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Ihle: Gewerkschaft stellt Strafanzeige
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Landbäckerei Ihle GmbH & Co. KG

Ihle: Gewerkschaft stellt Strafanzeige

 Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) stellt Strafanzeige gegen Ihle, Foto: B4B SCHWABEN

Wie nach dem ersten Prozesstag zu vermuten war geht der Streit um das Handeln der Landbäckerei Ihle weiter. Jetzt hat die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) Strafanzeige gestellt.

Die Vorwürfe gegen die Landbäckerei Ihle GmbH & Co. KG reißen nicht ab. Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) reagiert auf die Vorwürfe und stellte nun Strafanzeige gegen Ihle. Grund für diesen Schritt ist, dass die Landbäckerei Ihle auf mindestens einem Computer im Betriebsratsbüro der Landbäckerei Ihle GmbH & Co. KG im Produktionsbetrieb in Friedberg ohne Wissen des Betriebsrats eine Software installiert haben soll, die Screenshots vom Bildschirm des Rechners erstellt hat. Am vergangenen Freitag stellte die NGG daher Strafanzeige. Bei der Strafanzeige bezieht sich die Gewerkschaft auf den § 119 Betriebsverfassungsgesetz, der die Behinderung der Tätigkeit eines Betriebsratsgremiums oder seiner Mitglieder durch den Arbeitgeber unter Strafe stellt.

NGG vermutet Spionage

Laut NGG wollte Ihle heimlich vertrauliche Daten vom Betriebsratsrechner ausspionieren. Ist dies wirklich der Fall gewesen, so hätte Ihle gegen das Recht der Betriebsräte auf vertrauliche und geschützte Arbeit verstoßen. Aber damit nicht genug. Die NGG wirft Ihle noch weitere Verstöße vor. So beispielsweise der Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz und gegen das Recht auf die Vertraulichkeit und die Integrität informationstechnischer Systeme.

Ihle musste schon öfter vor Gericht

Der Betriebsrat leitete in der Vergangenheit bereits mehrere Verfahren wegen Verstößen des Arbeitgebers gegen seine Pflichten aus dem Betriebsverfassungsgesetz ein. Drei dieser Verfahren endeten mit der Festsetzung eines Ordnungsgeldkataloges durch die jeweilige Gerichtsbarkeit. Andere Verfahren gegen die Landbäckerei Ihle endeten mit einem Vergleich.

Die zweite Seite der Ereignisse

Im aktuellen Fall gibt es wie immer natürlich auch eine andere Sichtweise der Dinge. Ihle hatte den Verdacht, dass ein Betriebsratsvorsitzender sein Stundenkonto gefälscht habe. Für Ihle sei durch die Manipulation ein finanzieller Schaden entstanden. Auf diesen Verdacht hin soll die Software installiert worden sein und angeblich soll auch der Betriebsratsvorsitzende dadurch überführt worden sein, worauf eine Kündigung durch Ihle erfolgte.

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