Rund 5000 Demonstranten

AfD-Parteitag in Augsburg: Polizei zieht positive Bilanz

Rund 5000 Teilnehmer nahmen an der Anti-AfD-Demo auf dem Rathausplatz teil. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der AfD- Bundesparteitag und zahlreiche Protestveranstaltungen führten am Wochenende zum größten Polizeieinsatz in Augsburg Geschichte. Über 2000 Beamte waren vor Ort.

Der  AfD-Bundesparteitag am Wochenende ging ohne die befürchteten Krawalle zu Ende. Laut Einsatzleiter Norbert Zink vom Polizeipräsidium Schwaben Nord ist der weitestgehend friedliche Verlauf zum einen auf das polizeiliche Maßnahmenbündel zurückzuführen, zum anderen auf die friedliche Grundhaltung der allermeisten Versammlungsteilnehmer.

Rund 5000 Demonstranten auf dem Rathausplatz

Schon am Samstagmorgen hatten sich rund 2000 Demonstranten bei der Augsburger Messe versammelt. Dort hielt die AfD am Wochenende mit circa 6000 Delegierten ihren Parteitag ab. Danach gingen die Demonstrationszüge in die Innenstadt. Zuvor versuchten circa 200 Demonstranten, eine Kreuzung zu blockieren und Absperrgitter zu überklettern. Deswegen wurden 15 Platzverweise ausgesprochen. Bei 43 Personen musste laut Polizei unmittelbarer Zwang angewendet werden, wobei in 40 Fällen zur Durchsetzung der Maßnahme einfache körperliche Gewalt durch Zurückhalten, Schieben und Drücken erforderlich war. Bei drei Personen wurde Pfefferspray eingesetzt werden. Es kam darüber hinaus zu keinen gewalttätigen Auseinandersetzungen. In der Innenstadt kamen bei der zentralen Kundgebung circa 5000 Teilnehmer zusammen.

Demonstranten bewerfen Oberbürgermeister Gribl

Als Oberbürgermeister Kurt Gribl seine Worte von der Bühne an die Versammlungsteilnehmer richtete, wurde er mit Eiern, Tomaten und leeren Wasserflaschen aus Plastik beworfen. Die Ermittlungen werden derzeit gegen Unbekannt geführt. „Die Kundgebung Zeig Dich Aux! ist eine Veranstaltung gewesen, die gezeigt habe, dass Extremismus nirgendwo Platz hat. Ich habe als Oberbürgermeister zu den Menschen in der Stadt gesprochen, die den sozialen Friedengewährleisten können und auf die ich stolz bin. Deshalb war es auch richtig, den Störern nicht zu weichen. Ich bin froh, dass ich meine Botschaft an die Friedensstadt Augsburg aufrechterhalten habe. Darin sehe ich meine Aufgabe als Oberbürgermeister“, so Oberbürgermeister Kurt Gribl.

Insgesamt 24 Straftaten

Außerdem wurden Einsatzkräfte mit einem pyrotechnischen Gegenstand beworfen, strafbar als versuchte gefährliche Körperverletzung. Das Straftatenaufkommen insgesamt war mit bislang bekannt gewordenen 24 Delikten, überwiegend Sachbeschädigungen und Beleidigungen verhältnismäßig gering. „Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Augsburger Bürgerinnen und Bürgern, die friedlich und kreativ ihre Meinung artikuliert haben, Provokationen aus dem Weg gegangen sind und dabei einmal mehr gezeigt haben, dass Augsburg zurecht als ‚Friedensstadt‘ wahrgenommen wird“, betont Zink.

Bayerns Innenminister lobt den Polizeieinsatz

Auch Bayerns Innenminister  Joachim Hermann zeigte sich zufrieden mit dem Einsatzverlauf: „Dank hoher Polizeipräsenz und konsequentem Einschreiten der Bayerischen Polizei gab es in Augsburg keinerlei Krawalle.“ Im Vorfeld haben eine Reihe von linksextremistischen Gruppierungen vor allem in sozialen Medien deutschlandweit massiv zu gewalttätigen Aktionen und Ausschreitungen in Augsburg aufgerufen. „Polizeivizepräsident Norbert Zink als Einsatzleiter und seine hochmotivierte Mannschaft haben professionelle Arbeit geleistet. Sie haben beim bislang größten Polizeieinsatz in der Stadt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Sicherheit der Augsburger Bürgerinnen und Bürger bei ihnen in den besten Händen ist“, so Hermann.

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Demonstranten bewerfen Oberbürgermeister Gribl

Als Oberbürgermeister Kurt Gribl seine Worte von der Bühne an die Versammlungsteilnehmer richtete, wurde er mit Eiern, Tomaten und leeren Wasserflaschen aus Plastik beworfen. Die Ermittlungen werden derzeit gegen Unbekannt geführt. „Die Kundgebung Zeig Dich Aux! ist eine Veranstaltung gewesen, die gezeigt habe, dass Extremismus nirgendwo Platz hat. Ich habe als Oberbürgermeister zu den Menschen in der Stadt gesprochen, die den sozialen Friedengewährleisten können und auf die ich stolz bin. Deshalb war es auch richtig, den Störern nicht zu weichen. Ich bin froh, dass ich meine Botschaft an die Friedensstadt Augsburg aufrechterhalten habe. Darin sehe ich meine Aufgabe als Oberbürgermeister“, so Oberbürgermeister Kurt Gribl.

Insgesamt 24 Straftaten

Außerdem wurden Einsatzkräfte mit einem pyrotechnischen Gegenstand beworfen, strafbar als versuchte gefährliche Körperverletzung. Das Straftatenaufkommen insgesamt war mit bislang bekannt gewordenen 24 Delikten, überwiegend Sachbeschädigungen und Beleidigungen verhältnismäßig gering. „Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Augsburger Bürgerinnen und Bürgern, die friedlich und kreativ ihre Meinung artikuliert haben, Provokationen aus dem Weg gegangen sind und dabei einmal mehr gezeigt haben, dass Augsburg zurecht als ‚Friedensstadt‘ wahrgenommen wird“, betont Zink.

Bayerns Innenminister lobt den Polizeieinsatz

Auch Bayerns Innenminister  Joachim Hermann zeigte sich zufrieden mit dem Einsatzverlauf: „Dank hoher Polizeipräsenz und konsequentem Einschreiten der Bayerischen Polizei gab es in Augsburg keinerlei Krawalle.“ Im Vorfeld haben eine Reihe von linksextremistischen Gruppierungen vor allem in sozialen Medien deutschlandweit massiv zu gewalttätigen Aktionen und Ausschreitungen in Augsburg aufgerufen. „Polizeivizepräsident Norbert Zink als Einsatzleiter und seine hochmotivierte Mannschaft haben professionelle Arbeit geleistet. Sie haben beim bislang größten Polizeieinsatz in der Stadt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Sicherheit der Augsburger Bürgerinnen und Bürger bei ihnen in den besten Händen ist“, so Hermann.

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