Medizinische Versorgung

Neue KVB-Bereitschaftspraxis in Friedberg

Das Krankenhaus Friedberg. Foto: Kliniken an der Paar
Am 30. Oktober eröffnet die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns eine neue Bereitschaftspraxis in Friedberg. Damit wird die ambulante medizinische Versorgung außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten weiter ausgebaut.

Die Bereitschaftspraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) sind bayernweit die zentralen Anlaufstellen für Patienten, wenn diese außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten eine ambulante medizinische Versorgung benötigen.

Kooperation mit Klinikum

Die neue Praxis befindet sich direkt am Krankenhaus in Friedberg und hat jeden Montag, Dienstag und Donnerstag von 18 bis 21 Uhr, am Mittwoch und Freitag von 16 bis 21 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Eine Kooperation mit dem Klinikum ermöglicht darüber hinaus die ambulante Versorgung auch zu den Nachtzeiten. 

23.000 Haus-und Fachärzte

Grundsätzlich hat die Einrichtung zentraler Bereitschaftspraxen für die Patienten den Vorteil, dass mühsame Recherchen, welcher niedergelassene Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen. In Bayern sind rund 23.000 niedergelassene Haus- und Fachärzte zum Bereitschaftsdienst verpflichtet. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist nachts, an Wochenenden und Feiertagen für Patienten da, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sind, deren Behandlung jedoch nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde warten kann.

Notaufnahmen werden entlastet

Die Patienten sollen so weit versorgt werden, dass sie am nächsten Morgen oder zu Beginn der neuen Woche die reguläre Sprechstunde ihres Hausarztes oder des entsprechend der Erkrankung erforderlichen Facharztes aufsuchen können. Außerdem werden die Notaufnahmen der Krankenhäuser von leichteren Fällen entlastet, die ambulant behandelt werden können. Sollten Patienten aus gesundheitlichen Gründen die Bereitschaftspraxen nicht selbst aufsuchen können, werden ergänzend medizinisch notwendige Hausbesuche durchgeführt.

Flächendeckend in ganz Bayern

Die KVB hat das Ziel, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante medizinische Versorgung auch abends und an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten und zugleich die Dienstbelastung möglichst gleichmäßig unter den zum Dienst verpflichteten Haus- und Fachärzten zu verteilen.

Rund 110 Praxen bis Ende 2018

Zum 1. Januar 2016 ist außerdem das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) in Kraft getreten. Dieses gibt vor, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen Bereitschaftspraxen an Krankenhäusern nach Bedarfsgesichtspunkten einrichten sollen. Bis Ende 2018 wird es insgesamt rund 110 Bereitschaftspraxen in Bayern geben. Über 99 Prozent der bayerischen Bevölkerung werden dann eine Bereitschaftspraxis innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit erreichen.

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Kooperation mit Klinikum

Die neue Praxis befindet sich direkt am Krankenhaus in Friedberg und hat jeden Montag, Dienstag und Donnerstag von 18 bis 21 Uhr, am Mittwoch und Freitag von 16 bis 21 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Eine Kooperation mit dem Klinikum ermöglicht darüber hinaus die ambulante Versorgung auch zu den Nachtzeiten. 

23.000 Haus-und Fachärzte

Grundsätzlich hat die Einrichtung zentraler Bereitschaftspraxen für die Patienten den Vorteil, dass mühsame Recherchen, welcher niedergelassene Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen. In Bayern sind rund 23.000 niedergelassene Haus- und Fachärzte zum Bereitschaftsdienst verpflichtet. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist nachts, an Wochenenden und Feiertagen für Patienten da, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sind, deren Behandlung jedoch nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde warten kann.

Notaufnahmen werden entlastet

Die Patienten sollen so weit versorgt werden, dass sie am nächsten Morgen oder zu Beginn der neuen Woche die reguläre Sprechstunde ihres Hausarztes oder des entsprechend der Erkrankung erforderlichen Facharztes aufsuchen können. Außerdem werden die Notaufnahmen der Krankenhäuser von leichteren Fällen entlastet, die ambulant behandelt werden können. Sollten Patienten aus gesundheitlichen Gründen die Bereitschaftspraxen nicht selbst aufsuchen können, werden ergänzend medizinisch notwendige Hausbesuche durchgeführt.

Flächendeckend in ganz Bayern

Die KVB hat das Ziel, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante medizinische Versorgung auch abends und an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten und zugleich die Dienstbelastung möglichst gleichmäßig unter den zum Dienst verpflichteten Haus- und Fachärzten zu verteilen.

Rund 110 Praxen bis Ende 2018

Zum 1. Januar 2016 ist außerdem das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) in Kraft getreten. Dieses gibt vor, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen Bereitschaftspraxen an Krankenhäusern nach Bedarfsgesichtspunkten einrichten sollen. Bis Ende 2018 wird es insgesamt rund 110 Bereitschaftspraxen in Bayern geben. Über 99 Prozent der bayerischen Bevölkerung werden dann eine Bereitschaftspraxis innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit erreichen.

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