Pflege und Gesundheit

BOS Friedberg startet neue Ausbildungsrichtung

Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko. Foto: Peter Tomaschko, MdL
Ab dem Schuljahr 2018/2019 wird das schulische Angebot der beruflichen Oberschule um den Bereich Gesundheit und Pflege erweitert. So soll dem Pflegekräftemangel in der Region entgegengewirkt werden.

Kultusminister Bernd Sibler bestätigte dies kürzlich dem Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko. Begründet wurde die Entscheidung für Friedberg unter anderem mit der starken Infrastruktur der Stadt im Gesundheitsbereich. „Mit dieser neuen Ausbildungsrichtung stärken wir das schulische Angebot im Wittelsbacher Land noch weiter“, freut sich Tomaschko. „Gerade im so wichtigen Bereich Gesundheit und Pflege ist unser Landkreis damit exzellent aufgestellt“, so der Abgeordnete weiter.

Pflegekräfte für den Landkreis sichern

Landrat Dr. Klaus Metzger sieht darin einen weiteren wichtigen Baustein des „Pflegeplans 2030“ realisiert: „Wir erhoffen uns positive Effekte in der Mammutaufgabe Pflege für das Wittelsbacher Land, weil wir die jungen Menschen mit unserem Gesamtpaket unmittelbar an den Landkreis binden.“ Tomaschko hatte sich im Vorfeld gemeinsam mit Landrat Metzger und Schulleiter Wolfgang Wiedemann in zahlreichen Gesprächen dafür eingesetzt, dass Friedberg die Ausbildungsrichtung Gesundheit erhält. Denn in den nächsten Jahren werden dem Landkreis Aichach-Friedberg hunderte von Pflegekräften fehlen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Pflegebedürftigen.

Schüler erhalten fachgebundene Hochschulreife

Schüler, die die Berufliche Oberschule mit der neuen Ausbildungsrichtung erfolgreich durchlaufen, können künftig mit ihrer fachgebundenen Hochschulreife einschlägige Studiengänge aufnehmen. „Das bedeutet, dass der Weg zum Medizin-, Zahnmedizin- und Tiermedizinstudium sowie zum Studium der Pharmazie künftig nicht allein über das Gymnasium beziehungsweise über die allgemeine Hochschulreife führt; er kann vielmehr auch mit einer fachgebundenen Hochschulreife der Ausbildungsrichtung ‚Gesundheit‘ eingeschlagen werden“, erklärte der Landtagsabgeordnete abschließend.

Schulpartnerschaften gegen den Fachkräftemangel

Auch regionale Firmen arbeiten eng mit den Schulen im Wittelsbacher Land zusammen, um sich Fachkräfte zu sichern. Die Beruflichen Schulen werden von der Firma Hans Segmüller Polstermöbelfabrik GmbH & Co.KG aus Friedberg im Rahmen einer Schulpartnerschaft unterstützt. „Die Zusammenarbeit der Firma Segmüller mit den Beruflichen Schulen des Wittelsbacher Landes in Aichach funktioniert perfekt“,so Jürgen Jäger, der Ausbildungsleiter bei Segmüller. Das zeigen auch die Zahlen. Es sind insgesamt 103 Auszubildende, die dieses Schuljahr an den Beruflichen Schulen Wittelsbacher Land unterrichtet werden. „Der große Vorteil ist, dass wir mit der Firma Segmüller kaufmännisch und gewerblich harmonieren und zusammenkommen können“, so Gerhard Kestner, der Schulleiter der Beruflichen Schulen des Wittelsbacher Landes.

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Auch regionale Firmen arbeiten eng mit den Schulen im Wittelsbacher Land zusammen, um sich Fachkräfte zu sichern. Die Beruflichen Schulen werden von der Firma Hans Segmüller Polstermöbelfabrik GmbH & Co.KG aus Friedberg im Rahmen einer Schulpartnerschaft unterstützt. „Die Zusammenarbeit der Firma Segmüller mit den Beruflichen Schulen des Wittelsbacher Landes in Aichach funktioniert perfekt“,so Jürgen Jäger, der Ausbildungsleiter bei Segmüller. Das zeigen auch die Zahlen. Es sind insgesamt 103 Auszubildende, die dieses Schuljahr an den Beruflichen Schulen Wittelsbacher Land unterrichtet werden. „Der große Vorteil ist, dass wir mit der Firma Segmüller kaufmännisch und gewerblich harmonieren und zusammenkommen können“, so Gerhard Kestner, der Schulleiter der Beruflichen Schulen des Wittelsbacher Landes.

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