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Zum Ausbildungsstart 2026 haben die Kliniken an der Paar 60 neue Azubis begrüßt. Der Eigenbetrieb des Landkreises Aichach-Friedberg zählt damit zu den größeren Ausbildungsbetrieben im Wittelsbacher Land. 25 junge Menschen beginnen eine einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer. Weitere 30 starten die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft. Drei Auszubildende werden zu Medizinischen Fachangestellten ausgebildet. Jeweils ein weiterer Ausbildungsplatz entfällt auf die Operationstechnische Assistenz und die Anästhesietechnische Assistenz. Zusätzlich haben fünf junge Menschen ihren Bundesfreiwilligendienst bei den Kliniken begonnen.
Ein Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der Pflege. Gemeinsam mit den Auszubildenden aus dem zweiten und dritten Lehrjahr lernen derzeit rund 120 Mitarbeitende einen Pflegeberuf an den Kliniken in Aichach und Friedberg. Für Landrat Marc Sturm repräsentiere das den Landkreis. „Sie sind das Gesicht unserer Kliniken und damit auch das Gesicht des Landkreises am Krankenbett. Begegnen Sie unseren Patientinnen und Patienten daher mit einem Lächeln, schenken Sie ihnen Zuversicht und geben Sie ihnen das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Denn Körper und Geist gehen Hand in Hand“, so Sturm.
Die Kliniken setzen damit auf die Eigenausbildung des Nachwuchses. Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften bleibe jedoch weiterhin hoch. Das betont auch KliPa-Pflegedirektorin Cornelia Geppert. „Damit leisten wir die in der Pflege notwendige Nachwuchsgewinnung“, erklärt Geppert. Die Ausbildung soll dabei eng begleitet werden. Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter übernehmen die Betreuung der Nachwuchskräfte im beruflichen Alltag.
Das Interesse an den Ausbildungsangeboten decke nach Angaben der Kliniken die Nachfrage. Die Plätze für das neue Ausbildungsjahr waren frühzeitig vergeben. Mitte September startet bereits die Bewerbungsphase für 2027. Klinik-Geschäftsführer Hubert Mayer freut sich über diesen Zuspruch. „Wir freuen uns, dass die Ausbildung in unseren beiden Krankenhäusern nach wie vor so großes Interesse findet, sodass sämtliche Ausbildungsplätze frühzeitig vergeben werden konnten“, erklärt Mayer.
Für die Kliniken sei die Ausbildung damit auch ein Instrument zur langfristigen Personalgewinnung. Die eigenen Nachwuchskräfte können nach ihrer Ausbildung in den beiden Häusern in Aichach und Friedberg eingesetzt werden.
Neben der Ausbildungsvergütung bieten die Kliniken zusätzliche Leistungen an. Dazu gehören Mitarbeiterrabatte und die Erstattung des 365-Euro-Jahrestickets des AVV beziehungsweise des Ermäßigungstickets. Für Auszubildende, die nicht aus der Region kommen, stehen zudem Zimmer in den Personalwohnheimen zur Verfügung. Die Unterkünfte werden zu vergleichsweise günstigen Konditionen angeboten.
Die Ausbildung findet an mehreren Orten statt. Die praktische Arbeit erfolgt in den Kliniken in Aichach und Friedberg. Hinzu kommen Einsätze bei externen Kooperationspartnern. Dazu gehören etwa Praktika in der ambulanten Pflege.
Parallel steht der Theorieunterricht auf dem Ausbildungsplan. Dafür arbeiten die Kliniken mit der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe Aichach und der Pflegeschule Mering zusammen. Beide Einrichtungen werden gemeinsam mit dem BBZ Augsburg von der Lehmbaugruppe gGmbH getragen.