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Augsburger Puppenkiste unterstützt Papilio
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Papilio e.V.

Augsburger Puppenkiste unterstützt Papilio

Die Beteiligten des Papilio-Programms in Stollberg. Foto: Papilio
Die Beteiligten des Papilio-Programms in Stollberg. Foto: Papilio

Die Fachtagung „Sozial-emotional – Wege zur sozialen, familienfreundlichen Stadt“ in Stollberg präsentierte das Kinderprogramm Papilio. Hierbei wurden sie von der Augsburger Puppenkiste unterstützt.

Die Puppenspieler der Augsburger Puppenkiste zeigten im Rahmen der Fachtagung die Geschichte „Paula und die Kistenkobolde“. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil des Kindergartenprogramms Papilio. Das Programm steigert nachweislich die sozial-emotionalen Kompetenzen bei Kindern und reduziert zudem erste Verhaltensauffälligkeiten. Die Stadt Stollberg wird künftig Papilio nutzen. Dadurch realisiert sie einen weiteren Baustein zu ihrem großen Ziel „soziale Stadt Stollberg“.

Kistenkobolde fördern emotionale Kompetenz

Die Kistenkobolde traten hauptsächlich für die Kindergartenkinder im Publikum auf. Insgesamt haben etwa 370 Kinder die Aufführung, die drei Mal gezeigt wurde, gespannt verfolgt. Die Kistenkobolde sind einer der Bausteine von Papilio. Sie wurden zusammen mit der Augsburger Puppenkiste, Wissenschaft und Praxis entwickelt und fördern gezielt die emotionale Kompetenz der Kinder. Es gibt insgesamt vier Kobolde, wobei jeder von ihnen für ein Basisgefühl steht: Freudibold, Heulibold, Zornibold und Bibberbold. Die Geschichte hilft Kindern, mit ihren eigenen Gefühlen und den Gefühlen von anderen umgehen zu können. Die Kistenkobolde waren bereits in Hamburg unterwegs.

Papilio stärkt Schutzfaktoren

„Soziale und emotionale Kompetenzen sind die Grundlage für das Erlernen aller anderen Fertigkeiten. Sie helfen bei der Sprachentwicklung ebenso wie beim Aufbau von Freundschaften. Mit Papilio erlernen die Kinder diese Basiskompetenzen spielerisch im frühen Kindesalter. Sozial-emotionale Kompetenzen gelten auch als Schutzfaktoren vor problematischen Entwicklungen“, erklärt Heidrun Mayer, geschäftsführende erste Vorsitzende des Papilio e.V. Da Papilio diese Schutzfaktoren stärkt, senkt es gleichzeitig erste Verhaltensauffälligkeiten bei Kindergartenkindern. Diese werden dadurch in der späteren Entwicklung vor Sucht und Gewalt geschützt. Die Wirksamkeit des Programms ist wissenschaftlich belegt.

OB Schmidt setzt sich für Papilio ein

Die Förderung von emotionaler Intelligenz ist für Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zur familienfreundlichen, sozialen Stadt. Aus diesem Grund setzte er sich dafür ein, dass Papilio nach Stollberg kommt. „Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass sie wertvoll sind und ihnen zeigen, was sie selbst alles meistern können, das sehe ich heute als eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. Kinder sind unsere Zukunft – nicht nur im Rentenmodell, sondern vor allem im Hinblick auf eine bunte und lebendige Zukunft“, so Schmidt.

Vorträge und Erfahrungen zum Papilio-Programm

Schmidt machte mit seinem Vortrag über „Wege zur sozialen, familienfreundlichen Stadt – EQ statt IQ“ den Auftakt zu einer Reihe von Fachvorträgen. Diese wurden am Nachmittag der Tagung für Fachkräfte veranstaltet. Heidrun Mayer stellte anschließend das Papilio-Programm unter Einbeziehung des wissenschaftlichen Hintergrunds vor. Des Weiteren berichteten Erzieherinnen des Stollberger Kindergartens Zwergenhaus über die ersten Erfahrungen aus der mit Papilio gesammelten Praxis.

Viele kindorientierte Maßnahmen im Zwergenhaus

Das Zwergenhaus in Stollberg ist der erste Kindergarten, der mit der Einführung von Papilio begonnen hat. Momentan erhalten die Erzieherinnen eine Papilio-Fortbildung und haben bereits mit der Umsetzung der Maßnahmen begonnen. Neben den Kistenkobolden gibt es weitere kindorientierte Maßnahmen: den Spielzeug-macht-Ferien-Tag und das Meins-deins-unser-Spiel. „Ich bin erstaunt, wie ideenreich, kreativ und harmonisch die Kinder spielzeugfrei ihren Kindergartenalltag gestalten können“, berichtet Zwergenhaus-Leiterin Marina Mothes. Sie berichtete während ihres Vortrags auch vom entwicklungsfördernden Erziehungsverhalten, das die Erzieherinnen im Rahmen ihrer Fortbildung lernen. Mit diesem können sie die Kinder anschließend gezielt fördern.

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