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Augsburg kann Rekorde verzeichnen
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Regio Augsburg Tourismus GmbH

Augsburg kann Rekorde verzeichnen

 Der Augsburger Wasserturm soll UNESCO Weltkulturerbe werden. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie. Zum Jahresrückblick 2012 und Ausblick 2013 der Regio Augsburg wurde in die Wassertürme Augsburg eingeladen. Der Ort war nicht zufällig gewählt. Für den Tourismus soll der Schauplatz noch eine ganz besondere Rolle spielen. 

Johannes Hintersberger, Mitglied des Landtags und Vorstandsvorsitzender des Verkehrsvereins Region Augsburg e.V. sowie Götz Beck, Tourismusdirektor der Regio Augsburg Tourismus GmbH erklärten die aktuelle touristische Entwicklung in Augsburg. Beide waren sichtlich stolz auf die Ergebnisse. Denn auch im letzten Jahr hat die Stadt Augsburg im Tourismus wieder Rekorde verzeichnen können. Knapp 700.000 Besucher konnte die Stadt im letzten Jahr für sich gewinnen. Zusammen mit den Landkreisen Aichach-Friedberg und Augsburg waren es sogar 706.610 Gästeankünfte. Im Vergleich zu 2011 bedeutet das ein Plus von 5,9 Prozent. Mit 1.281.003 Übernachtungen wurde 2012 wieder die Millionenmarke geknackt. Im Gegensatz zum Vorjahr stiegen auch diese über 5 Prozent an.

Hochwertiges Wieselhaus zieht Besucher an

Die steigende Zahl der Besucher und Übernachtungen ist vor allem auf die gestiegene Anzahl von Betten – es gibt jetzt 1.000 Betten mehr in Augsburg – wie auch auf die Popularität des FCA’s und seine Heimspielbesucher zurückzuführen.  Als Attraktionen für die Besucher gelten nicht nur die typischen Stadtkennzeichen wie die Fuggerei und die Puppenkiste. Auch das Wieselhaus als eines der hochwertigsten Renaissance-Gebäude avanciert zum wahren Besuchermagneten. Die Sanierung hat sich aufgrund der Römerfunde leider etwas verzögert, die Bauarbeiten sind jedoch bald abgeschlossen.

Klischee-Themen von Augsburg sind für Tourismus wichtig

 Auch das Thema „Sisi“ wird immer wieder angesprochen. Dass der Augsburger immer mit den gleichen Schlagwörtern konfrontiert wird, ist er wohl schon leid. Fugger, Mozart, Brecht, Puppenkiste, Sisi – der Augsburger kann es schon fast nicht mehr hören. „Tourismus ist eine grobe Angelegenheit. Die Themen müssen immer und immer wieder angesprochen werden. Nur so werden sie international bekannt und sorgen für neue Besucher“, beschwichtigte Götz Beck.

Weltkulturerbe wird den Tourismus explodieren lassen

Als nächstes steht für ihn die Bewerbung um das UNESCO Weltkulturerbe Wasser an. Die Chancen stehen nicht schlecht. Mit dem großen und kleinen Wasserturm in Augsburg hat die Stadt etwas einmaliges, was eine gute Grundlage für die Ernennung zum Weltkulturerbe darstellen kann. Sind die historischen und einmaligen Bauwerke erst einmal Weltkulturerbe, wird der Tourismus boomen. „31 Prozent aller Urlaubsreisen werden danach entschieden, ob es ein Weltkulturerbe dort gibt. Das könnte einen enormen Zuwachs an Besuchern für uns bedeuten“, so Beck.

Wasserturm wichtiges Baudenkmal der Wasserkunst

Die Augsburger Wassertage sind ein erster Anstoß, die Wasserkunst in Augsburg noch bekannter zu machen. Bis Oktober können sich die Besucher Architekturdenkmäler, archäologische Denkmäler und Museen, die für das UNESCO Welterbe eine Rolle spielen, besichtigen. Auch der Wasserturm kann besichtigt werden. Dort sehen die Besucher bei einer Führung hydrotechnische Modelle sowie Instruktions- und Schautafeln. Durch das Untergeschoss verläuft der Kanal, dessen Wasser früher das Trinkwasser lieferte und die Pumpwerke antrieb. Inzwischen gibt es auch eine überdachte Verbindung zum Roten Tor,  wo es schließlich eine Ausstellung über die Geschichte und die Wasserkunst geben soll.

 

Ergebnis des Erbes erst in einigen Jahren

Der Wasserturm kommt bereits jetzt schon sehr gut bei den Gästen an. Die Führungen mussten enorm aufgestockt werden, da die Nachfrage sehr groß war. Auch die Prognose für das nächste Jahr scheint wieder vielversprechend. So kann man erst einmal beruhigt auf die UNESCO-Nominierung warten. Das Ergebnis, ob wir nun ein Weltkulturerbe haben werden oder nicht, kennen wir allerdings erst in ein paar Jahren. 

Die Bilder vom Wasserturm sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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