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Alexander Bernhard: Wir werden 2023 agiler auf Projektanforderungen reagieren müssen
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Wirtschaftsjahr 2023

Alexander Bernhard: Wir werden 2023 agiler auf Projektanforderungen reagieren müssen

Der Geschäftsführer von Swan, Alexander Bernhard.
Der Geschäftsführer von Swan, Alexander Bernhard. Foto: Swan GmbH

Das Augsburger Unternehmen Swan hat 2022 ein starkes Jahr hingelegt. Geschäftsführer Alexander Bernhard zeichnet in seinem Jahresausblick große Herausforderungen die 2023 auf ihn warten. Weshalb er trotzdem nicht in Pessimismus verfällt.

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Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2023 bezogen auf die Region Bayerisch-Schwaben?

Die ökonomischen Herausforderungen aus 2022 werden uns weiter begleiten. Besonders die noch offenen Fragen der Energiepolitik werden bis in den Sommer hinein die Nachrichtenlage dominieren. Erst dann erwarte ich, dass sich einige der aktuellen Unsicherheiten auflösen werden; wenigstens insofern, dass die Politik Klarheit in den Bereichen Zins- und Energiepolitik schaffen wird. Dennoch werden die direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Krieges noch über 2023 hinaus in der Wirtschaft wie auch im privaten Umfeld spürbar sein.

Verbunden mit der nur langsam abflachenden Inflation und dem aktuell starken Dollar führt die anhaltende Energiekrise zu einem realen Kaufkraftverlust und das spüren wir alle. Besonders kleine Unternehmen in der Region mit hohem Materialeinsatz sind davon betroffen. Dieser Trend wird sich aus meiner Sicht 2023 fortsetzen; eine Rezession in der Euro-Zone und damit auch in unserer Region halte ich für sehr wahrscheinlich. Das wird die durch die vorangegangenen Krisen gebeutelte lokale Wirtschaft nochmals belasten, insbesondere den Einzelhandel sowie weitere konsumnahe Dienstleistungen.

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Wie stellt sich Ihr Unternehmen für das Jahr 2023 auf?

Wir investieren in hohem Maße in unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Schärfung unseres Angebot-Portfolios in der SAP-Logistik. Doch natürlich sind auch für Swan die Preissteigerungen deutlich spürbar. Gleichzeitig jonglieren wir als Dienstleister mit der Herausforderung, diese in einem vernünftigen und fairen Rahmen an unsere Kunden weiterzugeben, während wir unsere Mitarbeitergehälter auf einem hohen Niveau halten.

Bedeutend für uns ist, dass der durch die Corona-Pandemie ausgelöste Europa-Investitionstrend in der Logistik-Branche stark abflacht. Bei unseren Kunden rückte der Fokus zuletzt zunehmend auf das Thema Energieeffizienz, insbesondere in den Hoch-Energie-Branchen. Da gerät der Ausbau von lokalen und regionalen Logistikzentren oftmals ins Hintertreffen beziehungsweise verliert für die Unternehmen an akuter strategischer Bedeutung. Letztlich bedeutet diese Entwicklung nicht, dass geplante Projekte abgesagt werden, dennoch erleben wir aktuell, dass sich unsere Projekte zum Teil weit in die Zukunft schieben. Künftig werden wir daher sehr viel agiler auf Projektanforderungen reagieren müssen und uns auch darauf einstellen, vermehrt kleinere Projekte zu betreuen, was wir in diesem Umfang aus der Vergangenheit nicht kennen. Vorausschauend haben wir bereits letztes Jahr unser übergreifendes Projekt- und Ressourcen-Management stark ausgebaut und sind so gut aufgestellt für eine intelligente Auslastungsplanung unserer SAP-Fachexperten.

Parallel dazu konnten wir im vergangenen Geschäftsjahr einen Anstieg der Anfragen bei Bestandskunden zu Anpassungen und Prozessoptimierungen verzeichnen. Wir gehen davon aus, dass wir auch im kommenden Jahr einer erhöhten Nachfrage im Servicegeschäft gegenüberstehen werden. Wir freuen uns über dieses positive Signal aus unserer bestehenden Kundenbasis, denn das zeigt uns, dass unsere Kunden auch in schwierigeren Zeiten auf unsere Erfahrung und unser Know-how vertrauen.

Gleichzeitig fokussieren wir uns wie oben angesprochen im kommenden Jahr auf die Schärfung unseres Produkt- und Lösungsportfolios und erschließen damit neue spannende Themenfelder in der Transportlogistik und der Robotik. Ich bin überzeugt, dass wir damit einen entscheidenden Schritt für den Erfolg der kommenden Geschäftsjahre gehen, gerade weil die Marktgegebenheiten sich aktuell stark ändern. Projektverschiebungen im DACH-Raum gleichen wir darüber hinaus durch ein wachsendes internationales Projektgeschäft aus – insbesondere im übrigen Europa sowie in Nord- und Südamerika finden wir noch einen Wachstumsmarkt vor, auf dem wir bereits schnell Fuß fassen. Gedämpft positiv blicken wir zudem auf den aktuellen Logistik-Indikator, der eine stabile Geschäftslage für die Branche voraussagt, auch wenn diese nach wie vor unter dem Vor-Pandemie-Niveau liegt.

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Wie blicken Sie ganz persönlich auf das neue Jahr? 

Trotz der bereits genannten Widrigkeiten blicke ich zuversichtlich ins neue Jahr. Der deutsche Mittelstand ist äußerst flexibel und wandelbar und reagiert üblicherweise schnell und zielgerichtet auf Veränderungen. Dies kann die wirtschaftliche Situation in Deutschland in kurzer Zeit wieder auf eine erfolgreiche Linie bringen. Für die Swan als hoch spezialisiertes IT-Unternehmen sind und bleiben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser bester Trumpf und unsere größte Stärke. Ich sehe sie mit ihrer Expertise als die großen Chancenbereiter für unser Unternehmen – unsere Hands-on-Mentalität zusammen mit den flachen Hierarchien bei Swan erlauben schnelle Entscheidungsfindungen und zügige Reaktionen in einem volatilen Umfeld. Gleichzeitig sehe ich, dass Kollaboration immer wichtiger wird – auch bei der Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg. Mein persönlicher Fokus wird sich in 2023 daher auf die Vernetzung und den Ausbau partnerschaftlicher Verbindungen mit anderen Unternehmen und Hochschulen richten.

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