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Andreas Schmid CDO: Digitalität ist keine „universelle Lösung“
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Interview

Andreas Schmid CDO: Digitalität ist keine „universelle Lösung“

 Dr.-Ing. Matthias Schindler ist der neue CDO der Andreas Schmid Group.
Dr.-Ing. Matthias Schindler ist der neue CDO der Andreas Schmid Group. Foto: Andreas Schmid
Von Louis Exenberger

Das Unternehmen will diese Zukunftsaufgabe auch mit Dr.-Ing. Matthias Schindler auf der neu geschaffenen Position des CDO lösen. Im Interview erklärt er wie Digitalisierung in der Logistikbranche umsetzbar ist und wie er in seinem Verantwortungsbereich Prozesse optimieren möchte.

 

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was macht ein Chief Digital Officer eigentlich genau?

Dr.-Ing. Matthias Schindler: Ein CDO verantwortet die Entwicklung um Umsetzung der Digitalstrategie eines Unternehmens. In der Andreas Schmid Group ist die Digitalisierung seit mehreren Jahren eine zentrale strategische Säule, die ich nun gestalten darf. Mein Verantwortungsbereich als CDO umfasst unsere Start-up-Beteiligungen, die Andreas Schmid IT sowie sämtliche Initiativen zu Innovation und Digitalisierung sowie unsere Company Builder. Letztere sind eigene Ausgründungen zur gezielten Diversifikation unserer Unternehmensgruppe. Als CDO führe ich diese Unternehmen, die sich auf digitale Angebote fokussieren, in der frühen Phase gemeinsam mit dem jeweiligen Geschäftsführer.


Welche Gründe haben Sie zu ihrem Wechsel von BMW zur Andreas Schmid Group bewegt?

Die Logistik halte ich für eine attraktive Branche mit positiver Wachstumsaussicht für die nächste Dekade. Im vergangenen Jahr habe ich daher schnell zugesagt, als ich das Angebot der Andreas Schmid Group erhalten habe. Für mich war ein wesentlicher Motivator für den Wechsel meine Hoffnung auf kurze Wege und besonders schnelle Prozesse im Mittelstand – was sich bereits während der Vertragsverhandlung bewahrheiten sollte. Darüber hinaus bringt die Vorstandsposition des CDOs ein signifikantes Maß an Gestaltungsfreiraum mit sich.

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In Unternehmen werden von neuen Gesichtern frische Impulse erwartet. Wo möchten Sie Ihre setzen?

Eine zukunftsfähige IT bildet das Rückgrat eines modernen Unternehmens. Erfolgskritische Systeme des Tagesgeschäfts müssen daher mit maximaler Stabilität verfügbar sein. Andererseits erwarte ich von einer IT-Organisation, dass sie den technologischen Weitblick für smarte digitale Lösungen mitbringt. Für ein datengetriebenes Unternehmen ist es unerlässlich, Daten in transparenter und qualitativ hochwertiger Form über Unternehmenseinheiten hinweg verfügbar zu machen. Im ersten Schritt haben wir als Vorstand deshalb gemeinsam mit den Fachabteilungen entschieden, die IT- und Digitalisierungsaktivitäten prozessual und organisatorisch zu bündeln.


Worin sehen Sie in Ihrem neuen Verantwortungsbereich die größte Herausforderung?

Die Anstellung eines CDOs allein beseitigt nicht Ineffizienzen in bestehenden Prozessen. Ebenso wenig stiftet pauschal eine digitale Anwendung nicht den maximalen Nutzen. Daher verfolgen mein Team und ich klar den Ansatz „lean before digital“. Konkret bedeutet dies, dass wir Abläufe zunächst strukturiert durchleuchten und sie bewusst hinterfragen, bevor wir digitale Lösungen einsetzen. Digitalisierung ist ein mögliches Werkzeug, aber nicht immer die universelle Lösung.

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Wo liegen in der Logistikbranche Potenziale zur Digitalisierung?

Mithilfe digitaler Lösungen lässt sich beispielsweise die Auslastung von Frachtraum optimieren. Wenn wir frühzeitig umfassende Informationen über unsere Ladungen erhalten, können wir einzelne Sendungen priorisieren und parallel die Ressourceneffizienz steigern. Eine digitale und teilautomatisierte Disposition bedeutet weniger manuelle Prozesse. Daraus können die Vorteile einer höheren Geschwindigkeit und parallel weniger Nebenzeiten beziehungsweise Wartezeiten für Fahrer resultieren.


Ist es Ihnen bereits gelungen bestehende IT-Prozesse zu optimieren?

Für mich war es zunächst elementar, zu verstehen, welche IT-Kernsysteme erfolgskritisch für unsere Fachabteilungen sind und an welchen Stellen wir diese Systeme ablösen oder strategisch ausbauen müssen. Daneben haben wir die Prozesse und die Struktur unserer IT-Systeme sowie der korrespondierenden Teams analysiert und daraufhin bereits wesentliche organisationale Veränderungen realisiert. Wichtig war meinen Vorstandskollegen und mir dabei die zentrale Organisation der IT-Teams des internen Betriebs und der businesskritischen Applikationen.


War es schon immer ihr Ziel Verantwortung in hoher Position zu übernehmen?

Es war schon immer mein Anspruch, Führungsverantwortung zu übernehmen. Themen zu führen und Innovationen zu gestalten, übe ich gleichermaßen in meiner Rolle als CDO der Andreas Schmid Group aus.


Raten Sie abschließend jedem Unternehmer, einen CDO einzustellen?

Digitalisierung bedeutet Wandel und für mich ist es unerlässlich, diesen Wandel durch einen Manager zu führen. Sie bietet große Potenziale zur Kreation neuer Produkte und Services sowie zur Optimierung interner Prozesse in sämtlichen Branchen.

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