20 Millionen Euro Projekt

Augsburg: Potenzieller Geldgeber für neue Messe-Halle gefunden

Die Messe Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Bayerns drittgrößter Messestandort plant, eine seiner Hallen zu modernisieren. Doch das 20 Millionen Euro Projekt ist für die Gesellschafter der Messe Augsburg allein zu teuer. Der Freistaat hat nun finanzielle Hilfe signalisiert – unter Vorbehalt.

Konkret geht es um die Halle 2. Diese entspricht nicht mehr den Anforderungen der Messe. Daher fordert diese bereits seit geraumer Zeit den Neubau der Messehalle. Die bestehende solle abgerissen und ersetzt werden. Bauprojekte wie dieses liegen jedoch außerhalb des finanziellen Rahmens für die Eigentümer. Da die Messe aber für den gesamten Wirtschaftsstandort Augsburg eine wichtige Rolle spielt, wandten sich die Gesellschafter an den Freistaat. Mit Erfolg, wie es scheint.

Höhe des Zuschusses noch unklar

Auf der Eröffnung der Augsburger Frühjahrsausstellung (afa) vergangenen Samstag sicherte Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer Unterstützung aus Bayern zu. Diese gebe es aber nicht einfach so: Die Messe Augsburg müsse vorher mehr internationale Veranstaltungen in die Fuggerstadt holen. Auch bei der Höhe der Zuwendungen hielt sich Pschierer bedeckt. Die Messe Augsburg hofft auf einen Zuschuss, der die Hälfte der Kosten deckt. Das wären rund zehn Millionen Euro aus der Landeskasse.

Messe wünscht sich größere und modernere Halle

Die bestehende Halle stammt aus dem Jahr 2000 und ist laut Messe Augsburg zu niedrig, zu klein und hat zu viele Säulen. Auch die Kapazitäten der Versorgungs-Leitungen seien nur unzureichend. Der Neubau soll einmal 8.400 Quadratmetern fassen und wäre damit fast 2.500 Quadratmeter größer als die bestehende Halle. Die Gesellschafter der Messe – Stadt Augsburg, Bezirk Schwaben, Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg – zeigten sich bereits bereit, zu investieren. Mit dem Geld vom Freistaat könnte das Projekt nun endlich konkret werden. Eine Ausschreibung läuft noch nicht. Messechef Gerhard Reiter wünscht sich jedoch eine Fertigstellung bis zum Herbst 2019.

Messe Augsburg international

Pschierers Forderung nach mehr internationalen Messen im Gegenzug für den Zuschuss bezieht sich derweil auf die Interlift, eine Fachmesse für Aufzugtechnik, sowie die Schleifmesse GrindTec. Dabei handelte es sich um die beiden größten internationalen Messen in Augsburg. Hiervon wünscht sich der Staatssekretär mehr für den Standort. Aber auch die Jagen und Fischen oder die neue „Experience Composites“ zogen internationale Aussteller und Gäste in die Fuggerstadt, wie Messechef Gerhard Reiter betont.

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