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B4BSCHWABEN: Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2025 bezogen auf die Region Bayerisch-Schwaben?
Ich kann nur für die Region Augsburg sprechen. Die Region Augsburg ist zum Glück sehr breit aufgestellt und ein weiter Branchenmix kennzeichnet uns aus, sodass wir, im Gegensatz zu anderen Regionen, nicht von einzelnen Arbeitgebern und/oder Branchen extrem abhängig sind. Die Zahl von Massenentlassungsanzeigen und die Zahl der darin genannten Personen bewegt sich auch im Rahmen der Vorjahre. Während die Zahl der Kurzarbeiter zwar höher ist als vor einem Jahr, ist sie jedoch weit von der Corona-Zeit entfernt. Natürlich gibt es Bereiche, in denen derzeit die Zahl der Beschäftigten nach unten geht, wie im verarbeitenden Gewerbe (z. B. der Metallbereich, der Maschinenbau), dafür geht es im Gesundheits- und Sozialbereich nach oben. Dort und z. B. auch im Erziehungs- und Unterrichtsbereich ist die Nachfrage sogar so hoch, dass wir diese nicht bedienen können. Das sind Wirtschaftszweige, die unabhängig von der Konjunktur sind.
Im Moment verlängern vielfach Zeitarbeitsunternehmen die Verträge der Beschäftigten nicht weiter, da Anschlussaufträge fehlen. Wir sehen das an der zurückgehenden Zahl freier Stellen in der Zeitarbeit. Nachdem diese Branche ein Frühindikator ist, beobachten wir die Lage sehr genau und sind mit den Kammern und Verbänden und Arbeitgebern natürlich im Gespräch.
Wie stellt sich Ihr Unternehmen für das Jahr 2025 auf?
Wir als BA versuchen uns auf alle Szenarien vorzubereiten. Ein großes Thema ist auch im kommenden Jahr die Digitalisierung.
Wie blicken Sie ganz persönlich auf das neue Jahr?
Das Jahr 2025 wird nicht einfach – doch wir stemmen uns als BA mit allem, was uns zur Verfügung steht, gegen die Krise. Das hat schon in vergangenen Zeiten gut geklappt. Natürlich hoffe ich wie alle, dass die Wirtschaft sich bald wieder erholt und vielen, die sich aktuell Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen, diese Last von den Schultern fällt.