Rückgang der Beschäftigten

Augsburger Arbeitsmarkt: Corona stoppt langjährigen Aufschwung

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bleiben auch zum Jahresende spürbar. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen. Dennoch gibt es in vielen Branchen gibt es nach wie vor Zunahmen an Beschäftigten.

„In diesem Monat ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat – eher untypisch – noch einmal leicht gesunken. Letztmals im Jahr 2011 gab es im Dezember ein Minus. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bleiben auch zum Jahresende spürbar: Wir haben 31,3 Prozent oder 3.991 mehr Arbeitslose als im Vorjahr. Wenn wir auf die beiden Rechtskreise schauen, stellen wir im SGB-III-Bereich einen Anstieg um 2.954 Personen oder 42,0 Prozent und im SGB-II-Bereich um 1.037 Personen oder 18,1 Prozent zum Vorjahr fest. In diesem Monat haben wir insgesamt 16.746 Arbeitslose und abermals eine Quote von 4,3 Prozent,“ erklärt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg.

Zahl der Beschäftigten ist zurückgegangen

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In diesem Monat sind aktuelle Zahlen zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigen mit Stand Juni 2020, also die ersten Zahlen nach dem Lockdown, erschienen. Nach vielen Jahren der unterbrochenen Zunahme geht die Zahl der Beschäftigten erstmals im Vergleich zum Vorjahr zurück. „Wir haben zwar nach wie vor Zunahmen in vielen Branchen, z.B. dem Gesundheitswesen, im Bereich Erziehung und Unterricht oder der Öffentlichen Verwaltung, aber diese gleichen die starken Rückgänge in den Branchen Gastgewerbe, Zeitarbeit und Verarbeitendes Gewerbe nicht aus. Die insgesamt gesehen noch relativ moderate Abnahme um 0,2 Prozent oder 621 Personen zeigt, dass das Instrument der Kurzarbeit sehr gut wirkt und die Betriebe ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten, statt sie zu entlassen“, berichtet Koller-Knedlik.

Kurzarbeit nimmt zu 

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Im abgelaufenen Monat sind 1.143 neue Anzeigen für Kurzarbeit hinzugekommen. Damit haben seit März die Arbeitsagentur 15.050 Anzeigen erreicht.

„In diesem Monat haben uns die Arbeitgeber weiterhin weniger Arbeitsstellen als im Vormonat gemeldet: 1.166 konnten wir neu in die Jobbörse aufnehmen. Das sind 106 oder 8,3 Prozent weniger als zum Vormonat und 35 oder 2,9 Prozent weniger als zum Vorjahr. Der Bestand an Arbeitsstellen beträgt im Dezember 4.299 und liegt damit niedriger als zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Bestand um 903 (17,4 Prozent) niedriger. Gerade in der Zeitarbeit, dem Handel, dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe sind die Rückgänge nach wie vor deutlich“, analysiert Koller-Knedlik.

Fazit

Die Arbeitslosenquote ist in diesem Monat in der Stadt Augsburg um 0,1 Prozentpunkte gesunken, im Landkreis Aichach-Friedberg gleichgeblieben und im Landkreis Augsburg um 0,1 Prozentpunkte gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahr bewegen sich insbesondere die beiden Landkreise trotz des Anstiegs weiterhin im Korridor der Vollbeschäftigung. Die Stadt Augsburg muss einen Anstieg um 1,4 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent verkraften.

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„In diesem Monat haben uns die Arbeitgeber weiterhin weniger Arbeitsstellen als im Vormonat gemeldet: 1.166 konnten wir neu in die Jobbörse aufnehmen. Das sind 106 oder 8,3 Prozent weniger als zum Vormonat und 35 oder 2,9 Prozent weniger als zum Vorjahr. Der Bestand an Arbeitsstellen beträgt im Dezember 4.299 und liegt damit niedriger als zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Bestand um 903 (17,4 Prozent) niedriger. Gerade in der Zeitarbeit, dem Handel, dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe sind die Rückgänge nach wie vor deutlich“, analysiert Koller-Knedlik.

Fazit

Die Arbeitslosenquote ist in diesem Monat in der Stadt Augsburg um 0,1 Prozentpunkte gesunken, im Landkreis Aichach-Friedberg gleichgeblieben und im Landkreis Augsburg um 0,1 Prozentpunkte gestiegen.

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