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Amazon in Graben: So wirkt sich der Streik auf den Betrieb aus
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Amazon in Graben: So wirkt sich der Streik auf den Betrieb aus

 Archivbild. Amazon Logistikzentrum Graben. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Gewerkschaft Verdi fordert erneut einen Tarifvertrag für die Beschäftigten von Amazon in Graben. Beim aktuellen Streik geht es vor allem um die Pausen. Laut Amazon hat das aber keine Auswirkungen auf den Betrieb.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die rund 1900 Beschäftigten von Amazon in Graben zum Arbeitskampf aufgerufen: vom Beginn der Nachtschicht am Mittwoch um 23.25 Uhr bis zur Spätschicht am Samstag Abend.

Der Streik habe aber überhaupt keine Auswirkungen auf den laufenden Betrieb, so Amazon-Sprecher Michael Schneider auf Anfrage von B4BSCHWABEN.de. Am Standort in Graben laufe alles ganz normal weiter. Es laufe sogar zusätzlich eine Packaktion für den guten Zweck. Mit dem aktuellen Streik will Verdi vor allem auf die Änderungen bei der Pausenregelung in Graben aufmerksam machen. 

Darum geht es beim Amazon-Streik in Graben

„Die Beschäftigten am Amazon Standort Graben sind empört und verärgert", sagt Sylwia Lech von der Verdi-Streikleitung in Graben. Ein neuer Arbeitgeberaushang habe das Ende von verlängerten Pausen angekündigt. Darauf steht laut Sylwia Lech: „Der Gong markiert offiziell wieder den Anfang und das Ende deiner Pause. Du musst mit dem Gong zurück an deinem Arbeitsplatz/deiner Arbeitsstation sein.“ Das bedeutet: "Statt einer 35-minütigen Pause bleiben den Beschäftigten nach Abzug der Wege-Zeit tatsächlich nur noch 21 Minuten zum Ausruhen. Gute und gesunde Arbeit sieht anders aus“, sagt die Verdi-Vertreterin.

So äußert sich Amazon dazu

Amazon-Sprecher Michael Schneider äußert sich wie folgt dazu: „Wir haben im Gebäude neben der Kantine auch dezentrale Pausenräume, die mit Kühlschränken, Mikrowellen, Automaten, Tischkickern und anderen Spielen ausgestattet sind. Diese können bequem in kürzester Zeit vom Arbeitsplatz aus erreicht werden.” Bislang galt bei Amazon in Graben eine Corona-Pausenregelung. Sie war eingeführt worden, um Mitarbeiterströme zu entzerren. Diese Pausenregelung gibt es nun aber nicht mehr. 

Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen

Seit langem fordertVerdi eine Tarifbindung an den Flächentarifvertrag des bayerischen Einzel- und Versandhandels. Außerdem sollen die Arbeitsbedingungen tarifvertraglich abgesichert werden. Amazon-Sprecher Michael Schneidert mit, dass es dem Konzern als Arbeitgeber wichtig sei, allen Kolleginnen und Kollegen attraktive Jobs mit guten Perspektiven zu bieten: „Wir glauben fest an die Kombination aus fairem Lohn und attraktiven Zusatzleistungen in einer modernen, sicheren Arbeitsumgebung. Genauso wichtig für uns ist es, den Kolleg:innen fortschrittliche Entwicklungs- und Weiterbildungsprogramme offenzulegen.“

Laut Amazon verdienen alle Mitarbeiter in Graben verdienen zum Einstieg 12,42 Euro brutto pro Stunde plus Extras. Nach 12 und 24 Monaten erhöhe sich der Lohn automatisch. Nach 24 Monaten verdienen Amazon Mitarbeiter durchschnittlich rund 2.900 Euro brutto im Monat, inklusive beschränkter Mitarbeiteraktien und zusätzlicher Extras.

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