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Amerikanische Investoren erwarten mehr
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Amerikanische Investoren erwarten mehr

Stefan Schimpfle, David Stastny, Dr. Heiko Frank, Beate Sailer. Foto: aiti-Park
Stefan Schimpfle, David Stastny, Dr. Heiko Frank, Beate Sailer. Foto: aiti-Park

Für viele Start-Ups ist ein Risikokapitalgeber das A und O, um überhaupt in den Markt einsteigen zu können. In Deutschland gibt es zahlreiche der Venture-Capitalists, die ihr Vermögen in junge Ideengeber stecken. Doch auch der amerikanische Markt bietet immer mehr finanzielle Unterstützung an. Die amerikanischen Investoren erwarten von ihren Start-Ups allerdings mehr. Bei der VC-Lounge vom aiti-Park und kit e.V. gab es zahlreiche Einblicke in diese Branche.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Wie spreche ich meinen künftigen Investor an? Das ist eine gute Frage, denn die richtige Ansprache von Venture Capitalists, Business Angels und M&A gestaltet sich oft schwierig und aufwendig. Denn Investoren entscheiden nach vielen Kriterien, beispielsweise nach der branchenmäßigen Ausrichtung, die Entwicklungsphase des Unternehmens und die Höhe des Kapitalbedarfs. Bei der VC-Lounge vin aiti-Park und kit e.V. sprach Gastredner David Statsny, Manging Director und Gründer von Centaur Partners LLC, über seine langjährigen Erfahrungen als Fondsmanager. Er weiß, wo die Schwachpunkte vieler Start-Ups liegen und welche Hürden genommen werden müssen.

Unternehmer müssen ihre Schwachpunkte kennen

David Stastny sprach über die Gepflogenheiten amerikanischer Investoren. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Fondsmanager gab er den Teilnehmern Hinweise, welche Hausaufgaben von Unternehmen zu erledigen sind, bevor sie an einen amerikanischen Investor herantreten und womit sie bei Verhandlungen rechnen müssen. „Immerhin die Hälfte der Investoren ziehen sich noch während der Due-Dilligence-Phase zurück. 85 Prozent der abgeschlossenen Deals enden mit einem geringeren Kaufpreis als im Termsheet“, so David Stastny in seinen Ausführungen. Wichtig ist daher, stets auch selbst mit den Augen eines Externen auf das eigene Unternehmen blicken; ermitteln, wo Schwachpunkte liegen und diese beseitigen.

Tech-Companies werden gekauft – nicht verkauft

Beim Gespräch mit Investoren gibt es aus Stastnys Sicht viele Punkte, auf die Kapitalsuchende gut vorbereitet sein müssen und Stolperfallen sind ausreichend vorhanden: Mögliche Gerichtsverfahren und Schwachstellen in der Bilanzierung können sich negativ auswirken. Wichtig ist es, die Know-How-Träger zu kennen und entsprechend zu behandeln. Verhandlungen geraten ins Stocken oder scheitern, wenn Unklarheiten über Rechte am geistigen Eigentum bestehen. Drohende Gerichtsverfahren und ungeklärte Ansprüche müssen am Ende teuer bezahlt werden. Stastny nennt sie auch „Die 7 Todsünden“. „Tech-Companies werden gekauft – nicht verkauft“, weiß Statsny. Das sollten sich Kapitalsuchende zu Herzen nehmen und gewappnet sein, wenn sie mit amerikanischen Investoren in Verhandlungen treten.

Idee allein reicht nicht, um die Welt zu erobern

„Wer immer noch glaubte, eine Idee allein reiche, um die Welt zu erobern, wurde bei der VC-Lounge auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. In seinem sympathischen, aber sachlichen Vortrag erklärte David Stastny, dass institutionelle Anleger aus Amerika vor allem auf klassische Werte blicken: Geregelte Finanzen, einen wiederholbaren Vertriebsprozess, eine Niederlassung in den USA", resümiert Henning Koch, Geschäftsführer der makandra GmbH.

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