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Bei der Sparkasse Schwaben-Bodensee starten in diesem Jahr 75 junge Menschen ins Berufsleben. 68 von ihnen absolvieren eine Ausbildung. Sieben beginnen ein duales Studium. Die Sparkasse sieht darin ein Zeichen für die Attraktivität praxisnaher Ausbildungsangebote. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Wolfgang Zettl verweist auf das große Interesse. „Die hohe Anzahl an Nachwuchskräften, zeigt, dass der Wunsch nach einer praxisnahen, modernen und verlässlichen Berufsperspektive nach wie vor den Nerv der Zeit trifft“, erklärt Zettl.
Für den Einstieg bietet die Sparkasse mehrere Möglichkeiten. Zur Auswahl stehen die klassischen Ausbildungsberufe Bankkaufmann beziehungsweise Bankkauffrau sowie Kaufmann beziehungsweise Kauffrau für Digitalisierungsmanagement. Hinzu kommt das duale Studium Betriebswirtschaft Bank. Die Sparkasse kooperiert dabei mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg.
Neu ist der Ausbildungsweg „Ausbildung plus Fachabitur“. Die dreijährige Kombination verbindet die Ausbildung zum Bankkaufmann beziehungsweise zur Bankkauffrau mit dem Erwerb der Fachhochschulreife. Das soll besonders junge Menschen ansprechen, die sich die Möglichkeit für ein späteres Studium offenhalten möchten, so Zettel.
Nach Angaben der Sparkasse sei dieses Modell in der Region bislang einmalig. Der Berufsschulunterricht findet in Günzburg statt. Die Fachoberschule befindet sich in Krumbach. Das Angebot stößt bereits auf weiteres Interesse. Für den kommenden Ausbildungsjahrgang liegen erste Bewerbungen vor.
Die neuen Nachwuchskräfte werden im gesamten Geschäftsgebiet eingesetzt. Ihre Ausbildungsorte reichen von Memmingen, Mindelheim und Lindau bis nach Günzburg, Krumbach, Augsburg und Schwabmünchen.
Im ersten Ausbildungsjahr steht die praktische Arbeit in den Filialen im Mittelpunkt. Im zweiten Jahr können die Auszubildenden auch Einblicke in ihre Wunschabteilungen erhalten. Begleitet werden sie während der gesamten Ausbildungszeit von Ausbildungsreferentinnen und Ausbildungsreferenten sowie von Ausbildungsbeauftragten. Sie unterstützen die Nachwuchskräfte bei fachlichen und organisatorischen Fragen.
Mit dem Ausbildungsabschluss endet die Entwicklung bei der Sparkasse nicht. Die Nachwuchskräfte können sich in unterschiedlichen Bereichen weiterqualifizieren. Mögliche Einsatzfelder liegen unter anderem in der Kundenberatung oder in spezialisierten Fachbereichen. Auch ein weiterführendes Studium ist möglich.