Patientenversorgung

Neue Strategie für die Kliniken an der Paar

Die Unfallchirurgie und Orthopädie gibt es ab 1. Oktober vorerst nur in Friedberg.

Der Fachkräftemangel im medizinischen und pflegerischen Bereich macht es nicht einfach, qualifiziertes Personal zu finden. Deshalb hat der Landkreis Aichach-Friedberg mit seinen beiden Krankenhäusern Aichach und Friedberg eine neue Strategie entwickelt. Die Krankenhäuser stehen in der Pflicht im Rahmen des gesetzlichen Auftrags eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen. Diese soll auch in Zukunft noch garantiert werden, jedoch muss dafür umgedacht werden. Zukünftig wird es nicht mehr gelingen, alle medizinischen Angebote an beiden Klinikstandorten anzubieten. Ausprägung und Qualität würden darunter leiden, wenn man zwanghaft versucht nichts zu ändern.

Patientenversorgung im Landkreis Aichach-Friedberg

Die qualitativ hochwertige, flächenabdeckende Patientenversorgung im Landkreis Aichach-Friedberg soll nachhaltig gesichert werden. Um das zu garantieren, haben die ärztlichen Direktoren gemeinsam mit ihren Chefarzt-Kollegen und in Abstimmung mit dem Krankenhaus-Werkausschuss des Landkreises eine Strategie entwickelt. Es wurde bereits mit der Planung der zukünftigen Struktur der Kliniken an der Paar für die nächsten drei Jahre begonnen. Das daraus resultierende Strategiekonzept soll die Zukunftsfähigkeit der beiden Krankenhäuser als kommunale Einrichtungen sichern.

Umsetzung ab 1. Oktober

Im Fokus dieser mittelfristigen Strategie steht eine Neuordnung der medizinischen Schwerpunkte. Seit dem 1. Oktober finden stationäre Behandlungen der Unfallchirurgie sowie der Orthopädie im Krankenhaus Friedberg statt. Gegebenenfalls werden unfallchirurgische Patienten in der Notaufnahme im Krankenhaus Aichach erstversorgt und dann in das Friedberger Krankenhaus verlegt. Sprechstunden der Berufsgenossenschaft und Kassenärztlichen Vereinigung finden nach wie vor im Aichacher Krankenhaus statt. Ebenso die Durchführung ambulanter Operationen.

Patientenzufriedenheit im Fokus

Bereits Anfang September wurde dieses Jahr eine Umstellung der Kliniken an der Paar offiziell verkündet. Geschäftsführer Dr. Krzysztof Kazmierczak wurde freigestellt. Stattdessen haben Georg Großhauser und Peter Schiele die Geschäftsführung übernommen. „Beide kennen die Kliniken an der Paar bestens. Mit ihren Kompetenzen und kommunikativen Fähigkeiten ist es ihnen zuzutrauen, zunehmend wertschätzende Gemeinsamkeit und damit Arbeitsplatz-Zufriedenheit für die Mitarbeiter herzustellen“, so Landrat Dr. Metzger. Die Mitarbeiterzufriedenheit sei laut Metzger auch entscheidend für die Patientenzufriedenheit.

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