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Augsburger Start-up bekommt EXIST‑Gründungsstipendium
Förderung

Augsburger Start-up bekommt EXIST‑Gründungsstipendium

(v. l.) Jules Rau, Tom Hohenadl und Paul Fleischmann haben das Start-up process era gegründet. FotoFoto: process era
(v. l.) Jules Rau, Tom Hohenadl und Paul Fleischmann haben das Start-up process era gegründet. FotoFoto: process era

Das Start-up process era aus Augsburg hat das EXIST‑Gründungsstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums erhalten. Das Start-up will dem Mittelstand die Prozessdokumentation vereinfachen.

Wie wird das Prozesswissen eines Unternehmens für alle Mitarbeitenden zugänglich, nutzbar und kann leicht angepasst werden? Das zu lösen, hat sich das Augsburger Start-up process era auf die Fahnen geschrieben. Mit seiner Idee hat es nun das EXIST‑Gründungsstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums erhalten und wird für 12 Monate gefördert. Process era ist am Gründungsinstitut Funkenwerk der Technischen Hochschule Augsburg angedockt.

Prozessdokumentation vereinfachen

„In vielen Unternehmen steckt Prozesswissen in Word-Dokumenten, veralteten Wikis oder in den Köpfen weniger Mitarbeiter“, erklärt Tom Hohenadl, CEO von process era. Doch etablierte Tools für Prozessmanagement seien für kleine und mittlere Unternehmen oft zu teuer oder aufwendig.

Hier will das Start-up ansetzen und dem Mittelstand die Prozessdokumentation vereinfachen. Das Tool ist als Software-as-a-Service-Plattform konzipiert. Das heißt, dass das Prozessmanagementtool vom Anbieter auf externen Servern gehostet wird. Die Unternehmen können über das Internet darauf zugreifen. „Herzstück ist der Multi-Modeller. Er stellt Prozesse in bis zu neun Formaten dar, während gängige Tools nur zwei bis drei bieten“, sagt Hohenadl.

Außerdem könne das Prozesswissen an KI-Agenten übergeben werden, die dann Aufgaben erledigen.

Weiterentwicklung von process era

In den 12 Monaten, in denen process era durch das Stipendium gefördert wird, will das Start-up seinen Prototypen mit einer Echtzeit-Bearbeitung, Visualisierungen und Tests mit Pilotkunden weiterentwickeln. Für die Arbeit mit Pilotkunden sucht das Start-up noch Unternehmen.

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