Stadt Augsburg

Augsburg: Pendler- und Beschäftigungszahlen steigen

Pendler und Beschäftigungszahlen in Augsburg seit 2005 angestiegen. Foto: B4B SCHWABEN

Das Amt für Statistik und Stadtforschung untersuchte jüngst die Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Pendler. Dabei wies die Stadt Augsburg wie alle Großstädte einen deutlichen Anstieg der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Bürger seit 2005 auf. Auch das Pendlervolumen der Stadt hat sich erhöht. Der Wert stieg um 20,1 Prozent an.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Mit der Auswertung der aktuellen Beschäftigungs- und Pendlerzahlen hat das Amt für Statistik und Stadtforschung erneut eine positive Entwicklung festhalten können. In den letzten zehn Jahren haben sich beide Werte merklich erhöht. Auch in Augsburg. Die Fuggerstadt schließt sich allen deutschen Großstädten an, und verzeichnet seit Inkrafttreten der Arbeitsmarktreformen 2005 einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

Landkreise Augsburg und Donauwörth für Auspendler immer beliebter

Diese Entwicklung zieht sich kontinuierlich von 2005 bis 2014 durch. Lediglich in der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 gab es hier ein leichtes Minus. Weiter angestiegen ist auch das Pendlervolumen in Augsburg. Seit 2005 wuchs der Wert um 20,1 Prozent auf 110.319 Ein- und Auspendler. Die Stadt bietet traditionell einen starken Wirtschaftsstandort und zieht daher viele Menschen aus den unmittelbaren Landkreisen an. Gut 70 Prozent der Einpendler stammen aus diesen. Die gestiegene sozialversicherungspflichtig beschäftigte Wohnbevölkerung der Fuggerstadt geht zu 80 Prozent auf das Konto der Auspendler. Gleichbleibend stark vertreten ist dort der Zielort München. Am stärksten sind die Pendlerbeziehungen zum Landkreis Augsburg. Eine immer größere Rolle nimmt aber auch der Landkreis Donau-Ries für die Augsburger ein.

Beschäftigungsquote in fast allen Augsburger Stadtteilen angestiegen

Eine positive Entwicklung der Beschäftigungsquote ist seit 2005 in 39 der 42 Augsburger Stadtbezirke festzuhalten. Nur in der Jakobervorstadt - Süd, Oberhausen - Süd und Göggingen – Nordwest lassen sich negativ Trends feststellen. Im Großstadtvergleich konnte Augsburg mit einer Beschäftigungsquote von 55,9 Prozent im Juni 2014 im oberen Viertel landen. Die Quote verbesserte sich gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 um 7,9 Prozentpunkte. Unter der Beschäftigungsquote versteht man den prozentualen Anteil der zwischen 15 und 65-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort an der gleichaltrigen Bevölkerung. Nicht mit einberechnet sind Beamte, Selbstständige und andere nicht sozialversicherungspflichtige Erwerbstätige. Diese machen bayernweit rund 30 Prozent aller Erwerbstätigen aus, haben allerdings keine vergleichbaren Statistiken.

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Mit der Auswertung der aktuellen Beschäftigungs- und Pendlerzahlen hat das Amt für Statistik und Stadtforschung erneut eine positive Entwicklung festhalten können. In den letzten zehn Jahren haben sich beide Werte merklich erhöht. Auch in Augsburg. Die Fuggerstadt schließt sich allen deutschen Großstädten an, und verzeichnet seit Inkrafttreten der Arbeitsmarktreformen 2005 einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

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Diese Entwicklung zieht sich kontinuierlich von 2005 bis 2014 durch. Lediglich in der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 gab es hier ein leichtes Minus. Weiter angestiegen ist auch das Pendlervolumen in Augsburg. Seit 2005 wuchs der Wert um 20,1 Prozent auf 110.319 Ein- und Auspendler. Die Stadt bietet traditionell einen starken Wirtschaftsstandort und zieht daher viele Menschen aus den unmittelbaren Landkreisen an. Gut 70 Prozent der Einpendler stammen aus diesen. Die gestiegene sozialversicherungspflichtig beschäftigte Wohnbevölkerung der Fuggerstadt geht zu 80 Prozent auf das Konto der Auspendler. Gleichbleibend stark vertreten ist dort der Zielort München. Am stärksten sind die Pendlerbeziehungen zum Landkreis Augsburg. Eine immer größere Rolle nimmt aber auch der Landkreis Donau-Ries für die Augsburger ein.

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Eine positive Entwicklung der Beschäftigungsquote ist seit 2005 in 39 der 42 Augsburger Stadtbezirke festzuhalten. Nur in der Jakobervorstadt - Süd, Oberhausen - Süd und Göggingen – Nordwest lassen sich negativ Trends feststellen. Im Großstadtvergleich konnte Augsburg mit einer Beschäftigungsquote von 55,9 Prozent im Juni 2014 im oberen Viertel landen. Die Quote verbesserte sich gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 um 7,9 Prozentpunkte. Unter der Beschäftigungsquote versteht man den prozentualen Anteil der zwischen 15 und 65-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort an der gleichaltrigen Bevölkerung. Nicht mit einberechnet sind Beamte, Selbstständige und andere nicht sozialversicherungspflichtige Erwerbstätige. Diese machen bayernweit rund 30 Prozent aller Erwerbstätigen aus, haben allerdings keine vergleichbaren Statistiken.

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