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Abgeordnetenbüro Dr. Volker Ullrich, MdB

Augsburger diskutieren Potentiale der Energiewende

Klaus Sontag, Hansjörg Durz, Dr. Markus Partik, Dr. Volker Ullrich, Dr. Eduard Belotti (v.r. n.l.). Foto: Abgeordnetenbüro

60 Augsburger Bürger folgten der Einladung von MdB Dr. Volker Ullrich zu „Chancen und Risiken der Energiewende“. Am 16. April fand zu diesem Thema eine Diskussion führender Vertreter der Region – Wirtschaft, Politik und Bürger – statt.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Wenn führende Experten auf einem Gebiet miteinander diskutieren, hat die Zeit zu Gunsten einer gründlichen Darstellung schon einmal das Nachsehen. Am Donnerstagabend, 16. April 2015, fanden 60 Augsburger Bürger diese Regel erneut bestätigt. Unter dem Titel „Chancen und Risiken der Energiewende – Was ist der Stand im Jahr 2015? Wo besteht noch Handlungsbedarf?“ lud der Augsburger Bundestagsabgeordnete Dr. Volker Ullrich führende Vertreter der Region zur Diskussion über die Energiewende ein – eine politische Jahrhundertaufgabe.

Namhafte Vertreter der Politik und Wirtschaft

Teilnehmer der Diskussion waren Norbert Schürmann, Technischer Vorstand der Lechwerke AG, Dr. Eduard Belotti vom Bund Naturschutz e.V. sowie Dr. Markus Partik, Geschäftsführer der SGL Carbon GmbH. Klaus Sontag, Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Energiewende der CSU Augsburg und Hansjörg Durz, Bundestagsabgeordneter für Augsburg Land, komplettierten die Diskussionsrunde. Trotz der Komplexität des Themas gelang es den geladenen Experten auch immer wieder, den Bürgern wesentliche Kernentwicklungen des Themas mitzugeben.

Norbert Schürmann: „Ohne Energie keine Produktion“

Dass sich die öffentliche Debatte weitestgehend auf den Strommarkt konzentriere, mahnte Hansjörg Durz an. Der Strommarkt mache nur 20 Prozent des Energieverbrauches dieses Landes aus. 30 Prozent entfallen laut Durz auf den Verkehr, 50 Prozent auf den Wärmeverbrauch. Die Bedeutung des Themas zu umreißen, schaffte zu Beginn gleich Norbert Schürmann: „Ohne Energie kein Leben, ohne Energie keine Produktion.“ Auch dass die Energiewende auf dem Land stattfinde und für die Städte die Energieeffizienz von Bedeutung sei, dürfte für den ein oder anderen Bürger in dieser Deutlichkeit neu gewesen sein.

Dr. Volker Ullrich: „Die Energiewende ist nur gemeinsam machbar“

Markus Partik von SGL Carbon wies hingegen auf die Belange energieintensiver Unternehmen hin: „Wir sind ein Hochenergiebetrieb und stellen Produkte her, die für die Energiewende benötigt werden. Dazu brauchen wir aber Energie. Wir brauchen Versorgungssicherheit, Planbarkeit und Bezahlbarkeit. Einig war man sich trotz der Details des Themas aber in einem Punkt, den der Bundestagsabgeordnete Dr. Ullrich wie folgt formulierte: „Die Energiewende braucht Gemeinsamkeit. Es braucht einen Plan, der übergreifend akzeptiert wird und die Bevölkerung mit einschließt.“ 

Zahlreiche Fragen zur Energiewende

Woher komme die unterschiedliche Strompreisgestaltung im Vergleich zwischen Lindau, Stuttgart oder Augsburg? Kann man beim Strommarkt nach marktwirtschaftlichen Kriterien überhaupt noch von einem solchen sprechen? Was soll man halten von einer hohen Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung, wenn sie sich bei Eigenbetroffenheit immer umkehre? Zum Abschluss des langen Abends fragte Dr. Ullrich nach dem Stand der Energiewende im Jahr 2021. Auch wenn die Unübersichtlichkeit der Ideen und Initiativen auf dem Gebiet einen solch weiten Horizont gar nicht hergeben, beantworteten die Referenten die Frage allesamt optimistisch. Dr. Markus Partik bemerkte: „2021 wird der wesentliche Rahmen geschaffen sein.“

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