Neu-Organisation

Augsburger Josefinum stellt sich für die Zukunft auf

Das Augsburger Josefinum wird in eine gGmbH umgewandelt. Hinter der neuen Rechtsform steht das Ziel, den Bürokratie-Aufwand innerhalb des Verbands KJF zu verringern. Geschäftsleiter wird Stefan Dür.

„Die Patienten werden keinen Unterschied bei der Betreuung spüren, und die Schwangeren werden auf dem Weg zur Entbindung genauso gut begleitet wie bisher. Auch für die Mitarbeiter ändert sich nichts“, so Markus Mayer, Vorstandsvorsitzender des Sozialunternehmens KJF, zu dem das Josefinum auch weiterhin gehören wird. „Wir modernisieren Stück für Stück die Gebäude, und jetzt modernisieren wir auch die internen Strukturen. Damit machen wir das Josefinum fit für die Zukunft.“

Diese Einrichtungen sind von der Umwandlung ebenfalls betroffen

Das neue Unternehmen heißt jetzt KJF Klinik Josefinum gGmbH, es ist eine gemeinnützige GmbH im Besitz der KJF Augsburg. So steht es im Handelsregister. Ebenfalls zur KJF gehören die Alpenklinik Santa Maria in Oberjoch, die Fachklinik Prinzregent Luitpold in Scheidegg, die Klinik Hochried in Murnau und die KJF Klinik St. Elisabeth gGmbH in Neuburg an der Donau; die KJF hatte sie vor zwei Jahren vom Orden der Elisabethinerinnen in Neuburg übernommen.

Warum die KJF neu organisiert werden sollte

Mit der Anpassung der Rechtsform des Josefinums wolle man beide Akutkliniken in analogen Strukturen führen und rechtliche Fragen der beiden Krankenhäuser auf die gleiche Ebene stellen, erklärt Mayer den Wechsel. Zudem sei die KJF mit rund 6.000 Mitarbeitern sehr groß geworden, was Abläufe und Koordination der einzelnen Einrichtungen schwieriger mache.

Mit der Umwandlung in eine gGmbH könnten Entscheidungen schneller fallen, generell würden die internen Abläufe effizienter. Auf Dauer könnte dies auch die Mitarbeiter von Bürokratie und Organisation entlasten. Denn diese hätten dann mehr Zeit für die Betreuung der Patienten.

Nur der Vertragspartner ändert sich – Verträge bleiben gleich

Für die gGmbH gelten wie für die KJF die gleichen Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR).  Die Mitarbeiter sind nun nicht mehr beim Verein der KJF direkt, sondern bei der KJF Klinik Josefinum gGmbH angestellt; damit hat sich rein rechtlich gesehen der Vertragspartner geändert, ansonsten gelten die bisherigen Arbeitsverträge unverändert weiter. Auch seitens der Mitarbeitervertretung wird die Entwicklung positiv gesehen.

„Die Mitarbeitervertretung des Josefinum war von Anfang an intensiv im Übergangsprozess in eine GmbH involviert und ist mit dem Ergebnis einer selbständigen GmbH zufrieden“, so Mitarbeitervertreter Raimund Ringsdorf. „Im Arbeitsalltag der Mitarbeiter zeigen sich dabei keinerlei Veränderungen.“

Stefan Dür wird Geschäftsleiter

Vom Vorstand der KJF wurde Stefan Dür zum Geschäftsführer der KJF Klinik Josefinum gGmbH berufen. Gleichzeitig nimmt er neben Standortgeschäftsführerin der Klinik St. Elisabeth gGmbH, Ulrike Kömpe, den Vorsitz der Geschäftsführung der beiden Klinik-gGmbHs ein. Beide werden zudem von Prokuristin Caroline Schubert unterstützt. „Ich freue mich, dass wir mit der Berufung von Herrn Dür die Verantwortlichkeit für beide Kliniken in einer Hand haben und sich schon damit erste Synergieeffekte zeigen“, sagt Mayer.  

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„Die Mitarbeitervertretung des Josefinum war von Anfang an intensiv im Übergangsprozess in eine GmbH involviert und ist mit dem Ergebnis einer selbständigen GmbH zufrieden“, so Mitarbeitervertreter Raimund Ringsdorf. „Im Arbeitsalltag der Mitarbeiter zeigen sich dabei keinerlei Veränderungen.“

Stefan Dür wird Geschäftsleiter

Vom Vorstand der KJF wurde Stefan Dür zum Geschäftsführer der KJF Klinik Josefinum gGmbH berufen. Gleichzeitig nimmt er neben Standortgeschäftsführerin der Klinik St. Elisabeth gGmbH, Ulrike Kömpe, den Vorsitz der Geschäftsführung der beiden Klinik-gGmbHs ein. Beide werden zudem von Prokuristin Caroline Schubert unterstützt. „Ich freue mich, dass wir mit der Berufung von Herrn Dür die Verantwortlichkeit für beide Kliniken in einer Hand haben und sich schon damit erste Synergieeffekte zeigen“, sagt Mayer.  

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