Neueröffnung

KVB eröffnet Bereitschafts-Praxis am Krankenhaus Aichach

Mit der neuen KVB-Praxis gibt es künftig auch außerhalb der Sprechstundenzeiten medizinisch Hilfe. Die Praxis am Krankenhaus Aichach eröffnet am 3. April. Dadurch werden nicht nur die Rettungswägen entlastet.

Patienten, die im Raum Aichach und Schrobenhausen außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten medizinische Hilfe brauchen, haben ab dem 3. April eine neue Anlaufstelle. An diesem Tag eröffnete nämlich die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) am Krankenhaus Aichach eine neue Bereitschaftspraxis.

Die Bereitschaftspraxen der KVB können von Patienten ohne Voranmeldung aufgesucht werden, wenn diese außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten eine medizinische Akutversorgung benötigen. Mühsame Recherchen, welcher Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen somit.

Eröffnung in Aichach hatte sich wegen Umbau des Krankenhauses verschoben

Bayernweit gibt es derzeit 108 solcher zentral gelegenen Bereitschaftspraxen. Nahezu alle dieser Praxen wurden bereits im Jahr 2018 im Rahmen einer umfassenden Reform des Bereitschaftsdienstes von der KVB eröffnet.

Aufgrund der Umbauarbeiten am Krankenhaus Aichach im vergangenen Jahr konnte die Bereitschaftspraxis dort jedoch erst zum April 2019 eröffnet werden. Doch die etwas längere Wartezeit hat sich gelohnt: Es handelt sich um komplett neu eingerichtete Räumlichkeiten.

Dr. Krysztof Kaźmierczak: Die Notfall-Versorgung wird sichergestellt

Auch für das Krankenhaus Aichach ergeben sich durch die Eröffnung der Bereitschaftspraxis neue Vorteile: Der Kooperation mit der KVB sieht Dr. Krzysztof Kaźmierczak, Geschäftsführer des Krankenhauses, mit großer Zuversicht entgegen: „Im letzten Herbst wurde am Krankenhaus Friedberg die KVB-Bereitschaftspraxis eröffnet und sie funktioniert ausgezeichnet. Ich freue mich sehr, dass jetzt am Krankenhaus Aichach auch eine KVB-Bereitschaftspraxis den Betrieb aufnehmen wird“, erklärte er. „Die beiden Einrichtungen werden in den nächsten Jahren die Notfallversorgung im ambulanten Bereich sicherstellen. Dafür sind wir der KVB sehr dankbar“, so der Geschäftsführer.

Die Notaufnahmen sollen entlastet werden

Ziel der KVB ist es, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante medizinische Akutversorgung auch an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten und zugleich die Dienstbelastung möglichst gleichmäßig unter den zum Dienst verpflichteten Haus- und Fachärzten zu verteilen.

Außerdem werden die Notaufnahmen der Krankenhäuser von leichteren Fällen entlastet, die ambulant von einem niedergelassenen Arzt behandelt werden können. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist dabei von der notärztlichen Versorgung klar zu unterscheiden: Nur bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ist stets der Notarzt – unter der kostenfreien Rufnummer 112 – zu verständigen.

Über die KVB

In Bayern sind rund 21.000 Vertragsärzte zum Bereitschaftsdienst verpflichtet. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist nachts, an Wochenenden und Feiertagen für Patienten da, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sind, deren Behandlung jedoch nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde warten kann.

Ziel dieses Versorgungsangebotes ist es in erster Linie, den Patienten so weit zu versorgen, dass er am nächsten Morgen beziehgungsweise zu Beginn der neuen Woche die reguläre Sprechstunde seines Hausarztes oder des entsprechend der Erkrankung erforderlichen Facharztes aufsuchen kann.

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Patienten, die im Raum Aichach und Schrobenhausen außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten medizinische Hilfe brauchen, haben ab dem 3. April eine neue Anlaufstelle. An diesem Tag eröffnete nämlich die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) am Krankenhaus Aichach eine neue Bereitschaftspraxis.

Die Bereitschaftspraxen der KVB können von Patienten ohne Voranmeldung aufgesucht werden, wenn diese außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten eine medizinische Akutversorgung benötigen. Mühsame Recherchen, welcher Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen somit.

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Bayernweit gibt es derzeit 108 solcher zentral gelegenen Bereitschaftspraxen. Nahezu alle dieser Praxen wurden bereits im Jahr 2018 im Rahmen einer umfassenden Reform des Bereitschaftsdienstes von der KVB eröffnet.

Aufgrund der Umbauarbeiten am Krankenhaus Aichach im vergangenen Jahr konnte die Bereitschaftspraxis dort jedoch erst zum April 2019 eröffnet werden. Doch die etwas längere Wartezeit hat sich gelohnt: Es handelt sich um komplett neu eingerichtete Räumlichkeiten.

Dr. Krysztof Kaźmierczak: Die Notfall-Versorgung wird sichergestellt

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Die Notaufnahmen sollen entlastet werden

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Außerdem werden die Notaufnahmen der Krankenhäuser von leichteren Fällen entlastet, die ambulant von einem niedergelassenen Arzt behandelt werden können. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist dabei von der notärztlichen Versorgung klar zu unterscheiden: Nur bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ist stets der Notarzt – unter der kostenfreien Rufnummer 112 – zu verständigen.

Über die KVB

In Bayern sind rund 21.000 Vertragsärzte zum Bereitschaftsdienst verpflichtet. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist nachts, an Wochenenden und Feiertagen für Patienten da, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sind, deren Behandlung jedoch nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde warten kann.

Ziel dieses Versorgungsangebotes ist es in erster Linie, den Patienten so weit zu versorgen, dass er am nächsten Morgen beziehgungsweise zu Beginn der neuen Woche die reguläre Sprechstunde seines Hausarztes oder des entsprechend der Erkrankung erforderlichen Facharztes aufsuchen kann.

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