Analyse

Augsburger Immobilienmarkt verzeichnet deutliche Preisanstiege

Das IVD-Institut hat kürzlich den Augsburger Wohnimmobilienmarkt analysiert. Allgemein sei ein deutlicher Preisanstieg erkennbar. Bei den neuerrichteten Eigentumswohnungen hat sich innerhalb eines halben Jahres eine Verteuerung um 16,5 Prozent gezeigt.

Der vor Kurzem veröffentlichte „CityReport Augsburg 2020“ analysiert die Marktentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt der Stadt und gibt Auskunft über das aktuelle Kauf- und Mietpreisniveau. Erhoben wurden die Daten kurz vor der Corona-Pandemie.

„Eine gute Arbeitsmarktsituation, ein hoher Freizeitwert sowie Ausweicheffekte aufgrund des überhitzten Münchner Immobilienmarktes in Richtung Augsburg treiben die Nachfrage nach Wohnraum in der Fuggerstadt weiter nach oben“, betont Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „In Verbindung mit dem viel zu geringen Objektangebot konnten im letzten halben Jahr erneut deutliche Preisanstiege sowohl für Kauf- als auch für Mietobjekte beobachtet werden.“

Deutliche Dynamik auf dem Wohnimmobilienmarkt in Augsburg

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Im 5-Jahres-Vergleich sei die Dynamik auf dem Augsburger Wohnimmobilienmarkt deutlich. Gegenüber Frühjahr 2015 nahmen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand im Frühjahr 2020 um plus 63 Prozent und für freistehende Einfamilienhäuser um plus 46 Prozent zu. Mieten für Bestandswohnungen verteuerten sich im entsprechenden Zeitfenster immerhin um plus 23 Prozent. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mussten in Augsburg im Frühjahr 2020 im Durchschnitt plus 6,0 Prozent mehr bezahlt werden, als noch im Herbst 2019. Doppelhaushälften verteuerten sich im Untersuchungszeitraum um plus 6,4 Prozent, Reihenmittelhäuser um plus 6,6 Prozent. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen stiegen im Vergleich Herbst 2019 zu Frühjahr 2020 vor allem im Neubaubereich exorbitant: Für eine neuerrichtete Eigentumswohnung im guten Wohnwert wurden im Durchschnitt 5.440 Euro pro Quadratmeter fällig. Dabei handelt es sich um ein Plus von 16,5 Prozent gegenüber Herbst 2019. Hier kostete eine entsprechende Bestandswohnung 3.590 Euro pro Quadratmeter.  

Es wird auf andere Lagen ausgewichen

Florian Schreck, Vorstandsmitglied des IVD Süd, sieht nicht nur mittlere, gute und sehr gute Wohnlagen im Fokus der Kaufinteressenten. „Aufgrund des kaum vorhandenen Angebotes wird zunehmend auch auf Immobilien in einfacheren Lagen und mit einfacheren Ausstattungsmerkmalen ausgewichen, um diese durch Investitionen auf einen höheren Wohnwert zu heben“, betont der Immobilienexperte.

So verhält sich der Augsburger Mietmarkt

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Auch der Augsburger Mietmarkt kennzeichnete sich im Halbjahresvergleich Herbst 2019 zu Frühjahr 2020 durch ein steigendes Preisniveau infolge der starken Nachfrage. Die durchschnittlichen Neuvertragsmieten im guten Wohnwert betrugen demnach 10,40 Euro pro Quadratmeter für Altbauwohnungen – was einem Plus von 5,1 Prozent entspricht. Der Preis für Bestandswohnungen betrug 10,60 Euro pro Quadratmeter, demnach ein Prozent mehr als im Vorjahr. 11,50 Euro und somit 4,5 Prozent pro Quadratmeter mehr sind es für neuerrichtete Wohneinheiten.  

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„Eine gute Arbeitsmarktsituation, ein hoher Freizeitwert sowie Ausweicheffekte aufgrund des überhitzten Münchner Immobilienmarktes in Richtung Augsburg treiben die Nachfrage nach Wohnraum in der Fuggerstadt weiter nach oben“, betont Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „In Verbindung mit dem viel zu geringen Objektangebot konnten im letzten halben Jahr erneut deutliche Preisanstiege sowohl für Kauf- als auch für Mietobjekte beobachtet werden.“

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Es wird auf andere Lagen ausgewichen

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