Corona-Krise

Augsburger LEW: „2020 war nichts für schwache Nerven“

Die Lechwerke AG aus Augsburg hat Ende März in einer virtuellen Pressekonferenz eine Bilanz des Jahres 2020 vorgestellt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen die Ziele erreichen und die geplanten Investitionen umsetzen. Wie es 2021 weitergehen soll.

Die LEW-Gruppe zieht eine positive Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr: Trotz der pandemiebedingt wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen habe die Lechwerke AG (LEW) die Ziele erreicht und ein Investitionsprogramm in Höhe von rund 130 Millionen Euro umgesetzt. „Unsere Ziele haben wir im Geschäftsjahr 2020 erreicht. Gleichwohl war und ist die Corona-Pandemie auch für LEW eine Herausforderung. In der Krise hat sich die Belastbarkeit unseres Geschäftsmodells, unserer Strukturen und der Organisation jedoch ausdrücklich gezeigt“, erklärt LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher.

Umsatz liegt unter dem Vorjahreswert

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Der Stromabsatz der LEW-Gruppe ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um rund 15 Prozent auf 15 Milliarden Kilowattstunden zurückgegangen. Der Gasabsatz stieg 2020 um fünf Prozent auf drei Milliarden Kilowattstunden. Der Umsatz der LEW-Gruppe lag 2020 bei rund 1,5 Milliarden Euro und damit unter dem des Vorjahrs. In den Umsatzerlösen wirkt sich neben operativen Effekten auch eine Bilanzierungsänderung aus, die bestimmte Energielieferverträge betrifft. Dies hat keine Auswirkung auf das operative Ergebnis. Das bereinigte EBIT der LEW-Gruppe, also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, lag mit 149,3 Millionen Euro leicht über dem Vorjahreswert.

Investitionen weiter auf hohem Niveau

Das geplante Investitionsprogramm habe die LEW-Gruppe trotz der herausfordernden Gesamtsituation weitgehend umsetzen können: Die Investitionen lagen im Jahr 2020 bei 129 Millionen Euro. Der Großteil der Investitionen sei in Ausbau, Erneuerung und Modernisierung des regionalen Stromverteilnetzes geflossen. Erhebliche Mittel habe LEW außerdem für den Ausbau des Glasfasernetzes eingesetzt, das die LEW-Gruppe in der Region betreibt.

Klimaneutralität innerhalb der LEW-Gruppe bis 2030

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„In diesem Jahr feiern wir unser 120-jähriges Unternehmensjubiläum. Wir haben uns als LEW-Gruppe in dieser Zeit permanent weiterentwickelt und werden das auch in Zukunft tun. Unser Jubiläumsjahr nehmen wir zum Anlass unsere Klimaschutzaktivitäten in allen Unternehmensbereichen zu forcieren. Bis spätestens 2030 wollen wir innerhalb der LEW-Gruppe klimaneutral werden“, erläutert LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann.

Energielandschaft wird sich 2021 verändern

Dr. Markus Litpher betont: „Energiepolitisch gesehen war das Jahr 2020 nichts für schwache Nerven. Wichtige Entscheidungen kamen auf den letzten Drücker – etwa die gerade noch rechtzeitige Abschaffung des 52-GW-Deckels vor Erreichen der Fördergrenze im Sommer oder die Verabschiedung der EEG-Novelle kurz vor Weihnachten. Für die Planungs- und Investitionssicherheit aller Akteure – Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger – wären hier frühzeitigere und verlässliche Entscheidungen wünschenswert.“ Als wichtige Wendepunkte in diesem Jahr nennt er: „Die Energielandschaft in Bayern verändert sich mit dem Abschalten der großen Kraftwerke. Ende dieses Jahres geht das Kernkraftwerk Gundremmingen vom Netz. Um die hohe Versorgungssicherheit in Deutschland weiterhin zu gewährleisten, wird ein zusätzliches Sicherungsnetz aufgespannt. So entsteht im Auftrag des Übertragungsnetzbetreibers Amprion am Standort Leipheim ein Gaskraftwerk, das dieser im Bedarfsfall aktivieren kann.“

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021

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Genaue wirtschaftliche Prognosen für den weiteren Geschäftsverlauf seien aufgrund des schwer vorhersehbaren Pandemiegeschehens kaum zu treffen. Unter der Annahme einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung gehe das Unternehmen von folgenden Entwicklungen aus: Beim Strom- und Gasabsatz rechnet LEW mit unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Kundengruppen. In vielen Bereichen plane LEW, das Niveau des Vorjahres zu erreichen oder, wie im Gasgeschäft für Privat- und Geschäftskunden, weiter zu wachsen. Bei großen Geschäftskunden und bei Energieversorgungsunternehmen gehe das Unternehmen von einem Rückgang der Umsatzerlöse aus. Geplant ist, den Ausbau des regionalen Glasfasernetzes in der Region verstärkt voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund gehe LEW von einer erneut hohen Investitionstätigkeit aus.

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Die LEW-Gruppe zieht eine positive Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr: Trotz der pandemiebedingt wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen habe die Lechwerke AG (LEW) die Ziele erreicht und ein Investitionsprogramm in Höhe von rund 130 Millionen Euro umgesetzt. „Unsere Ziele haben wir im Geschäftsjahr 2020 erreicht. Gleichwohl war und ist die Corona-Pandemie auch für LEW eine Herausforderung. In der Krise hat sich die Belastbarkeit unseres Geschäftsmodells, unserer Strukturen und der Organisation jedoch ausdrücklich gezeigt“, erklärt LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher.

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Investitionen weiter auf hohem Niveau

Das geplante Investitionsprogramm habe die LEW-Gruppe trotz der herausfordernden Gesamtsituation weitgehend umsetzen können: Die Investitionen lagen im Jahr 2020 bei 129 Millionen Euro. Der Großteil der Investitionen sei in Ausbau, Erneuerung und Modernisierung des regionalen Stromverteilnetzes geflossen. Erhebliche Mittel habe LEW außerdem für den Ausbau des Glasfasernetzes eingesetzt, das die LEW-Gruppe in der Region betreibt.

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Energielandschaft wird sich 2021 verändern

Dr. Markus Litpher betont: „Energiepolitisch gesehen war das Jahr 2020 nichts für schwache Nerven. Wichtige Entscheidungen kamen auf den letzten Drücker – etwa die gerade noch rechtzeitige Abschaffung des 52-GW-Deckels vor Erreichen der Fördergrenze im Sommer oder die Verabschiedung der EEG-Novelle kurz vor Weihnachten. Für die Planungs- und Investitionssicherheit aller Akteure – Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger – wären hier frühzeitigere und verlässliche Entscheidungen wünschenswert.“ Als wichtige Wendepunkte in diesem Jahr nennt er: „Die Energielandschaft in Bayern verändert sich mit dem Abschalten der großen Kraftwerke. Ende dieses Jahres geht das Kernkraftwerk Gundremmingen vom Netz. Um die hohe Versorgungssicherheit in Deutschland weiterhin zu gewährleisten, wird ein zusätzliches Sicherungsnetz aufgespannt. So entsteht im Auftrag des Übertragungsnetzbetreibers Amprion am Standort Leipheim ein Gaskraftwerk, das dieser im Bedarfsfall aktivieren kann.“

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