Gregor Deurer GmbH & Co. KG

152 neue, bezahlbare Wohnungen in Augsburg eingeweiht

Die 152 öffentlich geförderten Wohnugen wurden heute feierlich eingeweiht. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne hat die Gregor Deurer GmbH & Co. KG insgesamt 152 neue Wohnungen errichtet. Diese werden öffentlich gefördert. Zur Einweihungsfeier am 22. Juni 2016 waren zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik vor Ort. 

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Deutschlandweit werden derzeit rund 12.000 Wohnungen öffentlich gefördert. Ginge es nach dem Bedarf, müssten es rund 80.000 sein. Auch in Augsburg gibt es immer weniger bezahlbaren Wohnraum. Von den einst 20.000 Wohnungen mit Preisbindung sind inzwischen nur noch 6.000 übrig. „Gerade in Ballungsräumen ist der Mangel an sozialem Wohnraum inzwischen prekär“, so Staatssekretär Johannes Hintersberger. Nach und nach wollen Stadt und Freistaat diese Situation ändern. So wurden heute 152 neue, sozial geförderte Wohnungen auf dem Gelände im Augsburger Stadtteil Kriegshaber eingeweiht. Bauherr und Vermieter der Wohnanlage ist das Augsburger Bauunternehmen Deurer.

152 hochwertige Sozialbauten für Augsburg

 „Wohnen ist ein zentraler Bereich im Leben eines jeden einzelnen von uns“, erklärte Geschäftsführer Dr. Markus Deurer. Die Bewohner von Reese Paradise 1 und 2 sollen sich die Miete leisten können. Gleichzeitig haben die Wohnungen einen hohen ästhetischen Anspruch. So wurde viel Wert auf Balkone, Terrassen, die Außenanlagen, eine extra Gemeinschaftswohnung und weitere „Kommunikationsinseln“ gelegt. Große Flure, großzügige Treppenhäuser, viel Licht und viel Platz, hochwertige Böden aus Fliesen und Parkett, Abstellräume, Glasfaseranschlüsse und technische Überwachungen: Dass es sich hier um sozialen Wohnbau handelt, fällt äußerlich nicht auf.

Mieter zahlen zwischen 5,40 Euro und 7,40 Euro pro Quadratmeter

Die 152 Wohnungen wurden in zwei Bauabschnitten errichtet. Baubeginn war im November 2013. Die letzten Wohnungen wurden im Dezember 2015 bezogen. Neben Familien mit Kindern, Alleinerziehenden und Behinderten wohnen auch Senioren hier. Die Einkommensstruktur der Mieter ist gemischt. Gemein haben sie alle, dass sie auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind: Für Großverdiener sind die Anlagen nicht gedacht. Eine Familie mit zwei Kindern und bis zu 60.000 Euro Verdienst im Jahr könnte allerdings noch in das Muster reinpassen.

Die Vermietung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Augsburg. So soll sichergestellt werden, dass auch wirklich diejenigen Zugang zu öffentlich gefördertem Wohnraum bekommen, die diesen brauchen. Die Miete beträgt 8,40 Euro pro Quadratmeter. Je nach Einkommen wird sie mit drei, zwei oder einem Euro Zuschuss durch die Stadt gefördert. Hinzu kommt, dass der Mietpreis für die kommenden 25 Jahre auf dem aktuellen Level bleibt. Danach entfällt die Bindung.

Sozialer Wohnbau ohne private Wirtschaft nicht möglich

„Es ist ein guter Tag für Augsburg“, betonte Staatssekretär Hintersberger in seinem Grußwort. Er dankte der Firma Deurer mehrfach ausdrücklich für ihr Engagement: „Wir können in Berlin und in München Purzelbäume machen – wenn der private Bereich der Unternehmen und Betriebe nicht mit anpackt, drehen wir uns im Kreis.“ Das erklärte Ziel des Freistaats ist es, möglichst schnell viele Wohnungen zu bauen. Das Wohnungspaket Bayern sieht vor, zwei Drittel dieses Wohnraums für Flüchtlinge zu errichten, ein Drittel für Einheimische. Mit insgesamt 600 Millionen Euro, verteilt über vier Jahre, will der Freistaat zudem die Rolle der Kommunen beim Wohnungsbau stärken. So sollen pro Jahr zwischen 2.500 und 3.000 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen. Eine weitere Veränderung: Die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen sollen ab sofort zu 100 Prozent vom Bund getragen werden. Bisher kamen für zwei Drittel die Kommunen auf.

