Arbeitsmarkt

Einstieg in Ausbildung auch in Aichach-Friedberg noch möglich

Die Agentur für Arbeit Augsburg hat kürzlich den neuesten Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Wie sich die Arbeitslosenzahlen bewegen und weshalb für junge Menschen die Chancen auf eine Ausbildung noch hoch sind.

Im Landkreis Aichach-Friedberg sind im August 2.278 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 153 Arbeitslose oder 7,2 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Im Vergleich zu August 2019 sind es 538 oder 30,9 Prozent mehr. Die Arbeitslosenquote zum Vormonat steigt auf 2,9 Prozent. Im August 2019 betrug die Arbeitslosenquote 2,3 Prozent und liegt damit noch immer im Korridor der Vollbeschäftigung. Wenn wir uns die beiden Rechtskreise anschauen, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 472 Personen oder 38,0 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 66 Personen oder 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Aichach-Friedberg nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr bei allen Personengruppen zu. Die Bandbreite über alle Gruppen hinweg ging von plus 15,6 Prozent bei den Jugendlichen bis plus 35,2 Prozent bei den Langzeitarbeitslosen.

Saisonaler Anstieg der Arbeitslosenzahlen

„In diesem Monat ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat, wie saisonal üblich, gestiegen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich allerdings weiterhin deutlich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Zu bemerken ist dazu, dass dieser Anstieg von Monat zu Monat abschmilzt, was wir als hoffnungsvolles Zeichen auf einen besser werdenden Arbeitsmarkt werten“, erklärt Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Augsburg.

Ausbildungsstart bis Anfang nächstes Jahr möglich

„Den jungen Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz geben wir mit auf den Weg: Es ist weiterhin nicht zu spät für eine Ausbildung. Bis Ende des Jahres ist der Einstieg in die Ausbildung noch möglich, weil alle Partner in der dualen Ausbildung darauf vorbereitet sind, auch Späteinsteiger gut zu integrieren. Dies zeigt sich auch an der Laufzeit der Ausbildungsprämien für coronageschädigte Betriebe – ein Ausbildungsstart ist bis Mitte Februar 2021 möglich“, betont Fürst.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Arbeitsmarkt

Einstieg in Ausbildung auch in Aichach-Friedberg noch möglich

Die Agentur für Arbeit Augsburg hat kürzlich den neuesten Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Wie sich die Arbeitslosenzahlen bewegen und weshalb für junge Menschen die Chancen auf eine Ausbildung noch hoch sind.

Im Landkreis Aichach-Friedberg sind im August 2.278 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 153 Arbeitslose oder 7,2 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Im Vergleich zu August 2019 sind es 538 oder 30,9 Prozent mehr. Die Arbeitslosenquote zum Vormonat steigt auf 2,9 Prozent. Im August 2019 betrug die Arbeitslosenquote 2,3 Prozent und liegt damit noch immer im Korridor der Vollbeschäftigung. Wenn wir uns die beiden Rechtskreise anschauen, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 472 Personen oder 38,0 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 66 Personen oder 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Aichach-Friedberg nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr bei allen Personengruppen zu. Die Bandbreite über alle Gruppen hinweg ging von plus 15,6 Prozent bei den Jugendlichen bis plus 35,2 Prozent bei den Langzeitarbeitslosen.

Saisonaler Anstieg der Arbeitslosenzahlen

„In diesem Monat ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat, wie saisonal üblich, gestiegen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich allerdings weiterhin deutlich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Zu bemerken ist dazu, dass dieser Anstieg von Monat zu Monat abschmilzt, was wir als hoffnungsvolles Zeichen auf einen besser werdenden Arbeitsmarkt werten“, erklärt Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Augsburg.

Ausbildungsstart bis Anfang nächstes Jahr möglich

„Den jungen Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz geben wir mit auf den Weg: Es ist weiterhin nicht zu spät für eine Ausbildung. Bis Ende des Jahres ist der Einstieg in die Ausbildung noch möglich, weil alle Partner in der dualen Ausbildung darauf vorbereitet sind, auch Späteinsteiger gut zu integrieren. Dies zeigt sich auch an der Laufzeit der Ausbildungsprämien für coronageschädigte Betriebe – ein Ausbildungsstart ist bis Mitte Februar 2021 möglich“, betont Fürst.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben