Regionale Produktion

Augsburger Imagefilm von Hydro-Tech schafft es ins Kino

„Mission Indesctructible“ ist eine komplett neu gedachte Werbemaßnahme der Firma Hydro-Tech aus Bobingen. Produzent Matthias Baumgartner erklärt, wie es der Imagefilm aus dem Augsburger Raum auf die Kinoleinwand geschafft hat und wieso „Film“ das Marketing-Tool der Zukunft ist.

„Mission Indestructible – The Rise of Saltfinger“ ist Teil zwei des eigentlichen Imagefilms. Der Werbliche Charakter ist hierbei in die Geschichte eingebettet und Hydro-Tech taucht als Teil dieser immer wieder auf. Bekannte Schauspieler aus dem Fernsehen wie Raul Richter und Tobias Schenke standen dabei vor der Kamera. Seit Oktober ist er sogar in ausgewählten Kinos in der Region zu sehen.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie entstand die Idee zu dieser besonderen Art des Imagefilms?

Matthias Baumgartner: Die Idee zu dieser Art Film entstand eigentlich schon gut drei Jahre vor dem jetzigen „Mission Indestructible“, nämlich bevor der erste Teil umgesetzt wurde. Jürgen Fritsche, der Geschäftsführer von Hydro-Tech wollte eine Art Imagefilm für seine Firma in Auftrag geben. Schnell war aber klar, dass ein gewöhnlicher Imagefilm weder seinen, noch unseren Ansprüchen Genüge leisten würde. Also holte ich den damals schon befreundeten Filmmacher Marcel Cornelius ins Boot. Mit dem Anspruch, etwas wirklich Neues und Besonderes zu schaffen, verbanden wir unsere persönlichen Interessen als Filmfans mit dem reizvollen Thema einer Agentengeschichte.

Was hat Sie dazu bewogen, einen zweiten Teil zu produzieren?

Es hat uns alle überrascht und natürlich gefreut, wie lange und wie oft der erste Teil selbst nach zwei Jahren noch thematisiert wurde. Man kann also durchaus behaupten, dass wir dadurch eine gewisse nachhaltige Wirkung erreicht haben. Zusammen mit den vielen Ideen, die wir in dem nur leicht geöffneten Agenten-Kosmos noch hatten, war es nach dieser Zeit schon fast ein logischer Schritt, uns in ein neues, wesentlich größeres Filmabenteuer zu stürzen. Nach dem „Go“ von Jürgen Fritsche konnten Marcel und ich also loslegen. Dabei war dieses Projekt für uns alle eine enorme neue Erfahrung.

War von Anfang geplant, diesen in die Kinos zu bringen?

Dass dieser Film viele Voraussetzungen für einen Kinostart erfüllt, war durchaus Teil der Zielsetzung. Bei dem gigantischen Arbeitsaufwand, Herzblut und Engagement kann man dabei aber einfach auch von einem persönlichen Wunsch sprechen.

Wie ist das Feedback der Kinobesucher zum zweiten Teil?

Das Feedback fiel zu unserer Freude absolut positiv aus! Besonders freut uns, allen voran Marcel, dass die Spezialeffekte im Film in dieser Qualität als durchaus einzigartig in diesem Kontext gelobt wurden. Denn auch wenn unsere Produktion größtenteils aus Augsburg Stadt und Land kommt, sieht der Film sicher nicht nach einem regionalen Streifen aus.

Welche anderen regionalen Firmen sind noch am Projekt beteiligt?

Einen Teil beigetragen haben außerdem Mercedes Schäfer-Waibl, Glasbau Ganser, Falsch, Remmers, StoCretec und Vergabe24.

Nun ist auch ein dritter Teil geplant. Wie wollen Sie das Projekt dieses Mal finanzieren?

Ich bin sehr glücklich darüber, dass Hydro-Tech mit uns den Weg zu einem „vollwertigen“ Spielfilm weitergehen möchte. Als Initiator und Auftraggeber ist das durchaus eine große Nummer für Hydro-Tech. Über konkrete Sponsoren zu sprechen, ist in diesem Stadium der Vorproduktion tatsächlich noch zu früh. Ein Actionfilm aus Deutschland oder Bayern bietet jede Menge interessante Möglichkeiten. Einige Voranfragen gingen schon bei uns ein.

Was gilt es bei Produktplatzierungen zu beachten?

Produktplatzierungen finden sich heute überall. Dort wo Produktplatzierungen vorkommen, müssen Sie der Handlung dienen, Sinn machen, emotionalisieren, aber nicht werblich wirken oder den Zuschauer stören.

Ist „Film“ das Marketing-Tool der Zukunft?

Film oder vielmehr „Bewegtbild“ wird sicherlich ein sehr gewichtiger Marketingbestandteil der Zukunft sein. Ist ein Film emotionalisierend, lassen sich viel einfacher Botschaften, Werte und Inhalte an den Betrachter beziehungsweise Kunden vermitteln - und angenehmer zu konsumieren wird es noch dazu.

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