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Krisenresistente Wasserversorgung: Aichach-Friedberg übernimmt Vorreiterrolle
Schutzmaßnahmen

Krisenresistente Wasserversorgung: Aichach-Friedberg übernimmt Vorreiterrolle

Symbolbild. Aichach-Friedberg ist Modellregion für krisenresistente Wasserversorgung. Foto: stock.adobe.com / makieni
Symbolbild. Aichach-Friedberg ist Modellregion für krisenresistente Wasserversorgung. Foto: stock.adobe.com / makieni

Als Pilotlandkreis arbeitet Aichach-Friedberg an der Stärkung und Vernetzung von Wasserversorgungsstrukturen. Die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sollen künftig landesweit Anwendung finden.

Um die Versorgung mit Trinkwasser auch in Krisenzeiten zuverlässig abzusichern, geht der Landkreis Aichach-Friedberg neue Wege. Als offiziell ernannte Modellregion erprobt der Kreis Strategien, um die kritische Infrastruktur widerstandsfähiger gegen Ausfälle zu machen. Das Ziel sei ein fundiertes Konzept, das künftig landesweit als Blaupause für mehr Sicherheit in der Daseinsvorsorge dienen soll.

Warum Aichach-Friedberg als Modellregion gilt

Die Entscheidung aus dem Jahr 2023, Aichach-Friedberg als Modellregion zu benennen, basiere auf den spezifischen strukturellen Gegebenheiten des Landkreises. Ausschlaggebend seien dabei die bereits bestehenden, engmaschigen Kooperationen zwischen den Wasserversorgungsunternehmen, Behörden und weiteren Beteiligten gewesen. Diese Ausgangslage ermögliche einen praxisnahen Projektverlauf, dessen Ergebnisse sich gut auf andere Regionen mit ähnlichen Versorgungsstrukturen übertragen ließen. Um einen fachlich fundierten Wissenstransfer sicherzustellen, werde der Prozess durch Experten der schwäbischen Regierung und des Landesamtes für Umwelt stetig begleitet.

Ausrichtung der Projektarbeit am Bundeskonzept

Im aktuellen Stadium konzentriert sich die zuständige Arbeitsgruppe darauf, den Ist-Zustand der Wasserverteilung detailliert zu dokumentieren und die jeweiligen Verantwortlichkeiten exakt abzustecken. Ein zentrales Anliegen sei die Optimierung der Kommunikationswege zwischen allen Involvierten, um Planungsprozesse effizienter zu gestalten; daraus resultierten bereits erste konkrete Vorschläge für das weitere Vorgehen. Inhaltlich orientiert sich die Maßnahme an den Vorgaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) von Anfang 2022. Der Fokus liegt dabei auf der Härtung der Systeme: Durch den Aufbau von Reserven und technischen Redundanzen, etwa durch Notstromaggregate, soll die leitungsgebundene Versorgung im Ernstfall so lange wie möglich aufrechterhalten bleiben.

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