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Asylunterkünfte nicht mehr Sache der WBG
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Stadt Augsburg

Asylunterkünfte nicht mehr Sache der WBG

 Die WBG soll weiter sozialen Wohnraum in Augsburg schwaffen. Foto: B4B SCHWABEN

Die kommunale Wohnbaugesellschaft der Stadt Augsburg soll sich künftig nicht mehr um die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber kümmern müssen. Dies übernimmt künftig unter anderem der Freistaat Bayern. Die WBG soll sich ausschließlich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren – den Bau von Sozialwohnraum. 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Der geplante Bau der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber am Airpark in Augsburg wird finanziell wie personell vom Freistaat Bayern unterstützt. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl macht deutlich: „Diese Vorgehensweise ist klar mit Sozialministerin Emilia Müller bei ihrem Besuch am 10. September 2014 in Augsburg festgelegt worden. Damit ist gesichert, dass die Errichtung der Erstaufnahmeeinrichtung nicht zu Lasten von finanziellen wie personellen Kapazitäten der WBG geht.“

Auch Bürgermeister und Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer betont, „dass die Aufgabe der WBG, für sozialen Wohnraum zu sorgen, nicht durch den Bau der geplanten Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber gefährdet wird. Es gibt keinen Grund, von dem Ziel abzurücken, das den Bau von jährlich 100 Sozialwohnungen vorsieht.“

WBG über Regelung erleichtert

Mit Blick auf diesen Leistungsauftrag zeigt sich WBG-Chef Dr. Mark Dominik Hoppe erleichtert, dass die Stadtspitze gemeinsam mit dem Freistaat dem Anliegen der Wohnungsbaugesellschaft Rechnung trägt. Die Vereinbarung zwischen Stadt und Freistaat bedeutet, dass die Finanzierung der dringend erforderlichen Einrichtung für Asylbewerber ohne Zugriff auf das Eigenkapital der WBG erfolgt. Vielmehr ist eine Finanzierung über Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geplant. Um bei der Projektsteuerung nicht auf Kapazitäten der WBG zurückgreifen zu müssen, die dringend für den Wohnungsbau gebraucht werden, wird der Bau der Erstaufnahmeeinrichtung von externer Seite gesteuert. Auch für diese Kosten kommt der Freistaat auf. Wie aus der Bayerischen Staatskanzlei Anfang September mitgeteilt wurde, unterstützt die Staatsregierung die Kommunen unter anderem auch „bei den Kosten für die Forcierung des Ausbaus zentraler Erstaufnahmeeinrichtungen 2015 und 2016 mit jährlich 8,5 Millionen Euro.“

Sozialer Wohnraum wird ausgebaut

Laut Bürgermeister und Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer hat der Aufsichtsrat der WBG bereits im Juli beschlossen, mehrere Grundstücke mit gesamt rund 8.600 Quadratmetern für den sozialen Wohnungsbau zu erwerben. Zum Beispiel geht es um ein Baufeld auf dem ehemaligen Gebiet der Flak-Kaserne an der Neusässer Straße mit 2.800 Quadratmetern. Auch ist die WBG dabei, Wohnungsbestände am Markt zu erwerben, um sie als bezahlbaren Mietraum weiter zur Verfügung zu stellen. „Das Ziel, sozialen Wohnraum zum schaffen, setzt die Stadt längst um“, so OB Dr. Gribl. 

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