Arbeitsmarktbericht

Arbeitslosigkeit im Landkreis Augsburg nach wie vor hoch

Die Agentur für Arbeit Augsburg hat die neuesten Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht. Die Lage im Landkreis Augsburg sei noch immer angespannt aber stabil. Was genau die Zahlen ergeben haben.

„In diesem Monat ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat, wie saisonal üblich, gestiegen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich allerdings weiterhin deutlich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Zu bemerken ist dazu, dass dieser Anstieg von Monat zu Monat abschmilzt, was wir als hoffnungsvolles Zeichen auf einen besser werdenden Arbeitsmarkt werten“, erklärt Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Augsburg.

32,8 Prozent mehr Arbeitslose als im Vorjahr

Im Landkreis Augsburg gibt es im August 326 Arbeitslose oder 7,1 Prozent mehr im Vergleich zum Vormonat: 4.943 sind derzeit registriert. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 1.220 oder 32,8 Prozent Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote steigt auf 3,4 Prozent und liegt damit dennoch in der Nähe der Schwelle zur Vollbeschäftigung. Im August 2019 betrug die Arbeitslosenquote 2,6 Prozent. Wenn wir uns die beiden Rechtskreise anschauen, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 958 Personen oder 37,9 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 262 Personen oder 22,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Landkreis nahm in diesem Monat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr bei allen Personengruppen zu. Die Bandbreite reichte von plus 27,4 Prozent bei den Menschen mit Behinderung bis plus 48,1 Prozent bei den Langzeitarbeitslosen:

Unterbeschäftigung ist ebenfalls angestiegen

Die Arbeitsmarktstatistik erfasst zudem die sogenannte Unterbeschäftigung. Darin enthalten sind Personen, die eigentlich auch zu den Arbeitslosen gezählt werden müssten. Registrierte Arbeitslose sind unter bisheriger Betrachtung 4.943 Personen. Hierzu müssten aber weitere 1.277 Personen gerechnet werden, das ergäbe eine Zahl von 6.220 und wäre eine Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Im Vorjahr waren es 4,1 und im Vorjahr 3,6 Prozent. Das sind unter anderem Personen, die eine Weiterbildung machen, eine berufliche Eingliederungsmaßnahme durchlaufen, kurzfristig erkrankt sind, eine Fremdförderung, vorruhestandsähnliche Regelungen sowie Selbstständige, die mit einem Existenzgründungszuschuss gefördert werden. Die Unterbeschäftigung ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: um 1.108 oder 21,7 Prozent.

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