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A³-Immobiliengipfel: Wie steht es um den Wohnungsbau in Augsburg?
Veranstaltung

A³-Immobiliengipfel: Wie steht es um den Wohnungsbau in Augsburg?

Von rechts: Dr. Mark Dominik Hoppe, Wolfgang Tinzmann, Stephan Deurer, Herbert Kriegel, Christian Bernreiter, Dr. Heike Piasecki, Benjamin Dierig, Eva Weber, Joel Armbruster, Naemi Niemann und Andreas Thiel. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Von rechts: Dr. Mark Dominik Hoppe, Wolfgang Tinzmann, Stephan Deurer, Herbert Kriegel, Christian Bernreiter, Dr. Heike Piasecki, Benjamin Dierig, Eva Weber, Joel Armbruster, Naemi Niemann und Andreas Thiel. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Bei der A³-Veranstaltung kamen Vertreter aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft zusammen, um diese und weitere zentrale Fragen zu diskutieren. Ein Nachbericht.

Am 30. Januar 2026 haben die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und A³ Aktivkreis Immobilien zur Veranstaltung „Perspektive Wohnungsbau in Augsburg und Bayern – Impulse, Herausforderungen und Lösungswege“ eingeladen. Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik kamen dabei zusammen, um die Lage in der Region zu diskutieren. Dabei standen neben aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen auch mögliche Lösungsansätze im Zentrum.

B4BSCHWABEN hat die Veranstaltung als Medienpartner begleitet.

Wie begegnet Augsburg der Wohnungsknappheit?

Auch in Augsburg ist Wohnraum knapp, die Mieten steigen vielerorts. Wie möchte die Stadt dieser Herausforderung begegnen? Bei ihrer Keynote ordnete Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) die Lage vor Ort ein. Man setze verstärkt auf den Bauturbo der Bundesregierung. Das Gesetz sieht vor, dass Bauanträge, die innerhalb von drei Monaten nicht abgelehnt wurden, als genehmigt gelten. Bis dato hat das Verfahren im Schnitt zwei Jahre gedauert. Weber erklärt: „Der Bauturbo bedeutet für die Immobilienbranche in Augsburg vor allem eines: deutlich schnellere Verfahren. Wir verzichten bei vielen Projekten auf langwierige Bauleitplanungen und schaffen Baurecht dort, wo es unkompliziert und einvernehmlich möglich ist.“

Über die Kommunalebene hinaus, habe sich auch die bayerische Landesregierung das Ziel gesetzt, Bauen „einfacher, schneller und unbürokratischer“ zu gestalten. Das bestätigt Christian Bernreiter, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, bei der Veranstaltung. Laut Bernreiter setze der Freistaat auf konsequente Deregulierung durch neue Modernisierungsgesetze und Rekordinvestitionen, um den Wohnungsbau auch unter schwierigen Marktbedingungen wieder rentabel und attraktiv für private Investoren zu machen.

Augsburger Immobilienbranche skizziert Lösungsansätze

Auch kamen Vertreter der Augsburger Immobilienbranche zu Wort. In einer Diskussionsrunde sowie bei Kurzvorträgen gaben unter anderem Benjamin Dierig, Vorstand der Dierig Holding AG, Alexander Diehl, Geschäftsführer der Brixx Projektentwicklung, und Jürgen Kolper, Vorstand der Walter Beteiligungen und Immobilien AG, Einblicke aus der Praxis und skizzierten unterschiedliche Lösungsansätze.

Lesen Sie auch die Interviewreihe: Perspektive Wohnungsbau in Augsburg

Stephan Deurer, Sprecher der Steuerungsrunde des A³ Aktivkreis Immobilien und Geschäftsführer der Eco Office GmbH & Co. KG, beschreibt die Stimmung in der Baubranche als vorsichtig optimistisch: „Nach Jahren massiv erschwerter Rahmenbedingungen sehen wir endlich eine echte Trendwende: Kommunal, im Freistaat und zunehmend auch auf Bundesebene werden Entscheidungen getroffen, die unserer Branche wieder Perspektive geben. Dafür sind wir dankbar, denn diese Schritte bringen das zentrale Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wieder in Reichweite.“

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