Gute Kontakte

350 Fujitsu-Arbeitsplätze: Ullrich dankt japanischem Staatsminister

Minoru Kiuchi und Volker Ullrich wollen in engem Austausch bleiben. Foto: Abgeordneten Büro Volker Ullrich
Anfang des Jahres hatte der Augsburger Bundestagsabgeordnete sich an den japanischen Staatsminister Minoru Kiuchi gewandt. Das Thema: der Erhalt von Arbeitsplätze am Fujitsu-Standort. Nun bedankte sich Ullrich für die Mithilfe.

Der Bundestagsabgeordnete Volker Ullrich sprach Minoru Kiuchi für seine Unterstützung zum Erhalt von Arbeitsplätzen am Fujitsu-Standort Augsburg großen Dank aus. In seinem Schreiben plädiert Ullrich für die Schaffung einer Alternative, die die Mitarbeiter in Augsburg auffängt und das Know-how in Deutschland schützt. Das ist nun eingetroffen.

350 Stellen gerettet

Nachdem die japanische Konzernspitze von Fujitsu 2018 ankündigte, die letzte europäische Produktionsstätte in Augsburg alternativlos zu schließen, gab es nun zumindest einen kleinen Lichtblick. 1.500 Stellen waren in Augsburg von diesem Schritt betroffen. Doch es werden 350 Jobs gerettet, wie Ende April bekannt wurde. Unter anderem soll ein neuer Standort im Wirtschaftsraum Augsburg aufgebaut werden. Dort sollen die rund 350 Mitarbeiter des alten Werks weiterbeschäftigt werden.

„Augsburg und Japan haben gute Beziehungen“

Der Augsburger Bundestagsabgeordnete Volker Ullrich empfing den Staatsminister im japanischen Umweltministerium, früher Außenministerium, Minoru Kiuchi in seinem Berliner Büro. Bei dem Gespräch  bedankte sich der Abgeordnete für die Unterstützung in Bezug auf die Rettung der mehreren hundert Arbeitsplätzen bei Fujitsu. „In einem gemeinsamen Kraftakt von Betriebsrat, Unternehmensspitze und Politik konnte eine Lösung gefunden werden, die trotz der Werkschließung Zukunft für den Standort Augsburg hat“, betont Ullrich. Nach dem Schreiben an die japanische Regierung und Staatsminister habe sich Kiuchi für diesen Standort einsetzte.  „Augsburg und Japan haben gute Beziehungen. Minoru Kiuchi hat lange Zeit in Deutschland gelebt und zeitweise in Augsburg studiert. Auf dieses Fundament können wir auch in Zukunft bauen.“

Mitverantwortung für Arbeitnehmer

Im Brief an die japanische Regierung nahm Ullrich unteranderem Bezug auf die Hilfe des Augsburger Werks im Rahmen des Tsunamis 2011. Dieser sorgte bei Fujitsu für Produktionsengpässe. Augsburg kompensierte diese durch zusätzliche Schichten und Überstunden. Der Konzern trage nun eine Mitverantwortung für die Arbeitnehmer in Augsburg, die von der geplanten Werksschließung direkt betroffen sind.

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Im Brief an die japanische Regierung nahm Ullrich unteranderem Bezug auf die Hilfe des Augsburger Werks im Rahmen des Tsunamis 2011. Dieser sorgte bei Fujitsu für Produktionsengpässe. Augsburg kompensierte diese durch zusätzliche Schichten und Überstunden. Der Konzern trage nun eine Mitverantwortung für die Arbeitnehmer in Augsburg, die von der geplanten Werksschließung direkt betroffen sind.

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