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Augsburger Dult: Wird nur noch online eingekauft?
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Jahrmarkt

Augsburger Dult: Wird nur noch online eingekauft?

 Die Augsburger Dult lockt wieder unter den besten Wetterbedingnungen zahlreiche Besucher an ihre Stände.
Die Augsburger Dult lockt wieder unter den besten Wetterbedingnungen zahlreiche Besucher an ihre Stände. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Seit dem 16. April bummeln Besucher wieder durch Augsburgs längste Freiluftkaufstraße. Nach zwei Jahren findet die Dult erstmals wieder unter Normalbedingungen statt. Welchen Ersteindruck die Betreiber der Stände haben und was es alles zu sehen gibt.

Corona und die damit einhergehenden Einschränkungen haben den Einzelhandel nicht nur finanziell gebeutelt. Die Pandemie wirkte auf die zunehmende Kaufverschiebung in die Online-Welt wie ein Brandbeschleuniger. Selbständige waren daher teilweise auch selbst gezwungen sich diesem Trend mit einem eigenen Internet-Shop zu öffnen. Jetzt wo die meisten Verbote aufgehoben sind, stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch den Bedarf nach persönlicher Beratung gibt. Auf der Augsburger Dult zeichnet sich unter den Standbesitzer eine deutliche Antwort ab.



Online-Verkäufe sind „wichtig“

Christine Reinke ist seit 1996 mit den Hirse-Kissen auf der Augsburger Dult vertreten, hat sich in der Krisenzeit jedoch anpassen müssen: „Ich habe während Corona gemerkt, wie wichtig das Internet mittlerweile für den Handel ist. Daher richtete ich auch für meine Produkte eine Seite ein, um mit Umsätzen überbrücken zu können.“

Über die ersten Tage zeigt die Verkäuferin sich zufrieden und stellt dies auch unter den Besuchern fest: „Die Leute genießen es wieder unter Menschen durch die Dult spazieren zu können. Es hat mir persönlich gefehlt, aber natürlich auch finanziell. Mein Geschäft betrieb ich ausschließlich über Events und Märkte, da ich keinen stationären Laden führe. Deshalb haben auch viele aufgehört. Ich hoffe, dass es mit dieser Frühjahrsdult nun wieder besser wird.“


„Augsburger lieben ihre Dult“

Das Aufatmen unter den Einzelhändlern ist selbstverständlich. Doch neben der finanziellen Erholung, ist die Freude über Normalität ebenso groß. Marco Giovannini vom „Bambus Kristall“-Stand fasst die Grundstimmung zusammen: „Wir sind unabhängig von den Umsätzen sehr zufrieden. Die Augsburger lieben ihre Dult und dürfen nach zwei Jahren endlich wieder unbeschwert je nach Bedarf bei uns einkaufen. Freundlichkeit im direkten Kundenkontakt ist so viel wertvoller als jeglicher Online-Auftritt. Wir hoffen daher, dass wir auch bis in den Winter nicht erneut von kommunikationslosen Einkäufen abhängig sein müssen.“

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Wie lautet das Zwischenfazit?

Die Sehnsucht nach öffentlichen Marktveranstaltungen zeigte sich in der Krise insbesondere zur Weihnachtszeit. Die Frühjahrsdult ist für manche Besucher die erste öffentliche Veranstaltung ohne gesetzliche Sonderbestimmungen seit Ausbruch der Pandemie. Jürgen Groll bietet Haushaltsgeräte in der Freiluftkaufstraße an und sieht darin auch den Grund für die Zufriedenheit unter den Betreibern: „Den Besuchern ist anzumerken, dass Nachholbedarf besteht. Sie wollen sich nach langer Zeit wieder etwas gönnen, auch wenn derzeit natürlich das Sparen unausweichlich ist. Gefühlt sind es sogar mehr Leute als noch vor 2020, die hier anzutreffen sind.“

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