Hohe Nachfrage am Markt

30 Jahre Immobilientage Augsburg: „Wir müssen qualitativ wachsen“

Joachim Heinze, Bau im Lot, und Bernd Böhme, Immobilientage Augsburg. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
In der Messe Augsburg werden Mitte Februar wieder die Immobilientage und die Bau im Lot stattfinden. Die Veranstalter rechnen mit rund 30.000 Besuchern an drei Messetagen. Zum Jubiläum der Immobilientage gab Veranstalter Bernd Böhme nicht nur einen Rückblick auf die vergangen drei Jahrzehnte, sondern erklärte auch, warum einige Aussteller dieses Jahr pausieren.

Der Immobilienmarkt in Augsburg ist angespannt. Die Nachfrage ist hoch, das Angebot nicht oder nur zu wenig vorhanden. „In den letzten Jahren hatten wir eine stetig steigende Nachfrage nach Immobilien“, bestätigte auch Bernd Böhme noch einmal im Vorfeld der Immobilientage. Zahlreiche Industrieansiedlungen und damit neu geschaffene Arbeitsplätze ließen die Nachfrage nach Wohnraum steigen. Diese Herausforderungen gehen auch an den Immobilientagen nicht vorbei.

Volle Auftragsbücher bei den Ausstellern

Über 280 Aussteller auf 20.000 Quadratmeter werden es sein, die sich vom 16. bis 18. Februar in der Messe Augsburg präsentieren. Mit dabei seien auch viele kleine und neue Anbieter. Einige bekannte Gesichter aus den letzten Jahren werden die Besucher jedoch 2018 nicht antreffen. Als Grund nannten die Unternehmen gegenüber Böhme zu volle Auftragsbüche. Die Kapazitäten seien nicht da, neue Kunden hinzuzunehmen. Ist die Auftragslage zu gut für die Aussteller?

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„Ja, es ist so, aber das ist nicht das gesunde Wachstum, das man sich vorstellt“, erklärte Bernd Böhme auf Nachfrage. Joachim Heinze von der Partnermesse Bau im Lot warnte dabei, nicht so kurzfristig zu denken. Die Zeiten würden sich auch wieder ändern. Die nächste Krise sei absehbar. „Vor Ort den Spezialisten treffen und Vertrauen aufbauen“, formuliert Böhme das Ziel. Das Einzugsgebiet der Messebesucher erstreckt sich dabei auch über den Großraum Augsburg hinaus bis in den Münchner Westen, in den Süden und bis nach Ulm. Die Qualität habe sich rumgesprochen.

„Die Messe entwickelt sich nach wie vor“

Eines der Highlights soll der Bereich Smart Home werden. Dazu wird eigens für und auf der Messe ein Musterhaus gebaut. „Bundesweit ist diese Präsentation beispielslos“, erklärte Böhme. Gleichzeitig betonte er: „Es ist kein einfaches Thema.“ Regelmäßige Führungen sollen es den Messebesuchern erleichtern, das Konzept zu verstehen. Erstmals werden auf den Immobilientagen auch Handvenenscanner vorgestellt. „Die Messe entwickelt sich nach wie vor – in 30 Jahren bleibt man nicht stehen“, so der Veranstalter. „Wir wollen und müssen qualitativ wachsen.“

Veranstalter: Messe ist größer als München

Angefangen hatte alles mit 20 Ausstellern 1988 im Kongress am Park. Johannes Hintersberger machte sich für die Messe stark. Heute sind die Immobilientage die zweitälteste Messe in Augsburg, aber auch eine der größten Immobilien- und Baumessen für den privaten Bauherrn in Süddeutschland, wie der Veranstalter mitteilte. „Die Messe wurde nie unterbrochen. Das ist für uns heute entscheidend, dass wir auch während der Baukrise weitergemacht haben. Wir mussten da durch und tragen jetzt die Früchte“, freut sich Böhme. Von München seien die Immobilientage zunächst belächelt worden, hätten sich nun aber zu einer größeren Messe als dort entwickelt.

Die Bau im Lot setzt auf SET

„Wir brauchten hier in Augsburg ein Podium“, bekräftigte Joachim Heinze in diesem Zusammenhang. Für Aussteller die in München oder auf der afa sind, seien die Immobilientage und die Bau im Lot sehr interessant. An drei Tagen kämen genauso viele interessierte Besucher an ihre Stände, wie bei den längeren Messen. 30 Handwerksbetriebe aller Gewerke werden es dieses Jahr bei der Bau im Lot sein. Ganz neu wird dabei die SET-Modellhaus Bauweise vorgestellt. SET steht dabei für sparsam, erweiterbar und transportabel.

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Der Immobilienmarkt in Augsburg ist angespannt. Die Nachfrage ist hoch, das Angebot nicht oder nur zu wenig vorhanden. „In den letzten Jahren hatten wir eine stetig steigende Nachfrage nach Immobilien“, bestätigte auch Bernd Böhme noch einmal im Vorfeld der Immobilientage. Zahlreiche Industrieansiedlungen und damit neu geschaffene Arbeitsplätze ließen die Nachfrage nach Wohnraum steigen. Diese Herausforderungen gehen auch an den Immobilientagen nicht vorbei.

Volle Auftragsbücher bei den Ausstellern

Über 280 Aussteller auf 20.000 Quadratmeter werden es sein, die sich vom 16. bis 18. Februar in der Messe Augsburg präsentieren. Mit dabei seien auch viele kleine und neue Anbieter. Einige bekannte Gesichter aus den letzten Jahren werden die Besucher jedoch 2018 nicht antreffen. Als Grund nannten die Unternehmen gegenüber Böhme zu volle Auftragsbüche. Die Kapazitäten seien nicht da, neue Kunden hinzuzunehmen. Ist die Auftragslage zu gut für die Aussteller?

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Angefangen hatte alles mit 20 Ausstellern 1988 im Kongress am Park. Johannes Hintersberger machte sich für die Messe stark. Heute sind die Immobilientage die zweitälteste Messe in Augsburg, aber auch eine der größten Immobilien- und Baumessen für den privaten Bauherrn in Süddeutschland, wie der Veranstalter mitteilte. „Die Messe wurde nie unterbrochen. Das ist für uns heute entscheidend, dass wir auch während der Baukrise weitergemacht haben. Wir mussten da durch und tragen jetzt die Früchte“, freut sich Böhme. Von München seien die Immobilientage zunächst belächelt worden, hätten sich nun aber zu einer größeren Messe als dort entwickelt.

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