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Agentur für Arbeit
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Agentur für Arbeit

Agentur für Arbeit

Immer mehr Frauen zieht es in die klassischen Berufe für Männer. Grund: Frauen wollen mehr verdienen und mehr arbeiten. Ein Beispiel.

An Berufe, die vom männlichen Geschlecht dominiert werden, wagen sich inzwischen immer mehr Frauen. Die Gründe für dieses geänderte Berufswahlverhalten liegen auf der Hand. Es sind die in den typischen Frauenjobs niedrigeren Einkommen. Hinzu kommt, dass die klassischen Frauenjobs häufig Teilzeitarbeit beinhalten. Auch gibt es dort oft nur zeitlich begrenzte Beschäftigungen. Die körperlich anstrengenden Berufe am Bau werden natürlich eine klare Männer-Domäne bleiben.

Frauen fit in Handwerk und Technik

Bei den handwerklichen und technischen Berufen stehen dagegen die Chancen gut für Frauen. Hier spielt den Frauen die zunehmende Nachfrage vom Arbeitsmarkt nach qualifizierten Fachkräften in die Hände. Diese Nachfrage kann allein durch Männer nicht annähernd gedeckt werden. Gerade für die Augsburger Region prophezeit Reinhold Demel den Frauen gute Chancen. Demel ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Augsburg. „Wir befinden uns in Augsburg in einer metall-, elektro- und maschinenbaulastig strukturierten Industrie-Landschaft. Diese Bereiche haben in den letzten 1 ½ Jahren eine steigende Beschäftigung verzeichnet. Der notwendige Bedarf der Betriebe an qualifizierten Fachleuten sollte gedeckt werden. Daher hat sich die Arbeitsagentur zum Ziel gesetzt, auch Frauen für diese Berufe zu gewinnen. In dieser Situation haben natürlich Frauen beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

Ein Beispiel

Genau da beginnt der berufliche Neueinstieg von Vladimira Meier. Meier ist gelernte Altenpflege-Helferin und Schneiderin. Sie hatte vorher versucht, in einer ihrer gelernten Tätigkeiten längerfristig Fuß zu fassen. Dies bedeutete, sich wiederholt zu bewerben, da viele Arbeitsverhältnisse nur noch befristet eingegangen werden. Zudem arbeitete Vladimira Meier in Bereichen, in denen die Arbeitszeiten meist Schichtdienst bedeuteten. Für die Familie blieb da nur mehr wenig Zeit. In der örtlichen Arbeitsagentur erkundigte sie sich nach anderen Beschäftigungs- Möglichkeiten. Meier erfuhr, dass bei der IHK gerade ein Kurs speziell für Frauen begonnen hatte. Dieser hätte sie zur IHK Fachkraft CNC-Technik ausgebildet. Das ist eine Fachausbildung zur elektronischen Steuerung von Dreh- und Fräsmaschinen.

Agentur für Arbeit hilft

Nach der Ausbildung ist die Fachkraft in der Lage, Zeichnungen zu lesen. Zudem kann sie eine Dreh- und Fräsmaschine entsprechend programmieren und einstellen. „Mir liegt handwerkliche Feinarbeit allein schon aufgrund meiner Schneider-Ausbildung. Außerdem muss es ein gutes Gefühl sein, an der Gestaltung eines Werkstoffes mit zu arbeiten. Und auf die Teamarbeit freue ich mich ganz besonders. Voneinander lernt man am besten“, freute sich Meier. Vladimira Meier nahm an einem Schnuppertag im IHK-Bildungshaus teil. Sie schaute den angehenden Fachleuten bei ihrer Ausbildung über die Schulter. Es beeindruckte Meier sehr, das fertige mehrdimensionale Werkstück in den Händen zu halten. Vorher hatte sie noch den Metallwürfel begutachtet, aus dem es entstanden war. Der Entschluss war dann schnell gefasst. Nun hat Meier bereits die ersten drei Wochen der Ausbildung zur CNC-Fachkraft erfolgreich hinter sich.

„Habt mehr Selbstvertrauen“

Ob es am Anfang nicht schwer war, sich zwischen all den männlichen Kollegen durchzusetzen. Meier antwortet: „Im Gegenteil, das ist sehr angenehm. Es gibt da auch keinen Zickenalarm. Die Hilfsbereitschaft untereinander ist sehr groß. Seit ich hier bin, weiß ich, dass ich diese Ausbildung schaffen werde. Am liebsten würde ich allen Frauen in einer vergleichbaren Situation sagen wollen: Habt mehr Selbstvertrauen!“

 

www.arbeitsagentur.de

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