Absage wegen Corona-Virus

AFAG muss die GrindTec verschieben

Die GrindTec, Weltleitmesse für Schleiftechnik, fällt in diesem Frühjahr dem Corona-Virus zum Opfer. Die Veranstalter haben die Veranstaltung in Augsburg am Sonntagnachmittag abgesagt. Ein Ersatztermin ist für Herbst vorgesehen.

670 Unternehmen aus 31 Ländern weltweit wollten vom 18. bis 20. März 2020 auf dem Augsburger Messegelände ihre Innovationen aus dem Bereich der Schleiftechnik zeigen. Doch dieser Termin ist seit Sonntagnachmittag Geschichte: Der Veranstalter AFAG hat die Weltleitmesse wegen der gesundheitlichen Risiken durch den Corona-Virus abgesagt. Ausschlaggebend, so heißt es in einer Mitteilung, waren neue Handlungsempfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI) für Großveranstaltungen.

Veränderte Lage nach Empfehlungen des Robert Koch Instituts

„Bis zum Mittag des 28. Februar 2020 haben offizielle Stellen keine Einschränkungen oder Empfehlungen für Messen und Großveranstaltungen gegeben, eine Verschiebung der GrindTec stand deswegen nicht im Raum“, heißt es bei der AFAG, die wegen der Fachbesucher aus aller Welt in den vergangenen Tagen und Wochen die Situation aufmerksam beobachtet hatte. Auf Basis der RKI-Empfehlungen, auf die auch der Krisenstab der Bundesregierung verweise, habe man dann aber die Lage neu bewertet: „Die unverzügliche Auswertung und fachliche Beurteilung wurden zusammen mit Branchengremien und örtlichen Behörden vorgenommen“, heißt es bei der AFAG.

Neuer Termin für den November vorgesehen

Henning und Thilo Könicke, die beiden Geschäftsführer des Veranstalters, haben sich entschlossen, gemeinsam mit den Partnerverbänden eine Alternativlösung zu entwickeln: „Die nun veränderte Grundsituation veranlasst uns dazu, dass wir die GrindTec 2020 verschieben. Bereits jetzt können wir sagen, dass für die Durchführung der GrindTec ein neuer Termin für den November 2020 (zwischen KW 46 und 48) in Bayern vorgesehen ist.“

Wichtige Rolle der Fachmesse für den Export

An der Bedeutung der Fachmesse selbst haben beide keinen Zweifel, auch wenn die Schleiftechnikbranche derzeit mit einer widrigen Konjunktur kämpft. Ursache sind die internationalen Handelskonflikte und ihre starke Abhängigkeit zur Automotive-Welt. „Die GrindTec ist die weltweit wichtigste Branchenplattform der Schleiftechnik. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht die Industrie diese Veranstaltung, die maßgeblich zur Exportförderung beiträgt“, so Henning und Thilo Könicke.

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„Bis zum Mittag des 28. Februar 2020 haben offizielle Stellen keine Einschränkungen oder Empfehlungen für Messen und Großveranstaltungen gegeben, eine Verschiebung der GrindTec stand deswegen nicht im Raum“, heißt es bei der AFAG, die wegen der Fachbesucher aus aller Welt in den vergangenen Tagen und Wochen die Situation aufmerksam beobachtet hatte. Auf Basis der RKI-Empfehlungen, auf die auch der Krisenstab der Bundesregierung verweise, habe man dann aber die Lage neu bewertet: „Die unverzügliche Auswertung und fachliche Beurteilung wurden zusammen mit Branchengremien und örtlichen Behörden vorgenommen“, heißt es bei der AFAG.

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Henning und Thilo Könicke, die beiden Geschäftsführer des Veranstalters, haben sich entschlossen, gemeinsam mit den Partnerverbänden eine Alternativlösung zu entwickeln: „Die nun veränderte Grundsituation veranlasst uns dazu, dass wir die GrindTec 2020 verschieben. Bereits jetzt können wir sagen, dass für die Durchführung der GrindTec ein neuer Termin für den November 2020 (zwischen KW 46 und 48) in Bayern vorgesehen ist.“

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