Stadt Augsburg

8 Mio. Euro für Erweiterung des Augsburger Staatsarchivs

Das Richtfest zum Erweiterungsbau des Augsburger Staatsarchivs. Foto: Staatl. Bauamt Augsburg

Das Augsburger Staatsarchiv platzt aus allen Nähten. Über 3 Millionen Akten, Urkunden und Briefe sind dort archiviert und belegen rund 24.000 Meter Regale. Eine Erweiterung ist dringend notwendig und wird daher auch vom Freistaat Bayern bezuschusst. Der Erweiterungsbau soll auf acht Ebenen zusätzliche 28.000 Meter Regallänge bereitstellen. Damit wird das Archiv weitere 25 bis 30 Jahre neues Material aufnehmen können.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Am 20. Oktober fand das Richtfest zum Erweiterungsbau des Staatsarchives statt. „Der Freistaat Bayern investiert hier gut acht Millionen Euro für die Archivierung der kulturellen und politischen Geschichte Schwabens. So werden wir unserer gesetzlichen Aufgabe, Archivgut für die Zukunft zu sichern, gerecht“, betonte Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck beim Richtfest. Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler betonte: „Allein im vergangenen Jahr sind in unseren staatlichen Archiven in Bayern gut eine halbe Million Archivalien hinzugekommen – das entspricht etwa vier Regalkilometern Schriftgut. Diese wertvollen Zeugnisse der Entwicklung unseres Landes müssen professionell gelagert, gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Für diese wichtige Aufgabe erhält das Staatsarchiv Augsburg nun einen neuen Erweiterungsbau. Allen Beteiligten wünsche ich für das Bauvorhaben weiterhin gutes Gelingen!“ Im Herbst 2015 soll der Erweiterungsbau an das Staatsarchiv übergeben werden.

Erweiterung des Stadtarchivs nach energetischen Innovationen

Laut Eck habe die Bauverwaltung außerdem das Ziel, energetisch vorbildliche Gebäude zu errichten. So werde auch der Erweiterungsbau des Staatsarchivs einen Primärenergiebedarf haben, der rund 60 Prozent niedriger ist als der eines vergleichbaren Gebäudes nach dem Standard der aktuellen Energieeinsparverordnung. Dies würde durch eine hervorragende Gebäudedämmung, den weitgehenden Einsatz von Umluft bei der Klimatechnik und eine Versorgung durch Fernwärme, die zu mehr als 90 Prozent durch eine Kraft-Wärme-Kopplung erfolgen soll, erreicht. Zudem würde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage errichtet werden.

Erweiterung wurde bereits in den 80-ern berücksichtigt

Beim Bau des Bestandsgebäudes von 1985 bis 1989 wurde die Erweiterungsmöglichkeit bereits eingeplant. Der Erweiterungsneubau ist durch seine kubische Form städtebaulich besonders prägnant. Die Archivflächen sind in den nach außen geschlossenen sieben Obergeschossen und einem Untergeschoss untergebracht. Alt- und Neubau bleiben von außen klar ablesbar. Im Inneren sind die beiden Baukörper über das Erdgeschoss und das zweite Obergeschoss miteinander verbunden. Dadurch wird ein reibungsloser Betrieb des Staatsarchivs gewährleistet.

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Laut Eck habe die Bauverwaltung außerdem das Ziel, energetisch vorbildliche Gebäude zu errichten. So werde auch der Erweiterungsbau des Staatsarchivs einen Primärenergiebedarf haben, der rund 60 Prozent niedriger ist als der eines vergleichbaren Gebäudes nach dem Standard der aktuellen Energieeinsparverordnung. Dies würde durch eine hervorragende Gebäudedämmung, den weitgehenden Einsatz von Umluft bei der Klimatechnik und eine Versorgung durch Fernwärme, die zu mehr als 90 Prozent durch eine Kraft-Wärme-Kopplung erfolgen soll, erreicht. Zudem würde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage errichtet werden.

Erweiterung wurde bereits in den 80-ern berücksichtigt

Beim Bau des Bestandsgebäudes von 1985 bis 1989 wurde die Erweiterungsmöglichkeit bereits eingeplant. Der Erweiterungsneubau ist durch seine kubische Form städtebaulich besonders prägnant. Die Archivflächen sind in den nach außen geschlossenen sieben Obergeschossen und einem Untergeschoss untergebracht. Alt- und Neubau bleiben von außen klar ablesbar. Im Inneren sind die beiden Baukörper über das Erdgeschoss und das zweite Obergeschoss miteinander verbunden. Dadurch wird ein reibungsloser Betrieb des Staatsarchivs gewährleistet.

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