Stadt Augsburg

Augsburg startet neues Netzwerk zur Integration: „Geld ist kein Thema“

Beim Netwerktreffen in der Agentur für Arbeit. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Die Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg lud gestern zusammen mit der Agentur für Arbeit  zu einem Netzwerktreffen ein. Thema der Veranstaltung waren die unterschiedliche Einrichtungen und ihre Unterstützungs-Möglichkeiten zur Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund. Geld spiele dabei keine Rolle.

Die Bilder zum Netzwerktreffen finden Sie hier.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Das internationale ist etwas, dass unseren Standort so stark macht“, begrüßte Zweite Bürgermeisterin Eva Weber die Gäste gestern Abend. In den Räumen der Agentur für Arbeit Augsburg fanden sich knapp 50 Gäste ein, um über das Thema Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zu diskutieren. Dabei wurden auch verschiedene Hilfs-Angebote vorgestellt. „Es ergeben sich vor allem in der Arbeitswelt und Ausbildung große Chancen für Integration“, zeigte sich die Augsburger Bürgermeisterin überzeugt.

Weber: Wichtig ist, im Gespräch zu bleiben

In einem Elevator Pitch stellten die Agentur für Arbeit Augsburg, die Handwerkskammer für Schwaben, die Industrie- und Handelskammer Schwaben, die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, das Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt, die InnoVision Concepts UG, die Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH und Randstad Deutschland ihre Projekte vor. Hierbei wurde deutlich, wie vielfältig diese sind. Gleichzeitig konnten sich die Anwesenden einen groben Überblick über die Anlaufstellen verschaffen. „Was uns als Wirtschaftsförderung wichtig ist, ist, dass wir mit Ihnen im Gespräch sind und bleiben“, betonte Eva Weber.

Fürst: „Geld ist kein Thema“

Auch von Seiten der Agentur für Arbeit erhielten die Anwesenden viel Zuspruch. „Ich bin davon überzeugt, dass jedes Netzwerk das entsteht, wichtig ist“, erklärte Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ und Vertreter des Vorsitzenden der Agentur für Arbeit Augsburg. Sowohl die Stadt wie auch die Agentur stehen den Unternehmen jederzeit bei Fragen helfend zur Seite. Auch finanziell sei auf sie, als Ansprechpartner, verlass. „Wir haben dieses Jahr genügend finanzielle Mittel – Geld ist kein Thema“, so Fürst.

IHK und HWK Schwaben stellen erste Erfolge vor

Wie erfolgreich die ersten Bemühungen schon waren, stellten die Vertreter der acht Elevator Pitch Teilnehmer vor. So konnte die IHK Schwaben bereits 31 Ausbildungsverträge mit Flüchtlingen und Asylsuchenden abschließen. 150 sollen es bis September 2016 werden, wie Josefine Steiger von der IHK Schwaben erklärte. Auch die HWK Schwaben konnte erfolgreiche Zahlen vorlegen: 70 Ausbildungsplätze, 76 Praktika und 19 Einstiegs-Qualifikationen wurden allein im letzten Jahr vermittelt, erklärte Sprecher Volker Zimmermann. Beide Kammern erklärten es als ihr Ziel, so Fachkräfte für die Region fördern zu wollen. Dem pflichtete auch Eva Weber bei: „Diese Herausforderung, vor der wir stehen, sehe ich als große Chance.“

Hier können Sie einen Blick auf das Netzwerktreffen werfen.

Neues Netzwerk: Augsburg informiert zum Thema Integration
Bei Netzwerktreffen in der Agentur für Arbeit. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
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Beim Netwerktreffen in der Agentur für Arbeit. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

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Die Bilder zum Netzwerktreffen finden Sie hier.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Das internationale ist etwas, dass unseren Standort so stark macht“, begrüßte Zweite Bürgermeisterin Eva Weber die Gäste gestern Abend. In den Räumen der Agentur für Arbeit Augsburg fanden sich knapp 50 Gäste ein, um über das Thema Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zu diskutieren. Dabei wurden auch verschiedene Hilfs-Angebote vorgestellt. „Es ergeben sich vor allem in der Arbeitswelt und Ausbildung große Chancen für Integration“, zeigte sich die Augsburger Bürgermeisterin überzeugt.

Weber: Wichtig ist, im Gespräch zu bleiben

In einem Elevator Pitch stellten die Agentur für Arbeit Augsburg, die Handwerkskammer für Schwaben, die Industrie- und Handelskammer Schwaben, die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, das Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt, die InnoVision Concepts UG, die Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH und Randstad Deutschland ihre Projekte vor. Hierbei wurde deutlich, wie vielfältig diese sind. Gleichzeitig konnten sich die Anwesenden einen groben Überblick über die Anlaufstellen verschaffen. „Was uns als Wirtschaftsförderung wichtig ist, ist, dass wir mit Ihnen im Gespräch sind und bleiben“, betonte Eva Weber.

Fürst: „Geld ist kein Thema“

Auch von Seiten der Agentur für Arbeit erhielten die Anwesenden viel Zuspruch. „Ich bin davon überzeugt, dass jedes Netzwerk das entsteht, wichtig ist“, erklärte Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ und Vertreter des Vorsitzenden der Agentur für Arbeit Augsburg. Sowohl die Stadt wie auch die Agentur stehen den Unternehmen jederzeit bei Fragen helfend zur Seite. Auch finanziell sei auf sie, als Ansprechpartner, verlass. „Wir haben dieses Jahr genügend finanzielle Mittel – Geld ist kein Thema“, so Fürst.

IHK und HWK Schwaben stellen erste Erfolge vor

Wie erfolgreich die ersten Bemühungen schon waren, stellten die Vertreter der acht Elevator Pitch Teilnehmer vor. So konnte die IHK Schwaben bereits 31 Ausbildungsverträge mit Flüchtlingen und Asylsuchenden abschließen. 150 sollen es bis September 2016 werden, wie Josefine Steiger von der IHK Schwaben erklärte. Auch die HWK Schwaben konnte erfolgreiche Zahlen vorlegen: 70 Ausbildungsplätze, 76 Praktika und 19 Einstiegs-Qualifikationen wurden allein im letzten Jahr vermittelt, erklärte Sprecher Volker Zimmermann. Beide Kammern erklärten es als ihr Ziel, so Fachkräfte für die Region fördern zu wollen. Dem pflichtete auch Eva Weber bei: „Diese Herausforderung, vor der wir stehen, sehe ich als große Chance.“

Hier können Sie einen Blick auf das Netzwerktreffen werfen.

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