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152 neue, bezahlbare Wohnungen in Augsburg eingeweiht

Die 152 öffentlich geförderten Wohnugen wurden heute feierlich eingeweiht. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Wohnungen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne hat die Gregor Deurer GmbH & Co. KG insgesamt 152 neue Wohnungen errichtet. Diese werden öffentlich gefördert. Zur Einweihungsfeier am 22. Juni 2016 waren zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik vor Ort. 

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Deutschlandweit werden derzeit rund 12.000 Wohnungen öffentlich gefördert. Ginge es nach dem Bedarf, müssten es rund 80.000 sein. Auch in Augsburg gibt es immer weniger bezahlbaren Wohnraum. Von den einst 20.000 Wohnungen mit Preisbindung sind inzwischen nur noch 6.000 übrig. „Gerade in Ballungsräumen ist der Mangel an sozialem Wohnraum inzwischen prekär“, so Staatssekretär Johannes Hintersberger. Nach und nach wollen Stadt und Freistaat diese Situation ändern. So wurden heute 152 neue, sozial geförderte Wohnungen auf dem Gelände im Augsburger Stadtteil Kriegshaber eingeweiht. Bauherr und Vermieter der Wohnanlage ist das Augsburger Bauunternehmen Deurer.

152 hochwertige Sozialbauten für Augsburg

 „Wohnen ist ein zentraler Bereich im Leben eines jeden einzelnen von uns“, erklärte Geschäftsführer Dr. Markus Deurer. Die Bewohner von Reese Paradise 1 und 2 sollen sich die Miete leisten können. Gleichzeitig haben die Wohnungen einen hohen ästhetischen Anspruch. So wurde viel Wert auf Balkone, Terrassen, die Außenanlagen, eine extra Gemeinschaftswohnung und weitere „Kommunikationsinseln“ gelegt. Große Flure, großzügige Treppenhäuser, viel Licht und viel Platz, hochwertige Böden aus Fliesen und Parkett, Abstellräume, Glasfaseranschlüsse und technische Überwachungen: Dass es sich hier um sozialen Wohnbau handelt, fällt äußerlich nicht auf.

Mieter zahlen zwischen 5,40 Euro und 7,40 Euro pro Quadratmeter

Die 152 Wohnungen wurden in zwei Bauabschnitten errichtet. Baubeginn war im November 2013. Die letzten Wohnungen wurden im Dezember 2015 bezogen. Neben Familien mit Kindern, Alleinerziehenden und Behinderten wohnen auch Senioren hier. Die Einkommensstruktur der Mieter ist gemischt. Gemein haben sie alle, dass sie auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind: Für Großverdiener sind die Anlagen nicht gedacht. Eine Familie mit zwei Kindern und bis zu 60.000 Euro Verdienst im Jahr könnte allerdings noch in das Muster reinpassen.

Die Vermietung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Augsburg. So soll sichergestellt werden, dass auch wirklich diejenigen Zugang zu öffentlich gefördertem Wohnraum bekommen, die diesen brauchen. Die Miete beträgt 8,40 Euro pro Quadratmeter. Je nach Einkommen wird sie mit drei, zwei oder einem Euro Zuschuss durch die Stadt gefördert. Hinzu kommt, dass der Mietpreis für die kommenden 25 Jahre auf dem aktuellen Level bleibt. Danach entfällt die Bindung.

Sozialer Wohnbau ohne private Wirtschaft nicht möglich

„Es ist ein guter Tag für Augsburg“, betonte Staatssekretär Hintersberger in seinem Grußwort. Er dankte der Firma Deurer mehrfach ausdrücklich für ihr Engagement: „Wir können in Berlin und in München Purzelbäume machen – wenn der private Bereich der Unternehmen und Betriebe nicht mit anpackt, drehen wir uns im Kreis.“ Das erklärte Ziel des Freistaats ist es, möglichst schnell viele Wohnungen zu bauen. Das Wohnungspaket Bayern sieht vor, zwei Drittel dieses Wohnraums für Flüchtlinge zu errichten, ein Drittel für Einheimische. Mit insgesamt 600 Millionen Euro, verteilt über vier Jahre, will der Freistaat zudem die Rolle der Kommunen beim Wohnungsbau stärken. So sollen pro Jahr zwischen 2.500 und 3.000 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen. Eine weitere Veränderung: Die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen sollen ab sofort zu 100 Prozent vom Bund getragen werden. Bisher kamen für zwei Drittel die Kommunen auf.

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