Interview

Audi Zentrum Augsburg: Nachfrage nach Autos ist da

Michael Agsteiner, Geschäftsführer der Schwaba GmbH in Augburg, im Interview. Foto: Schwaba GmbH
Immer mehr Unternehmen und Geschäfte dürfen wieder öffnen. Unter den ersten waren auch die Autohäuser. Michael Agsteiner, Geschäftsführer der Schwaba GmbH in Augburg, erzählt im Interview, wie es seinen Autohäusern geht und was besonders stark nachgefragt wird.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie lief der erste Tag bei Ihnen ab? Wie hatten Sie sich darauf vorbereitet?

Michael Agsteiner: Wir haben den Bereich Service schon seit längerem wieder in allen Betrieben mit reduzierten Öffnungszeiten und reduzierter Mannschaft am Start. Der Vertrieb wurde jetzt ebenfalls geöffnet und wir konnten feststellen, dass doch ein gewisser Nachholbedarf gerade im Bereich Gebrauchtwagen vorhanden war.

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Kaufen Menschen in der Krise Autos?

Ja, natürlich! Wir freuen uns, dass wir einen Auftragseingang haben, Gott sei Dank! Gerade im Bereich Gebrauchtwagen sind wir auf einem guten Niveau.

Was geht aktuell, was geht nicht?

Wie angesprochen reagieren unsere Kunden auf unsere Angebote im Bereich Gebrauchtwagen. Im Neuwagenbereich spüren wir noch eine gewisse Zurückhaltung der Kunden, versuchen uns aber darauf entsprechend vorzubereiten und sind hier sehr zuversichtlich. Der Service funktioniert gut, eine verlässliche Prognose für den Mai trauen wir uns aber noch nicht abzugeben.

Verkaufsgespräche mit zwei Meter Abstand: Kann das klappen?

Das ist natürlich eine Herausforderung für uns in der täglichen Ansprache, wir haben unsere Mitarbeiter und Kunden aber durch Schutzscheiben geschützt und nutzen weiterhin natürlich auch die vorgeschriebenen Masken. Die Probefahrten und Auslieferungen müssen momentan mit einer erhöhten Distanz vonstatten gehen. Wir stellen aber fest, dass von beiden Seiten (Mitarbeitern und Kunden) eine hohe Bereitschaft dazu vorhanden ist.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Automobilkonzernen derzeit?

Wir erhalten dazu unterschiedlichste Unterstützungen, für den aktiven Verkauf aber auch für den aktuellen Bestand. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.

Müssen wir damit rechnen, dass es zu Lieferverzögerungen kommt?

Selbstverständlich kann es zu Lieferverzögerungen kommen aufgrund dessen, dass die ganze Welt aktuell Schwierigkeiten hat. Die Versorgungskette ist unterbrochen und wir müssen schauen, wie das weiter geht. Es wird mit Sicherheit das ein oder andere Problem in diesem Bereich auftreten.

Sehen Sie auf die Automobilindustrie ähnliche Schwierigkeiten wie nach der Finanzkrise zurollen?

Ich denke, es ist aktuell noch zu früh das seriös zu beurteilen. Natürlich wird der Stillstand, welcher aktuell in Deutschland aber auch im Rest der Welt stattfindet, seine Spuren hinterlassen und es wird sicherlich zu Veränderungen und Einschnitten kommen. Wie konkret ist für mich momentan noch nicht zu beschreiben.

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Auf was verzichten Sie in der Krise, um eine wirtschaftliche Zukunft zu haben?

Wie jedes Unternehmen überprüfen wir natürlich auch aktuell sehr stark unsere Kostenstruktur und schauen uns sehr genau an, was wir tun und was nicht. Das gleiche gilt auch für unsere Fahrzeugbestände, was wir uns zutrauen und zumuten können. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch weiterhin wirtschaftlich handeln können.

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Verkaufsgespräche mit zwei Meter Abstand: Kann das klappen?

Das ist natürlich eine Herausforderung für uns in der täglichen Ansprache, wir haben unsere Mitarbeiter und Kunden aber durch Schutzscheiben geschützt und nutzen weiterhin natürlich auch die vorgeschriebenen Masken. Die Probefahrten und Auslieferungen müssen momentan mit einer erhöhten Distanz vonstatten gehen. Wir stellen aber fest, dass von beiden Seiten (Mitarbeitern und Kunden) eine hohe Bereitschaft dazu vorhanden ist.

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Wir erhalten dazu unterschiedlichste Unterstützungen, für den aktiven Verkauf aber auch für den aktuellen Bestand. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.

Müssen wir damit rechnen, dass es zu Lieferverzögerungen kommt?

Selbstverständlich kann es zu Lieferverzögerungen kommen aufgrund dessen, dass die ganze Welt aktuell Schwierigkeiten hat. Die Versorgungskette ist unterbrochen und wir müssen schauen, wie das weiter geht. Es wird mit Sicherheit das ein oder andere Problem in diesem Bereich auftreten.

Sehen Sie auf die Automobilindustrie ähnliche Schwierigkeiten wie nach der Finanzkrise zurollen?

Ich denke, es ist aktuell noch zu früh das seriös zu beurteilen. Natürlich wird der Stillstand, welcher aktuell in Deutschland aber auch im Rest der Welt stattfindet, seine Spuren hinterlassen und es wird sicherlich zu Veränderungen und Einschnitten kommen. Wie konkret ist für mich momentan noch nicht zu beschreiben.

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Wie jedes Unternehmen überprüfen wir natürlich auch aktuell sehr stark unsere Kostenstruktur und schauen uns sehr genau an, was wir tun und was nicht. Das gleiche gilt auch für unsere Fahrzeugbestände, was wir uns zutrauen und zumuten können. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch weiterhin wirtschaftlich handeln können.

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