitif-Markt in den letzten Jahren etwas eingeschlafen ist – hier besteht dringender Handlungsbedarf. Über die letzten Jahre haben wir in verschiedenen Gastronomien viel positive Resonanz erhalten und konnten uns Erfahrung mit dem Umgang und der Produktion aneignen. Für den Start haben wir fünf Fruchtreduktionen ausgewählt.

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Was kann man mit den Seses Produkten machen?

Ursprünglich waren die Produkte als Basis für alkoholische Aperitifs gedacht. Mit der Zeit konnten wir auch feststellen, dass die Seses Produkte sich ebenfalls zur Produktion von Cocktails, Longdrinks und Limonaden eignen. Wo früher viele Arbeitsschritte und ein hoher Materialaufwand nötig waren, genügen heute 60 Milliliter der Seses Fruchtreduktionen, um einen guten Drink zu machen.

Während die deutsche Wirtschaft und vor allem die Gastronomie in einer Krise stecken, habt ihr gegründet. Wie hat das Corona-Virus euch hierbei beeinflusst?

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Unserer Meinung ist „handmade” ein Ausdruck von Qualität. Wir sind der Meinung, dass wir durch unseren – recht speziellen – Herstellungsprozess die Qualität unserer Produkte am ehesten gewährleisten können.

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Wie finanziert ihr das Startup?

Aktuell sind wir komplett eigenfinanziert.

Euer größter Fehler und die beste Entscheidung während der Gründung?

Um den größten Fehler zu küren ist es noch etwas zu früh. Unsere beste Entscheidung war es zu dritt zu gründen, da wir uns als Team sehr gut ergänzen und zusammenpassen.

Welche Ziele habt ihr euch für das Jahr 2021 gesetzt?

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