Stadt Augsburg

Augsburg knackt 300.000-Einwohner-Marke bis 2019

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Laut Prognosen des Amts für Statistik und Stadtforschung werden bis 2030 circa 305.000 Menschen in der Fuggerstadt leben. Vor allem die Bevölkerung in den Stadtteilen im Augsburger Westen und in der Innenstadt nimmt stetig zu.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Struktur der Augsburger Bevölkerung deutlich gewandelt. So hat die Gruppe der 15- bis 30-Jährigen um 16,5 Prozent zugenommen. Im Alter von 46 bis 60 leben sogar 22,9 Prozent mehr Menschen in der Fuggerstadt. Der Anteil der 80-jährigen ist um 28,9 Prozent gestiegen. Zudem wohnen 32,9 Prozent mehr Ausländer in der Fuggerstadt.

Stärkstes Bevölkerungswachstum im Augsburger Westen und in der Innenstadt

Insgesamt sind knapp 27.000 neue Wohnadressen in den letzten 15 Jahren in Augsburg gemeldet worden. Den stärksten Bevölkerungsanstieg gab es im neu entstandenen Stadtteil Göggingen-Ost sowie in den Bezirken Pfersee-Süd, Kriegshaber, Am Schäfflerbach, Pfersee-Nord, St. Ulrich-Dom und Links der Wertach-Süd.

16.000 zusätzliche Wohnungen bis 2030 geplant

Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre dient dem Amt für Statistik und Stadtforschung auch als Grundlage für eine Prognose für die kommenden 15 Jahre. So sind zusätzliche Wohnungen für etwa 16.000 Personen geplant. In der aktuellen Berechnung ergibt sich bis 2030 ein Anstieg auf über 305.000 Einwohner. Dabei wird davon ausgegangen, dass die 300-Tausendermarke voraussichtlich 2019 überschritten wird.

Anteil der älteren Bevölkerung nimmt weiter zu

Die stärksten Zuwächse werden in den Stadtbezirken Göggingen-Ost, Am Schäfflerbach, Hammerschmiede, Oberhausen-Nord, Kriegshaber, Pfersee-Nord sowie Bahnhofs- und Bismarckviertel erwartet. Die in den vergangenen 15 Jahren gewachsenen Altersgruppen der 15- bis unter 30-Jährigen und der 45- bis unter 60-Jährigen werden in den kommenden 15 Jahren wieder abnehmen: Sie werden in die Altersgruppen der 30- bis unter 45-Jährigen und 60- bis unter 80-Jährigen altern. Im kommenden Jahrzehnt wird bei den ab 65-Jährigen etwa die Hälfte mindestens 80 Jahre alt sein.

Neue Bauprojekte schaffen mehr Wohnraum für die wachsende Bevölkerung

Klar ist, dass all diese Menschen auch irgendwo wohnen müssen. Schon jetzt ist der Mangel an Wohnraum – vor allem an bezahlbarem – ein großes Thema. Mit zahlreichen Bauprojekten kämpft die Stadt gegen die angespannte Marktsituation an. So ist ein neues Stadtviertel im Südwesten Haunstettens in geplant. Bis diese Pläne realisiert werden können, kann es allerdings noch dauern. Erste Erfolge können dagegen schon verbucht werden: So wurden kürzlich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne 152 öffentlich geförderte Wohnungen eingeweiht. Andere Pläne auf dem Areal zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum stoßen bei den Anwohnern hingegen auf Kritik.

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16.000 zusätzliche Wohnungen bis 2030 geplant

Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre dient dem Amt für Statistik und Stadtforschung auch als Grundlage für eine Prognose für die kommenden 15 Jahre. So sind zusätzliche Wohnungen für etwa 16.000 Personen geplant. In der aktuellen Berechnung ergibt sich bis 2030 ein Anstieg auf über 305.000 Einwohner. Dabei wird davon ausgegangen, dass die 300-Tausendermarke voraussichtlich 2019 überschritten wird.

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