Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

A3 Wirtschaftsdialog: So funktioniert die Elternzeit

A3 informierte zusammen mit Sonntag & Partner über das Thema Elternzeit. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie: A3, der der Förderverein der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, informiert über alle Themen rund um das Arbeitsleben. Im jüngsten Wirtschaftsdialog bei Sonntag & Partner wurde das Thema „Elternzeit – rechtlicher Rahmen und Gestaltungsmöglichkeiten“ ausführlich erläutert. Veranstalter des Wirtschaftsdialogs waren A3, das Berufsbildungszentrum Augsburg gGmbH (BBZ) und Sonntag & Partner. 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Rund 35 Gäste folgten der Einladung zum Wirtschaftsdialog zur Elternzeit. Vorwiegend Personaler und Geschäftsführer wollten sich ausführlicher über das doch komplexe Thema informieren. Ute-Inken Grund, Personalleiterin bei Sonntag & Partner, begrüßte die Gäste und erklärte, wieso das Thema Elternzeit so wichtig ist: „Ich selbst bin gerade auch in Elternzeit und weiß, wie wichtig dieses Thema ist. Je besser Arbeitnehmer und Arbeitgeber über dieses Thema informiert sind, desto entspannter läuft die Elternzeit ab“, so Ute-Inken Grund. Auch Maria Klingelstein vom BBZ freute sich, dass die Elternzeit zu einem Thema der Wirtschaftsdialog-Reihe geworden ist.

Elternzeit-Modell stammt ursprünglich aus skandinavischen Ländern

Dr. Andreas Katzer, zuständig für Arbeitsrecht bei Sonntag & Partner, hielt einen interessanten Impulsvortrag über die Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten in der Elternzeit. „Gerade mit den Neuerungen zum Elterngeld und dem Elternzeitgesetz gibt es viele neue Wendungen, die gerade für Personaler entscheidend sind“, weiß Dr. Katzer. Das Modell der Elternzeit kommt ursprünglich aus den skandinavischen Ländern, in denen es üblich ist, zwei Vollzahler zu haben, die zudem ein anderes Gehalts- und Steuerniveau aufweisen und daher schon nach kurzer Zeit wieder in das Berufsleben einsteigen, weiß Dr. Katzer. Auch in Deutschland etabliert es sich nach und nach, das Kind mit einem Jahr in die Krippe zu geben, um recht bald wieder den Berufsalltag aufnehmen zu können.

Thema Elternzeit komplex und vielfältig

In Deutschland ist jedoch das System der Elternzeit etwas komplex. Allein die Voraussetzungen, die gegeben sein müssen, um eine Elternzeit beantragen zu müssen, wirken schon unübersichtlich. Und auch bei der zeitlichen Einteilung der Elternzeit gibt es unzählige Möglichkeiten. Dr. Katzer gab hierfür einige Praxisbeispiele zum besseren Verständnis. Perfekt auf die Gäste zugeschnitten war der Schwerpunkt „Planungssicherheit für den Arbeitgeber“, der auch in der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde noch weitere Fragen aufwarf.

Trotz den umfangreichen Informationen zu den wichtigsten gesetzlichen Regelungen waren durch die Komplexität des Themas Elternzeit auch nach dem Vortrag noch individuelle Fragen bei den Gästen offen. Doch auch  hier konnte DR. Katzer souverän Auskunft geben. Beim anschließenden Networking hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, noch einmal intensiver auszutauschen.

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von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Rund 35 Gäste folgten der Einladung zum Wirtschaftsdialog zur Elternzeit. Vorwiegend Personaler und Geschäftsführer wollten sich ausführlicher über das doch komplexe Thema informieren. Ute-Inken Grund, Personalleiterin bei Sonntag & Partner, begrüßte die Gäste und erklärte, wieso das Thema Elternzeit so wichtig ist: „Ich selbst bin gerade auch in Elternzeit und weiß, wie wichtig dieses Thema ist. Je besser Arbeitnehmer und Arbeitgeber über dieses Thema informiert sind, desto entspannter läuft die Elternzeit ab“, so Ute-Inken Grund. Auch Maria Klingelstein vom BBZ freute sich, dass die Elternzeit zu einem Thema der Wirtschaftsdialog-Reihe geworden ist.

Elternzeit-Modell stammt ursprünglich aus skandinavischen Ländern

Dr. Andreas Katzer, zuständig für Arbeitsrecht bei Sonntag & Partner, hielt einen interessanten Impulsvortrag über die Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten in der Elternzeit. „Gerade mit den Neuerungen zum Elterngeld und dem Elternzeitgesetz gibt es viele neue Wendungen, die gerade für Personaler entscheidend sind“, weiß Dr. Katzer. Das Modell der Elternzeit kommt ursprünglich aus den skandinavischen Ländern, in denen es üblich ist, zwei Vollzahler zu haben, die zudem ein anderes Gehalts- und Steuerniveau aufweisen und daher schon nach kurzer Zeit wieder in das Berufsleben einsteigen, weiß Dr. Katzer. Auch in Deutschland etabliert es sich nach und nach, das Kind mit einem Jahr in die Krippe zu geben, um recht bald wieder den Berufsalltag aufnehmen zu können.

Thema Elternzeit komplex und vielfältig

In Deutschland ist jedoch das System der Elternzeit etwas komplex. Allein die Voraussetzungen, die gegeben sein müssen, um eine Elternzeit beantragen zu müssen, wirken schon unübersichtlich. Und auch bei der zeitlichen Einteilung der Elternzeit gibt es unzählige Möglichkeiten. Dr. Katzer gab hierfür einige Praxisbeispiele zum besseren Verständnis. Perfekt auf die Gäste zugeschnitten war der Schwerpunkt „Planungssicherheit für den Arbeitgeber“, der auch in der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde noch weitere Fragen aufwarf.

Trotz den umfangreichen Informationen zu den wichtigsten gesetzlichen Regelungen waren durch die Komplexität des Themas Elternzeit auch nach dem Vortrag noch individuelle Fragen bei den Gästen offen. Doch auch  hier konnte DR. Katzer souverän Auskunft geben. Beim anschließenden Networking hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, noch einmal intensiver auszutauschen.

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