B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Wohnen in Augsburg: Das tut sich in Stadt und Land
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Augsburg Wohnraum

Wohnen in Augsburg: Das tut sich in Stadt und Land

 Wohnen in Augsburg - nur wo?. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Naturgemäß steigt die Einwohnerzahl der Universitätsstadt Augsburg im Herbst an. Schon im April wurde die Einwohnermarke von 290.000 Wohnberechtigten überschritten. Doch berechtigt heißt nicht fündig. Die Stadt kämpft weiter mit einem Wohnraummangel.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Augsburger Bevölkerung ist in den letzten Jahren noch stärker gewachsen als nach der deutschen Wiedervereinigung. Das gibt das Amt für Statistik und Stadtforschung bekannt. Seit dem 1. Januar 2010 ist die wohnberechtigte Bevölkerung um 8,8 Prozent bis zum 30. Juni 2016 gestiegen. Das entspricht 23.622 Personen mehr, die Augsburg ihr Zuhause nennen. Die Fuggerstadt leitet daher peu à peu Maßnahmen ein, um die Wohnungssuche zu erleichtern.

Mietspiegel

Seit August letzten Jahres gilt eine Mietbremse in Augsburg. Diese findet jedoch schwer Gültigkeit, wenn es keinen Mietspiegel gibt. Mit 37:17 Stimmen hat der Augsburger Stadtrat einen solchen Anfang Juni beschlossen. Dieser Schritt war und ist stark umstritten. Auch 3. Bürgermeister und Sozialreferent der Stadt Augsburg, Dr. Stefan Kiefer, schaltete sich bei diesem Thema ein.

Airbnb und Wimdu

Während immer weniger bezahlbarer Wohnraum zu finden ist, vermieten Privatleute häufig lieber an Touristen oder Geschäftsleute auf Reisen. Dies ist für die Vermieter oftmals lukrativer als einen festen Mieter zu haben. In Berlin ist dies bereits seit Mai 2014 genehmigungspflichtig. Andernfalls fallen Strafen in Höhe von bis zu 100.000 Euro an. Sogar die eigene Wohnung darf nicht tage- oder wochenweise vermietet werden und nur zum ortsüblichen Mietpreis. Auch die Wohnung absichtlich leer stehen zu lassen, statt sie zu vermieten, ist nicht erlaubt. Noch hat Augsburg nicht mit diesem Problem zu kämpfen.

Die Angst vor Sozialbauwohnungen

Um auch gering Verdienenden eine bessere Chance auf dem Wohnungsmarkt zu ermöglichen, wird derzeit in Sozialbauwohnungen investiert. Die Stadt Augsburg will sich dabei auch besser mit dem Umland austauschen. Das Thema Sozialbau stößt bei vielen Anwohnern jedoch auf Kritik. Ein Beispiel dafür ergibt sich an der alten Reese-Kaserne: Im Moment leben im Wohngebiet circa 850 Personen. 55 Reihenhäuser, 16 Doppelhaushälften, 12 Einfamilienhäuser, 226 Eigentumswohnungen und 153 geförderte Wohnungen wurden bereits gebaut. Entlang der Ulmer Straße sollen nun weitere 141 Wohnungen entstehen.

Neues Stadtviertel

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Viel Platz auf einmal verspricht derweil ein Mega-Projekt im Süd-Westen von Augsburg. Hier soll ein neues Viertel für bis zu 30.000 Menschen entstehen. „Das ist städtebaulich und gesellschaftspolitisch eine große Herausforderung, aber es  ist der richtige Weg“, betonte SPD-Fraktionsvorsitzende Margarete Heinrich. Zusammen mit CSU und den Grünen verfolgt die SPD das Bauprojekt nahe Haunstetten.

Wohnen am Gewerbepark

Die Martini GmbH & Co. KG plant im Augsburger Textilviertel 350 neue Wohnungen zu schaffen. Der Wohnkomplexe soll in den Jahren 2018/2019 bezugsfertig sein. Es gibt von öffentlich geförderten Einheiten bis zu exklusiven Wohnungen alles.

Bindeglied zwischen Bismarckviertel, Prinz-Karl-Viertel und dem Hochfeld

Das Bismarckpalais soll saniert und mit einem angeschlossenen Neubau ergänzt werden. Hier entstehen neben 84 Wohnungen außerdem rund 200 Tiefgaragenstellplätze. Sanierung und Neubau sollen in zwei bis zweieinhalb Jahren abgeschlossen sein. Während die Wohnquartiere im Oberen Bereich des Gebäudes zu finden sein werden, sollen sich im Erdgeschoss Läden, ein Nahversorger und Gastronomie ansiedeln.

Artikel zum gleichen Thema