Corona-Krise

Augburger Airbus-Tochter Premium Aerotec baut 2.800 Stellen ab

Symbolbild. Premium AEROTEC in Augsburg. Foto: Archiv/Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Vom Stellenabbau des Flugzeugbauers Airbus ist auch Premium Aerotec betroffen. Das Augsburger Unternehmen plant, fast jede dritte Stelle im Unternehmen zu streichen.

Das Unternehmen Premium Aerotec hat am Freitag angekündigt, insgesamt 2.800 Stellen in Deutschland abzubauen. Durch die Corona-Pandemie steckt die Luft- und Raumfahrtbranche in einer nie da gewesenen Krise.

Grund für Stellenabbau: Corona-Pandemie 

„Die deutschen Standorte des Luftfahrtzulieferers Premium AEROTEC stehen aufgrund des von Airbus angekündigten Corona-bedingten Einbruchs des Auslastungsvolumens vor der Herausforderung einer notwendigen Kapazitätsanpassung in der Größenordnung von 2.800 Beschäftigten,“ teilt das Unternehmen mit.

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„Zur Erreichung dieser Anpassung werden die Sozialpartner in nächster Zukunft Maßnahmen und Instrumente im Rahmen eines Sozialplans erarbeiten. Ein wichtiges Element zur Verringerung des Beschäftigungseffekts bildet dabei die Anwendung von Kurzarbeit“, heißt es weiter. Premium Aerotec sei hierzu gemeinsam mit Airbus bereits seit einiger Zeit in Gesprächen mit der Bundesregierung, um eine Erweiterung auf 24 Monate Kurzarbeit zu erreichen. Premium Aerotec hat Standorte in Augsburg, Nordenham, Varel, Bremen, Hamburg und im rumänischen Brasov. Wie stark die einzelnen Standorte betroffen sind, ist noch nicht bekannt.

Premium Aerotec hofft auf Verlängerung von Kurzarbeit und Forschungsmittel

„Wir bedauern diese Entwicklung und hätten sie gerne vermieden“, sagt Premium Aerotec CEO Dr. Thomas Ehm. „Die Premium Aerotec Geschäftsführung wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, die notwendige Anpassung der Beschäftigung in Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern so sozial wie möglich zu gestalten,“ teilt Ehm weiter mit. Über eine Verlängerung der Kurzarbeit und Forschungsmittel könnten aber Stellen gerettet werden. „Wir sind zuversichtlich, deutliche Signale aus der Politik zu erhalten, beispielsweise durch eine Verlängerung der Kurzarbeit und die zusätzliche Unterstützung durch Forschungsmittel als Beitrag zur Beschäftigungssicherung“, fügte Ehm an. 

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Weiterer Stellenabbau durch Zukunftsprogramm „BeReady“ 

Gleichzeitig hält das Unternehmen weiter an dem Zukunftsprogramm „BeReady“ fest. Dieses sieht den Abbau von 900 Arbeitsplätzen vor. „In diesem Zusammenhang haben wir mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung getroffen, die unter anderem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für 900 Beschäftigte regelt,“ erklärt Ehm.

Hintergrund: Mutterkonzern Airbus baut 15.000 Stellen ab

Weltweit will der Mutterkonzern von Premium Aerotec, Airbus, bis spätestens Sommer 2021 15.000 Stellen abbauen. Der Konzern will 5000 Stellen in Frankreich, 900 in Spaniern, 1700 in Großbritannien und 5100 Positionen in Deutschland sowie 1300 Stellen an den anderen weltweiten Standorten streichen. Die Einzelheiten dieses Plans müssten noch mit den Sozialpartnern abgestimmt werden. Betriebsbedingte Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden, hieß es weiter. 

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Gleichzeitig hält das Unternehmen weiter an dem Zukunftsprogramm „BeReady“ fest. Dieses sieht den Abbau von 900 Arbeitsplätzen vor. „In diesem Zusammenhang haben wir mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung getroffen, die unter anderem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für 900 Beschäftigte regelt,“ erklärt Ehm.

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