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22. Herbstgespräch: Unternehmertum und Ethik
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22. Herbstgespräch: Unternehmertum und Ethik

 22. Herbstgespräch mit den Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Verwaltung. Foto: ibw

Rund 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Verwaltung waren dieses Jahr zum Herbstgespräch der schwäbischen Arbeitgeberverbände nach Augsburg gekommen. Gastredner Ernst Freiherr von Freyberg referierte über „Die Kirche als Unternehmen“, und Philipp Erwein Prinz von der Leyen beschäftigte sich mit verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Fotos vom Event finden Sie hier

Auf dem 22. Herbstgespräch drehte es sich dieses Jahr für die schwäbischen Arbeitgeberverbände um die zentrale Frage, inwiefern sich Ethik und Unternehmertum vereinen lassen. Zur Veranstaltung der Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. in der Region Schwaben erschienen rund 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Verwaltung.

Gastvortrag „Die Kirche als Unternehmen“

Ernst Freiherr von Freyberg, Aufsichtsratvorsitzender der Blohm+Voss Gruppe und Mitglied des Aufsichtsrats der Malteser Deutschland GmbH, referierte als Gastredner zum Thema „Die Kirche als Unternehmer“. Dabei sprach er thematisch die gesamte Bandbreite von religiöser Überzeugung bis hin zur betrieblichen Notwendigkeit an. Gut ein Jahr lang war er Präsident der Vatikanbank, und hatte schon vorher 20 erfolgreiche Jahre im Finanzwesen gearbeitet. Der Vortrag stieß die Diskussion unter den Teilnehmern an, was unternehmerische Verantwortung sei.

„mit Weitblick die Zukunft einer Firma sichern“ – Ethik und Unternehmertum

Der Vorsitzende der vbw Bezirksgruppe Schwaben, Philipp Erwein Prinz von der Leyen, betonte in seiner Einführung, dass es für die Verbände nichts Neues sei, sich mit dem Thema Unternehmertum und Ethik auseinander zu setzten. „Unter verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln verstehen wir: mit Weitblick die Zukunft einer Firma zu sichern. Die zentrale Aufgabe und Verantwortung eines Unternehmens ist es, Produkte und Dienstleistungen anzubieten – und zwar zu einem möglichst guten Preis-Leistungsverhältnis. Ist eine Firma damit erfolgreich, profitieren davon auch die Arbeitnehmer und die Region, in der das Unternehmen ansässig ist. Mit dem langfristigen Erhalt der eigenen Wettbewerbsfähigkeit übernehmen Unternehmen somit gesellschaftliche Verantwortung“, erklärte von der Leyen.

Freiwillige Projekte weiterhin ohne Regeln

Einen Überblick über die freiwilligen Projekte der bayerischen Unternehmen ist auf der Internetplattform „Wirtschaft weiß-blau“ zu finden. Die Webseite zeigt dort wie stark und vielseitig sich die Verbände gesellschaftlich engagieren. Mittlerweile sind es rund 1.900 Firmen, davon 270 aus Schwaben, die dort über ihre Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport, Soziales und Umwelt informieren.  Regeln für solche Aktivitäten von Unternehmen – davon hält von der Leyen nichts. „Gesellschaftliches Engagement von Firmen muss weiterhin auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhen. Zum einen gibt es sehr große Unterschiede, was den Handlungsspielraum und die Motivation der Unternehmen angeht. Zum anderen entsteht gerade aus der Freiwilligkeit ein Ideenreichtum, der durch konkrete Vorgaben nur eingeschränkt würde“.

Rund 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Verwaltung waren dieses Jahr zum Herbstgespräch nach Augsburg gekommen. Gastredner Ernst Freiherr von Freyberg referierte über „Die Kirche als Unternehmen“, und Philipp Erwein Prinz von der Leyen beschäftigte sich mit verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln.

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