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In Augsburg und Umgebung gibt es immer mehr Metall-Diebstähle. Die Täter scheinen in Banden organisiert zu sein und scheuen kaum ein Risiko.

In Augsburg haben Schrottplätze, Metallverarbeitungs-Betriebe, etc. immer mehr Ärger mit Dieben. Die Methoden der Metalldiebe werden immer rabiater, wie die Augsburger Allgemeine berichtet. Zum Beispiel beim früheren Verwaltungs-Gebäude von Zeuna-Stärker. Nach dem Metall-Diebstahl sah es hier aus, als hätten die Vandalen gehaust: Stromkabel waren herausgerissen, die Klimaanlage war nicht wiederzuerkennen, selbst die Wasserrohre hatten die Metalldiebe abgesägt. Alles Metall, was nicht niet- und nagelfest war wurde geklaut. Schaden: rund 100.000 Euro.

Täter riskiert Leib und Leben

Im Textilviertel versuchte ein Täter sogar, ein Starkstrom-Kabel durchzuschneiden und offensichtlich mitzunehmen. Durch den Stromschlag wurde er gegen eine nahe gelegene Mauer geschleudert. Sein Körper hinterließ dort einen Abdruck. Das war aber auch die einzige Spur, die der Metalldieb hinterließ. Nach dem missglückten Raub ist er, wahrscheinlich schwer verletzt, untergetaucht.

Metalldiebe organisieren sich

Dies sind keine Ausnahme mehr, wie die Zeitung weiter berichtet. Der „Trend hin zum Metalldiebstahl“ hat sich in den letzten zehn Jahren ausgeweitet. Nur: in letzter Zeit gibt es immer mehr Metalldiebstähle. Erschreckend ist auch, dass es nicht nur kleine „Gelegenheits-Diebstähle“ sind. Die Täter scheinen professionell organisiert zu sein. „Wir hatten jetzt mehrere derartige Fälle“, sagt Klaus Sturm. Sturm ist beim Kommissariat 2 der Kripo. Er Leitet die Abteilung „Eigentums-Delikte“.

Metalle im Wert von 70.000 Euro verschwinden von Baustellen

Auch in der Bleich, dem Viertel rund um das Krankenhaus Vincentinum, gab es Metalldiebstähle. Zweimal wurde allein in der vergangenen Woche eingebrochen, wie die Augsburger Allgemeine berichtet. Der Schaden belief sich auf rund 70.000 Euro. Die Täter waren in Baustellen in einem Wohnhaus und im Hauptkrankenhaus eingedrungen. 200 Meter Telefonkabel haben Metalldiebe auch vor einer Woche aus der Reese-Kaserne einfach herausgezogen. Plötzlich waren 30 Telefone ohne Anschluss.

Polizei nimmt zwei mutmaßlich Täter fest

Ob zwischen den drei Metall-Diebstählen ein Zusammenhang besteht ist unklar, berichtet die Zeitung weiter. Beim Fall Reese-Kaserne zeitigte sich immerhin ein Erfolg. Bürger hatten der Polizei Hinweise auf zwei 31-jährige Männer gegeben. Daraufhin wurden diese festgenommen. Sie gestanden den Reese-Diebstahl. Die Polizei glaubt, die Männer können noch für andere Diebstähle von 360 Kilogramm Kupfer in Frage kommen.

Selbst vor Friedhöfen machen die Diebe nicht halt

Die Diebstähle häufen sich bei Schrotthändlern im Großraum Augsburg, berichtet die Augsburger Allgemeine. Häufig, so Sturm, kämen die Täter aus Osteuropa. „Man sieht einem Kabel nun mal nicht an, ob es gestohlen ist oder nicht“, sagt ein Schrottplatz-Betreiber. Den „Kunden“ ist die Herkunft wohl auch nicht so wichtig. Nicht mal vor Friedhöfen machen die Metalldiebe halt. Letztes Jahr hatten die Diebe auf dem Nord und Neuen Ostfriedhof mehrere Grabvasen gestohlen. Sie gaben diese bei Schrotthändlern ab. Aber nicht alle bei einem, sondern nur ein paar je Schrotthändler, um den Diebstahl zu verschleiern.

Hohe Metallpreise sorgen für mehr Diebstähle

Dass es vermehrt Metall-Diebstähle gibt hat einen Grund. Zurzeit liegt der Kupfer-Preis bei rund 6 Euro pro Kilogramm, berichtet die Zeitung. „Das Aufkommen hängt mit dem Metallpreis zusammen“, so Sturm. Im Jahr 2006 stiegen die Metallpreise drastisch an. In den Jahren 2008-2009 war wieder etwas Ruhe. Nach der Wirtschaftskrise, als die Preise anstiegen, ging es jedoch wieder weiter.

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