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2018: Die wichtigsten Gesetzes-Änderungen für Unternehmen
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IHK-Expertin Eva Schönmetzler

2018: Die wichtigsten Gesetzes-Änderungen für Unternehmen

Symbolbild. Foto: Martin Moritz  / pixelio.de

„Auch im Jahr 2018 müssen sich Unternehmen wieder einmal auf Gesetzesänderungen einstellen“, erklärt Eva Schönmetzler, Fachberaterin im Beratungszentrum Recht und Betriebswirtschaft der Industrie- und Handelskammer Schwaben. Die Änderungen, die bayerisch-schwäbischen Unternehmer zukommen, treffen verschiedenste Gebiete.

Änderungen im Januar

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Zum 1. Januar tritt das sogenannte Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft. Dieses stärkt – wie der Name verrät – mitunter die Betriebsrente, sowie das neue Werkvertragsrecht. Neuerungen gibt es hier beispielsweise für den Bauvertrag, wie die Expertin erklärt. Zudem wird es ab dem 1. Januar einen Verbraucherbauvertrag neben dem Bauträger- und Architektenvertrag geben. Ab dem 13. Januar 2018 fallen dann gesonderte Gebühren bei Kartenzahlungen, Lastschriften und Überweisungen weg.

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Steuerrecht

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Im Steuerrecht gibt es ebenfalls Änderungen, wie beispielsweise bei der Sofortabschreibung: Ab dem Jahresbeginn ist eine Sofortabschreibung bis zu einem Betrag von 800 Euro netto möglich.

Auskunftsanspruch zu Lohnunterschieden von Arbeitnehmern

Zudem erhalten Arbeitnehmer in Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten einen individuellen Auskunftsanspruch, wie die Kollegen für eine gleichwertige Arbeit bezahlt werden. Verfolgter Zweck ist hierbei die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu verringern.

Neuregelung der EU-Datenschutzgrundverordnung

Am 25. Mai 2018 tritt die neugeregelte EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Hier müssen sich die Unternehmen auf erhebliche Änderungen einstellen. Durch die Gesetzesänderung steigen mitunter die Dokumentations- wie die Informationspflichten. Auch werden die Bußgelder für Datenschutzverstöße drastisch erhöht, warnt die IHK-Expertin.

Neuregelung im Reiserecht

Ab Juli treten die neuen Regelungen zur Reisevermittlung und die Vermittlung von „verbundenen Reiseleistungen“ in Kraft. Auch werden die reiserechtlichen Informationspflichten erweitert, welche nun auch den reinen Vermittler stärker treffen.

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