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Funkenwerk Award 2026: Diese Start-up-Ideen konnten überzeugen
Auszeichnung

Funkenwerk Award 2026: Diese Start-up-Ideen konnten überzeugen

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Funkenwerk Awards 2026 mit LEW-Vorstand Dr. Dietrich Gemmel (6.v.l.), Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring (7.v.r.) und dem THA-Präsidialbeauftragten für internationale Spitzenforschung, Prof. Dr. Stephan Zimmermann (links). Foto: LEW / Jonas Ziegler
Die Preisträgerinnen und Preisträger der Funkenwerk Awards 2026 mit LEW-Vorstand Dr. Dietrich Gemmel (6.v.l.), Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring (7.v.r.) und dem THA-Präsidialbeauftragten für internationale Spitzenforschung, Prof. Dr. Stephan Zimmermann (links). Foto: LEW / Jonas Ziegler

Die Technische Hochschule Augsburg hat zusammen mit Kooperationspartner LEW erstmals den „Funkenwerk Award“ verliehen und vier studentische Geschäftsideen ausgezeichnet. Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner.

Mitte Oktober vorab angekündigt, fand am 29. Oktober 2026 zum ersten Mal der „Funkenwerk Award“ statt, bei dem die Technische Hochschule Augsburg und die Lechwerke AG gemeinsam Gründungsideen von Studierenden auszeichneten. Von 30 Teams, die sich beworben hatten, kamen sieben ins Finale – vier von ihnen konnten die Jury beziehungsweise das Publikum überzeugen.

Ziel der Auszeichnung sei es, theoretische Ideen in funktionierende Geschäftsmodelle zu überführen. Der bayerische Digitalminister Dr. Fabian Mehring, der als Schirmherr der Veranstaltung fungierte, betonte die Bedeutung dieses Wissenstransfers: „Die Welt von morgen beginnt mit den Geistesblitzen von heute. Genau das beweisen die Gewinnerinnen und Gewinner des Funkenwerk Awards.“

Gründerinnen-Preis geht an App für gesunde Gewohnheiten

Der Preis in der Kategorie „Female Entrepeneur“ für Gründerinnen ging an das Projekt „Floevo“. Dahinter steckt eine App, die wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Psychologie in personalisierte Alltagsaufgaben übersetzt. Ziel der Software sei es, die Integration gesundheitsfördernder Gewohnheiten im Alltag der Nutzer zu erleichtern.

„HIMMA“ sichert sich den LEW-Sonderpreis

Den von der LEW gestifteten Preis Award „LEW Future Energy & Smart Infrastructure“ sicherte sich das Team hinter „HIMMA“. Hierbei handelt es sich um eine Softwarelösung, die digitale Gebäudemodelle als gemeinsame Datenbasis nutzt, um mögliche Fehler oder Mehrfacherfassungen bei Bauvorhaben frühzeitig zu erkennen. Dadurch ließen sich der Energiebedarf sowie die Umweltauswirkungen von Bauprojekten oder Sanierungen bereits vor dem ersten Spatenstich genauer kalkulieren. Einzigartig in dieser Kategorie: Neben dem Preis erhält das Gewinnerteam auch ein auf ihre Geschäftsidee angepasstes Coaching durch die LEW.

Einheitliches Bezahlsystem gewinnt Innovationspreis

Den Funkenwerk Award „Innovation & Impact“ erhielt das Team hinter „Zahln“. Sie arbeiten an einer einheitlichen, digitalen Bezahlstruktur für den gesamten Hochschulcampus der THA. Besuche in der Mensa oder die Nutzung des Copyshops sollen damit künftig zentral per Smartphone abgerechnet werden können.

Publikumspreis für digitale Jugendhilfe

Neben den drei bereits genannten Kategorien gab es auch einen Publikumspreis. Die meisten Stimmen der Gäste vor Ort sammelte das Projekt „eJugend-Akte“ ein. Diese Webanwendung soll dabei helfen, die Kinder- und Jugendhilfe zu digitalisieren, indem Termine, Dokumente und Fristen zentral organisiert werden. Während das Team ihre Idee anhand einer konkreten Lösung pitchte, soll langfristig eine modulare Software entstehen, die sich auf unterschiedliche Träger anpassen lässt.

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