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MdL Tomaschko und HWK-Präsident Rauch kämpfen für mehr Anerkennung von Ausbildungsberufen
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Abgeordnetenbüro Peter Tomaschko MdL

MdL Tomaschko und HWK-Präsident Rauch kämpfen für mehr Anerkennung von Ausbildungsberufen

 Joachim Stegmeir, Gerhard Kestner, Claudia Faßnacht, Peter Tomaschko und Hans-Peter Rauch. Foto: Julia Schober

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für ein Studium anstatt für eine Lehre. So wird der bereits herrschende Fachkräftemangel zu einem immer größeren Problem. Immer mehr Betriebe stehen vor Schwierigkeiten, geeignete Auszubildende zu finden. Um dem entgegenzuwirken, lud Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko zu einer Informationsveranstaltung nach Dasing ein. 

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Der Fachkräftemangel wird zum immer größeren Problem. Denn mit jedem Jahr entscheiden sich mehr junge Menschen für ein Studium an der Universität oder Hochschule anstatt für eine Lehre. Deshalb lud Peter Tomaschko, Landtagsabgeordneter, zu einer Informationsveranstaltung nach Dasing ein. Das Ziel der Veranstaltung war, den Jugendlichen und ihren Eltern zu zeigen, dass auch eine berufliche Ausbildung viele Perspektiven und Möglichkeiten bietet.

Eine duale Ausbildung bietet alle Möglichkeiten für die berufliche Karriere

Eine berufliche Ausbildung bietet große Chancen. Auch Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer Schwaben, verwies in seinem Impulsreferat darauf, dass „die Wirtschaft nur stark und erfolgreich sein kann, wenn ausreichend bestens qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen“. Das soll besonders Jugendlichen und Eltern bewusst gemacht werden. Denn eine duale Ausbildung bietet alle Möglichkeiten für die berufliche Karriere.

Die Ausbildung ist die Basis des Mittelstandes und der guten Wirtschaft

So betonte auch Tomaschko die enorme Bedeutung der Ausbildung als Basis für den Mittelstand und für die gute Wirtschaftslage in Bayern und Deutschland. Deshalb forderte der Landtagsabgeordnete, künftig die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung noch stärker hervorzugehen. „Ein erster wichtiger Schritt war sicherlich, im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) den Meisterabschluss gleichrangig mit dem Bachelor einzuordnen. Aber es müssen noch weitere Maßnahmen folgen, wenn wir langfristig eine Trendwende schaffen wollen“, erklärte Tomaschko.

Besonders Mittelschulen bringen sich bei der Berufsorientierung ein

Die Berufsorientierung an der Mittelschule hat sich in den letzten Jahren bewährt. Das verdeutlichte auch Claudia Faßnacht, Schulleiterin der Mittelschule Friedberg, bei der anschließenden Podiumsdiskussion. Dem stimmte Gerhard Kestner, Schulleiter der Beruflichen Schulen Wittelsbacher Land, zu. Er berichtete von Initiativen seiner Schule, um Eltern und Jugendliche über die Möglichkeiten einer Ausbildung zu informieren. So sind die Berufsschullehrer nicht nur an Mittel- und Realschulen und bei Jobbörsen präsent. Sondern sie besuchen bereits Grundschulen, um aktiv für ihr Angebot zu werben.

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„Die ganze Welt beneidet uns um unsere duale Ausbildung“

Joachim Stegmeir, Geschäftsführer der Anton Miller Bau GmbH, forderte besonders für handwerkliche Arbeit eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung. Er hofft, dass damit wieder mehr junge Leute diesen Berufsweg wählen. Hierzu verwies Peter Tomaschko auf die bayernweite Imagekampagne „Elternstolz“, die im November starten wird. Die Kampagne richtet sich vor allem an Eltern und soll die hervorragenden Chancen der beruflichen Aus- und Weiterbildung betonen. „Die ganze Welt beneidet uns um unsere duale Ausbildung. Schulen, Wirtschaft und Politik müssen gemeinsam daran arbeiten, dass jeder Beruf und jeder Bildungsweg die verdiente Anerkennung erhält“, erklärte Tomaschko abschließend.

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